Kapitel - 15

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"Wow die hat aber Eifersuchtsprobleme.", runzelte Ned seine Stirn, nachdem ich ihm die Geschichte von gestern erzählte. "Ich mein klar, er ist echt nett zu dir, aber ist er das nicht zu jeden?", mein Bruder schloss seinen Spind und sah dann zu mir. "Ich denke du solltest wirklich mit ihm darüber reden, damit er seiner Freundin klarmacht, dass nichts zwischen euch läuft. Du kannst ihn doch nicht einfach ignorieren, ihr seid echt gute Freunde geworden."

"Ich weiß nicht Ned.", ich stieß mich von der Wand ab und ging dann neben meinem Bruder her, "Ich möchte einfach nicht, dass die Beiden Probleme wegen mir haben und so etwas können die nur entkommen, wenn ich so wenig wie möglich mit Harry rede. Denn Jamie hasst mich."

"Tut sie gar nicht.", Ned schüttelte seinen Kopf und sah zu mir, "Lange wirst du ihn nicht ignorieren können, spätestens Morgen auf dem Winterball wird er dich darauf ansprechen.", meinte er und hielt mir die Tür zur Cafeteria auf. "Und ignorieren? Ist auch total kindisch. Du bist achtzehn Jahre alt Lax.", lachte er neben mir. Als ich in die andere Richtung ging, warf er mir einen Blick zu, "Möchtest du heute wieder nicht bei uns sitzen?"

Ich lachte und schüttelte den Kopf: "Die Jungs haben kaum etwas von dir. Ständig hängst du in der Schule mit mir oder Kelly herum. Ich setzte mich in die Ecke und höre ein wenig Musik." In dem Moment, als ich mich hinsetzte und meine Kopfhörer in meine Ohren steckte, setzte sich eine Person vor mich hin. "Ich glaube ich hatte nicht einen Tag an dem ich alleine in Ruhe essen konnte.", lachte ich Alice an und nahm meine Kopfhörer wieder aus meinen Ohren. "Alles klar bei dir?", fragte ich. Irgendwie freute ich mich, dass sie sich zu mir gesetzt hat. Eine weibliche Freundin würde ich sehr gut brauchen.

"Tut mir leid.", nahm sie ihre Bücher und wollte gehe, doch ich hielt sie auf und schüttelte den Kopf. Sie setzte sich wieder langsam hin und sah dann lächelnd zu mir: "Ich habe mir gedacht, dass du hier so alleine sitzt und deswegen wollte ich dir Gesellschaft leisten, ich wusste nicht, dass du einfach alleine sein wolltest."

Ich lachte und packte meine Kopfhörer in meine Tasche. "Jeden Tag sehe ich irgendwie neue Gesichter an dieser Schule und das ganze Gedränge auf den Schulfluren wird nach einer Zeit auch anstrengend, weswegen ich meistens hoffe hier meine Ruhe zu bekommen – aber du kannst hierblieben. Es freut mich, dass du dich zu mir gesetzt hast.", den letzten Satz fügte ich noch schnell ein. "Und schon ein Kleid gefunden?", fing ich sofort ein Gespräch an.

"Oh ja.", lachte sie und rollte mit den Augen. Danach sah sie in meine Augen und schüttelte den Kopf: "Irgendwie finde ich gar nichts. Und du? Hast du dich schon entschieden ob du hingehst oder nicht?"

"Oh ja.", nickte ich und lächelte als ich an Carter dachte. "Mich hat noch jemand gefragt, weswegen ich jetzt doch hingehen werde." Carter und ich schrieben schon den ganzen Morgen. Ich konnte es kaum erwarten ihn morgen wieder zu sehen. Um ihr das Gefrage zu ersparen, beantwortete ich ihr sofort die Frage, die ihr durch den Kopf schwirrte: "Ich gehe mit Erics Bruder, Carter. Er war letztes Jahr noch an dieser Schule."

"Dieser fußballspielender Carter?", fragte sie mit großen Augen. Ich legte meine Stirn in Falten und nickte leicht. "Er hat dich gefragt? Wow! Ich kann mich erinnern, dass er immer der einzige war der ohne Begleitung zu Bällen ging. Nicht, weil er keine abkriegen konnte, sondern, weil er keine wollte und seine Freundin nie konnte!", erzählte sie. Freundin? Welche Freundin? Sie schien meinen fragenden Gesichtsausdruck gesehen zu haben, weswegen sie sofort antwortete: "Carters Freundin war auch an unserer Schule, doch die letzten zwei Jahre hat sie bei eine Austauschprogramm mitgemacht und hat somit ihren Abschluss in Amerika gemacht. Carter ist damals für ihren Ball nach Amerika geflogen, aber sie nicht nach England für seinen. Sie und Carter waren wie Jamie und Harry – einfach füreinander geschaffen."

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