1. Erster Eindruck

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Hallo! Das ist meine zweite fanfiction und ich muss zugeben, dass das das (wow, drei das nacheinander) erste mal ist, dass ich eine fanfiction auf deutsch schreibe. Außerdem ist es auch das erste mal, dass ich versuche eine wirkliche lovestory und nicht irgendwas ernstes zu schreiben... Aber na ja, eine Freundin, PortgasDAkaya10, wollte, dass ich so etwas schreibe also ja... (Schaut bitte auch auf ihrem Profil vorbei!:-)) Es sollte eigentlich ein oneshot werden, aber ich denke ich mache mehrere Kapis draus.

(d/n) :dein name
(n/n) : dein nachname
(h/l) :haarlänge
(h/f) :haarfarbe
(l/f) :lieblingsfarbe

Das war's dann von mir, viel Spaß beim lesen!

(d/n) Sicht

Ich war eine Adelige und jeder beneidete mich darum. Immer war ichin die schönste, beste und teuerste Seide gehüllt, die es gab. Ich hatte alles, was ich mir nur wünschen könnte, doch ich wollte nichts davon wissen.

Es gab nichts was ich mehr hasste als Kleider, Bälle und Benimmregeln. Ich war sehr einfach gestrickt. Obwohl ich mir bewusst war, dass ich ein sehr schönes Leben führte, wollte ich nichts mehr, als raus in die Welt. Reisen und, natürlich, mein Kleid loswerden, es durch eine bequeme Hose und ein Oberteil ersetzen. Auch auf mein Korsett konnte ich verzichten.

Eines Tages erhielten meine Eltern eine Einladung zu einem Ball in der Villa Phantomhive. Es war nicht ungewöhnlich, da meine Eltern einen sehr engen Kontakt zu Earl Phantomhive pflegten. Immerhin waren sie seine Informanten.

Was mich jedoch überraschte, war, dass auch ich eingeladen war. Das würde das erste mal sein, dass ich in der Villa Phantomhive zu Gast wäre.

Auch wenn ich Bälle und andere Soziale Veranstaltungen nicht mochte, freute ich mich schon auf diesen einen Ball. Ich wollte schon immer einmal wissen wie das Anwesen von innen aussah. Außerdem hatten mir meine Eltern schon immer von ihm und seinem Butler vorgeschwärmt. Wenn der Earl nicht schon eine Verlobte hätte, wären meine Eltern über Leichen gegeangen, um mich mit ihm zu verloben.

***

Es war bereits 18 Uhr als wir bei der Villa ankamen. Ich trug einen dicken Mantel, da es Dezember war und darunter ein wunderschönes blaues Kleid. Es war trägerlos und über und über mit Edelsteinen besetzt. Die oberste Schicht meines Kleides war aus hauchdünnem Tüll. Ich hasste es.

Als die Kutsche schließlich zum Stehen kam machte ein Butler, ganz in schwarz gekleidet, die Türe auf. Er hatte schwarzes Haar, das vorne etwas länger war. Sein Gesicht war sehr attraktiv und was mich am meisten an ihm fesselte waren seine Augen. Sie waren von einem übernatürlichem Rot, eine Farbe wie ich sie noch nie gesehen hatte.

"Miss (n/n)?" Erst als er mich ansprach fiel mir auf, dass ich ihn angestarrte. Ich fühlte mich, als würden meine Wangen Feuer fangen.

"E-entschuldigung, ich war wohl in Gedanken... ", meinte ich nur und sah auf den Boden. Schnell nahm ich seine Hand und verließ die Kutsche, dicht gefolgt von meinen Eltern.

Der Butler nahm uns dann unser Gepäck ab und begleitete uns in die Villa, wo die restlichen Bediensteten bereits bereit standen, um uns zu begrüßen. "Herzlich willkommen in der Villa Phnatomhive! " Meine Eltern nickten ihnen zu woraufhin sie uns unsere Mäntel abnahmen.

Sie machten einen sehr symphatischen Eindruck. Da war ein junger Mann mit blonden Haaren und einer Zigarette, er trug das Gewand eines Kochs. Dann war da noch ein etwas jüngerer Junge, der ebenfalls blonde Haare hatte, sie waren allerdings etwas länger. Er trug sehr bequeme Kleidung und Gartengeräte sowie einen Sonnenhut. Die Dritte im Bunde war eine rot-lila (ernsthaft, was für eine Haarfarbe hat sie?) haarige Maid. Sie trug eine Brille, die ihre Augen verbarg.

Der Butler zeigte uns unsere Zimmer, da wir nach dem Ball bei ihnen die Nacht verbringen würden.

"Ich hoffe, die Zimmer treffen Euren Geschmack, Miss (n/n)." Er sah mich mit seinen roten Augen an, als könnte er direkt in meine Seele sehen. Ich fröstelte. "(d/n). Nenn mich doch bitte bei meinem Vornamen, ich mag es nicht wenn man mich so förmlich anredet." Er sah mich seltsam an. "Aber Miss, als Butler muss ich mich Euch gegenüber förmlich verhalten, so verlangt es die Etikette. "Gerade von Bediensteten möchte ich bei meinem Vornamen genannt werden. Schließlich sind wir alle Menschen." Den Blick den er mir dann zuwarf konnte ich nicht deuten, es war als wollte er mir sagen 'sei dir da nicht so sicher'. Aber so schnell wie der Blick gekommen war, so schnell verschwand er auch wieder, sodass ich mich wunderte ob ich es mir nur eingebildet hatte.

"Ach ja, ich kenne deinen Namen noch gar nicht." lächelnd antwortete mein Gegenüber: "Mein Name ist Sebastian Michaelis." Mein Herz schlug schneller als ich sein Lächeln sah. Es war wunderschön. Sebastian... Meine Wangen färbten sich leicht pink, als mir auffiel, dass ich ihn schon wieder anstarrte. Langsam schüttelte ich meinen Kopf. Wieso verhalte ich mich so seltsam, wenn er in der Nähe ist?
Nachdem ich Sebastian versichert hatte, dass es mir gut geht verließ er meinen Raum mit einer Verbeugung und dem versprechen Maylene zu mir zu schicken, damit sie mir helfen konnte mich für den Ball fertig zu machen. Innerlich stöhnte ich auf. Das letzte was ich wollte, war, dass mir irgendeine fremde Maid das Folterinstrument, besser bekannt als Korsett, anlegte und mich in tausend Schichten Stoff begrub, nur damit ich den Männern auf dem Ball gefiel.

***

Sebastian hatte nicht gelogen. Nach einer halben Stunde kam Maylene wie versprochen zu mir, um mir zu helfen.

"Miss (n/n), ich bin gekommen um zu helfen Euch!" Sie sah etwas nervös aber aufrichtig aus. "Danke, Maylene. Du musst mich aber nicht mit Miss anreden. (d/n) ist vollkommen in Ordnung!"

Dann machte sie sich schweigend ans Werk. Ich hatte von meinen Eltern gehört, dass sie sehr ungeschickt sei, allerdings war sie bei diesen Dingen eher grenzgenial. Sie steckte meine (h/l), (h/f) Haare zu einer wunderschönen Frisur hoch und flocht auch einige Zöpfe, in die sie kleine Perlen einarbeitete. Außerdem trug ich dazu ein leichtes, (l/f) Kleid ohne Korsett, aber mit vielen Röcken. (Falls es so mehr Sinn ergibt :der Stoff ist sehr dünn und Tüllartig, desshalb ist das Kleid leicht, obwohl es mehrere Lagen Stoff sind)

Lächelnd betrachtete ich mich im Spiegel. Auch wenn ich diese Art von Kleidung hasste, musste ich doch zugeben, dass es mir stand. Die Tatsache, dass sie auf meinen Wunsch hin auch auf das Korsett verzichtete war auch ein Pluspunkt für ihre Arbeit.

"Vielen Dank, Maylene. Das hast du wunderbar gemacht!", lobte ich sie. Maylene sah mich mit Tränen in den Augen an. Hab ich etwas falsch gemacht?! Dann stürmte sie auf mich zu und umarmte mich fest. "Dank vielen!!! Das hat noch nie jemand zu mir gesagt!" Sie vergoss Tränen der Freude. Ich war geschockt, als sie sich von mir löste. "Wie, dich hat noch nie jemand gelobt?!" Geschockt war wohl untertrieben. Ich war entsetzt. "Normalerweise haue ich immer alles kaputt, jawohl! Ich kann nie etwas richtig machen wegen meiner Weitsichtigkeit, jawohl!" Sie sah mich traurig an.

Nachdem ich sie noch einmal umarmt hatte, um sie zu trösten, begaben wir uns in den Festsaal, wo der heutige Ball stattfand.

Ich hoffe das erste Kapi hat euch gefallen! Bitte last mich wissen, ob es euch gefällt. Ich bin offen für Vorschläge! Ich freue mich auch über jedes Kommentar. Dann lesen wir uns im nächsten Kapi! 😘

Sebastian Michaelis (Black Butler) x ReaderLies diese Geschichte KOSTENLOS!