Kapitel 1

82 2 0

ND ~1~

ND ~1~

Der Wecker klingelt pünktlich wie immer um 06.00 Uhr morgens. Ich fühle mich sichtlich ausgeruht, dank dem entspannten Wochenende, dass ich mir gegönnt habe. Es war schön mal wieder ein paar Stunden im Park die Sonne zu genießen. Aufgrund meiner Arbeit vernachlässige ich meine Freizeit in letzter Zeit viel zu sehr. Während ich mich strecke und den Morgen willkommen heiße, freue ich mich auf einen erfolgreichen Tag. Als ich ins Bad trete und in den Spiegel schaue, muss ich anfangen zu lachen. Ich bin mit meinem unordentlichen Dutt auf dem Kopf eingeschlafen. Dieser ähnelt nun eher einem Vogelnest, welches seit Jahren nicht mehr bewohnt und durch verschiedene Witterungen schon halb am verwesen ist. Ich versuche so vorsichtig wie möglich das Haargummi zu lösen, ohne mir die Hälfte meiner Haare heraus zu ziehen. Mein Haar hat schon eine sehr dünne Struktur und ohne die leichten Wellen, würde es wie ein Vorhang an meinem Gesicht herunterhängen. Nach dem ich das Haargummi entfernen konnte, springe ich unter die Dusche. Ich liebe dieses frische Gefühl am Morgen. Es lässt mich den Tag gleich viel produktiver starten. Meine grün - blauen Augen, wirken immer noch etwas verschlafen. Am besten wäre es, wenn ich das Glas Wein am Abend weglassen würde.

Da ich heute wieder ins Büro muss, ziehe ich mir meinen schwarzen Bleistiftrock mit dazu passenden Pumps an. Um das ganze Outfit etwas aufzupeppen, schlüpfe ich in eine türkise gefärbte Bluse. Meinen Rock schiebe ich mir bis über meinen Bauchnabel, so dass die Bluse leicht gewölbt heraussticht. Zu guter Letzt drehe ich mir meine dunkelbraun gefärbten Haare ein, so dass sie wie leichte Wellen über meine Schulter fallen und lege ein leichtes Makeup auf.

Als ich aus der Lobby vor das Gebäude in dem sich mein Apartment befindet schreite, begrüßt mich mein Fahrer Dorian mit seinem wunderschönen montags Lächeln. Ich weiß nicht woran es liegt aber montags scheint James immer besonders gut gelaunt zu sein.

»Gute Morgen Ms. Jasper. Ich hoffe sie hatten ein erholsames Wochenende.«

Ich muss lächeln. Ich versuche James nun seit zwei Jahren dazu zu bringen mich bei meinem Vornahmen zu nennen, jedoch scheint es ihm nicht Professionell genug zu sein. Er lehnte es immer Dankend ab. Ich habe mich an diese Art der Umgangsform gewöhnt und erwähne es ihm gegenüber nicht mehr. Ich kann es manchmal immer noch nicht fassen, einen eigenen Chauffeur zu haben. Daran werde ich mich sicher nie gewöhnen, auch wenn Hunter mich damit jedes mal aufzieht. Hunter ist mein Kollege, wir leiten gemeinsam eine große Investment Firma. Er ist der Meinung ich solle mich an den Erfolg unserer Firma nun endlich gewöhnen und den dadurch entstehenden Luxus genießen. Er hat gut reden. Hunter ist mit Luxus und viel Geld aufgewachsen. Anders wie ich. Ich habe mir diesen Lebensstil erarbeiten müssen, aber ich habe schon lange aufgehört mit ihm darüber zu diskutieren.

Als ich in der Limousine durch die Stadt von New York fahre, gehe ich meinen Terminplan für diese Woche durch. Es steht viel an. Mehrere kleine Termine dazu haben wir ein großes Meeting mit einem neuen Investor was mich sehr nervös macht.

EternityLies diese Geschichte KOSTENLOS!