Kapitel 64

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My favourite sound is your heartbeat.

...

Bellas POV

"Harry?", rief ich als ich durch unsere Haustür ging. Genervt atmete ich aus, als ich den Müll noch immer im Flur stehen sah. Mit meinen Füßen machte ich mir den Weg frei, denn nachdem wir aus Cheshire kamen, holte Harry sofort seine ganzen Sachen ab und ließ seine ganzen Schuhe einfach im Flur stehen, anstatt sie in den Schrank zu legen. "Harry?", erneut rief ich seinen Namen, doch dieses Mal lauter. Die Tüten in meiner Hand legte ich im Wohnzimmer ab und bemerkte, dass er nicht einmal die Weihnachtsdekoration in den Keller gebracht hat. Tief atmete ich aus und griff mir durch meine Haare. Bevor ich heute Morgen in die Arbeit ging, bat ich ihn um einige Dinge, darunter waren Aufgaben wie den  Müll hinausbringen, die Dekoration im Keller verstauen und seine Schuhe endlich auf die Seite zu räumen – doch keines der Aufgaben tat er. Sauer ging ich in unser Schlafzimmer und war kurz davor ihn anzuschimpfen, doch ich verstummte als ich ihn auf dem Bett liegen sah. Harry hatte seine Kopfhörer auf, während seine ganzen Bücher verstreut auf unserem Bett lagen. Er schlief während dem Lernen ein. Als ich meinen Verlobten so sah, verschwand jegliche Wut in mir. Sofort fing ich an zu lächeln und ging auf ihn zu, sein Handy nahm ich und schaltet die Musik aus – einige Sekunden starrte ich sein Hintergrundbild an. Es war ein Foto welches er von mir, während dem Frühstück vor einigen Monaten geschossen hat. Als nächstes nahm ich vorsichtig seine Kopfhörer aus dem Ohr und legte alles, samt dem Buch, welches auf seinem Bauch lag, auf den Schreibtisch. Langsam deckte ich ihn zu, da ich ihn nicht wecken wollte. Zum Schluss drückte ich ihm einen Kuss auf die Lippen und verschwand dann leise aus dem Zimmer. Ich betrachtete unsere Chaotische Wohnung und atmete tief aus: Selbst ist die Frau.

Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich damit unsere ganze Wohnung auf Vordermann zu bringen. Als ich mit dem Bügeln fertig war, schaltete ich eine weitere Maschine mit Schmutzwäsche ein. Erst jetzt nahm ich die Tüten mit Lebensmittel und trug sie in die Küche – die hat Harry wenigstens aufgeräumt. Während dem Einräumen, summte ich eine Melodie vor mich hin. Da ich absolut keine Lust hatte auch noch Essen zu kochen, nahm ich mein Handy und suchte nach der Nummer einer Pizzeria. "Hey.", murmelte plötzlich jemand in mein Ohr. Ich versuchte nicht weich zu werden und blieb nur stehen.  "Alles okay?"

Er drehte mich um und sah mir tief in die Augen. Meine Arme verschränkte ich vor meiner Brust und sagte: "Naja mir würde es schon bessere gehen, wenn du das machen würdest worum ich dich gebeten habe." Harry ging ein Schritt zurück und versuchte sein Lachen zu verkneifen. "Hey das ist nicht witzig!", meinte ich nun und versuchte ebenfalls ernst zu bleiben – wer hätte auch jemals gedacht, dass Harry und ich einmal einen gemeinsamen Haushalt führen werden. "Ich bin nach meiner Schicht nachhause gekommen und habe beinahe einen Schock gekriegt! Es sah noch schlimmer als heute Morgen aus!" Als er erneut lachte, hob ich meine Augenbrauen und versuchte ihn ernst anzusehen – doch meine Mundwinkel bewegten sich nach oben.

"Okay, tut mir leid passiert kein zweites Mal ...", entschuldigte er sich mit einem Lächeln auf seinen Lippen. Er konnte nicht anders und fügte ein: "Kriege ich jetzt Hausarrest? Werde ich bestraft?" Ich konnte mir mein Lachen nicht mehr verkneifen und fing nun laut an zu lachen. Harry schloss wieder die Lücke zwischen uns und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Dafür habe ich etwas Anderes gemacht."

"Ach echt?", nun hob ich nur eine Augenbraue und sah ihn interessiert an. "Was hast du den außer gelernt gemacht? Und neben die Wohnung verwüsten.", meine Hände hielt ich noch immer verschränkt vor meiner Brust und grinste ihn an.

Er streckte seine Arme aus und deutete auf die Küche: "Ich habe unsere Küche aufgeräumt! Aber auch nur, weil sie, nachdem ich gekocht habe, echt schlimm aussah!"

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