Familie

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Sasuma's Sicht:
Eine Woche ist vergangen, als Gaara zurück nach Suna gegangen ist. "Sasuma, der Raikage wartet auf deine Antwort." Ich schrecke zurück, als Shikamaru mit seiner Hand vor meinem Gesicht wedelt. Ich nicke einfach und er seufzt. "In letzter Zeit bist du sehr abwesend. Was ist los?", fragt er nach. Doch ich zucke nur mit den Schultern. "Das gleiche könnte ich dich fragen, wo sind denn deine Gedanken, etwa bei Temari." Ich wackle mit den Augenbrauen. Sofort wird er rot und schaut auf den Boden, der anscheinend interessanter geworden ist. "Ist es so auffällig?", nuschelt er. Ich nicke und widme mich wieder dem Schreiben an den Raikage.

"Kakashi, du wolltest mich sprechen." Ich trete in sein Büro und schaue ihn abwartend an. "Ja, Gaara bat um seine Hilfe in Suna, du wirst mit Naruto und Sakura dort hinreisen und ihm eine Schriftrolle überreichen." Ich nicke und verschwinde wieder. Gaara ich komme! Ich gehe auf das Haupttor zu und sehe schon von weitem Naruto und Sakura, die ungeduldig warten.

Auf der Hälte des Weges bemerke ich, dass wir verfolgt werden. "Naruto, Sakura geht weiter. Ich komme gleich nach." Sie fragen nicht nach sondern laufen weiter. "Du kannst rauskommen Kana." "Du hast mich sofort entdeckt!", lachend kommt sie hinter einem Baum hervor. Ich stelle mich kampfbereit auf. "Lass es uns zuende bringen." Gleichzeitig stürmen wir los. Kana macht Fingerzeichen und ein Blitz schießt auf mich los, doch mein Chakra ist schneller und kann es aufhalten. Ich verwandle mich in meinen Biju-Modus.

Kana gibt einfach nicht nach, obwohl sie schon zu schwach ist. Ich hingegen bin top fit. Das dauert mir zu lange. Ich strecke eine Hand nach vorne, Kana sieht mich hoch konzentriert an, doch sie kann nicht sehen, was von hinten kommt. Erst als mein Schwert in ihrer Brust steckt, weiten sich ihre Augen. "Das wars." Ich drehe mich um und laufe weiter. Kanas Chakra wird immer schwächer bis ich es nicht mehr spüre.

Ich springe in den Himmel und entfalte meine Flügel und so komme ich schneller voran. Ich kann Narutos und Sakuras Chakra spüren und schon lande ich neben ihnen. Zusammen laufen wir weiter nach Suna.

Am Tor erwartet uns Temari, die uns zu Gaara bringt. Wir klopfen an und treten ein. Sakura und Naruto verbeugen sich vor Gaara. Gaara steht auf und verbeugt sich vor mir. Respekt hat er. Auch ich verbeuge mich leicht und sage dann: "Gaara, wir bringen dir die Schriftrolle." Ich überreiche ihn die Schriftrolle und er nimmt sie entgegen.

"Oberster Kage, würden Sie noch eine Weile in Suna bleiben, ich brauche ihre Hilfe." Gaara lächelt mich leicht an. Naruto und Sakura verabschieden sich von mir und machen sich auf den Weg nach Konoha. "Temari könntest du Sasuma ihr Zimmer zeigen." Temari nickt und deutet mir an ihr zu folgen.

Mein Zimmer befindet sich im Kageturm, genau neben Gaaras Zimmer. Ich öffne das Fenster und setze mich auf das Fensterbrett. Ich denke über meine Familie nach. Was wohl wäre, wenn sie noch leben würden? Würden sie mich akzeptieren?

Gaara's Sicht:
Ich konnte es kaum erwarten, dass Sasuma in meinem Büro kommt. Es klopft und sie betritt den Raum, zusammen mit Sakura und Naruto. Ich lächle leicht und verbeuge mich vor ihr. Ich nehme Sasuma die Schriftrolle ab und bedanke mich und widme mich wieder meinen Unterlagen. Sakura und Naruto gehen wieder nach Konoha und Sasuma bleibt hier.

In der Nacht, nachdem ich alle Unterlagen bearbeitet habe, schleiche ich in Sasumas Zimmer. Sie sitzt auf die Fensterbrett und schaut in die Ferne. Sie scheint in Gedanken zu sein, denn sie bemerkt mich nicht. Ich lege eine Hand um ihre Taille und küsse ihren Nacken. Sie erschreckt sich, aber entspannt sich wieder.

"An was denkst du?", hauch ich. Sie flüstert: "An meine Familie." Ich gebe ihr noch einen Kuss auf den Nacken und sage: "Du hast mich und deine Freunde in Konoha. Wir sind jetzt deine Familie." Ihr Atem geht regelmäßiger und bald ist sie eingeschlafen. Ich bringe sie ins Bett, gebe ihr einen Kuss und will verschwinden, doch sie hält mich am Arm fest und flüstert im Schlaf. "Bitte bleib da!" Also lege ich mich neben sie und schlafe auch bald ein.

--------------- halbes Jahr später --------------
Sasuma's Sicht:
Die meiste Zeit verbringe ich in Suna oder in Konoha. Gaara und ich haben von unsere Beziehungen noch niemanden etwas gesagt. Ich glaube auch niemanden, dass es jemand bemerkt hat. Sasuke ist seit einigen Tagen wieder in Konoha, da wir morgen unseren 19 Geburtstag feiern.
Zurzeit arbeite ich an einen neuen Jutsu, das niemand kennt. Es soll nämlich ein Geschenk an Sasuke sein. Ich habe es noch nicht perfektioniert. Hoffentlich klappt es morgen. "Sasuma, was machst du immer beim Trainingsplatz?", Sasuke taucht neben mir auf. "Ich muss üben."

---------------- einen Tag später ----------------

Sasuke's Sicht:
Ich wecke Sasuma auf und gebe ihr einen Kuss auf die Wange: "Happy Birthday, Sasuma." Sie knurrt etwas und dreht sich auf dem Bett um und versucht weiter zu schlafen. Doch ich wäre nicht Sasuke, wenn ich sie nicht noch einmal aus dem Bett schmeiße. Kampfbereit steht Sasuma auf und sieht mich herausfordernd an.

Ich lächle leicht und gehe in die Küche, wo uns ein köstliches Frühstück erwartet. "Seit wann bist du so nett?", fragt Sasuma, die mich misstrauisch begutachtet. Sie ist die einzigste, die noch von meiner Familie übrig ist.

Sasuma muss noch etwas als Kage machen, aber am Nachmittag hat sie für mich Zeit. Ich gehe durch das Dorf und suche ein Geschenk, das ich dann Sasuma schenken kann. Doch ich habe nichts gefunden, also gehe ich weiter bis ich zu meinem alten Clanhaus ankomme. Langsam öffne ich die Tür und trete ein. Ich gehe durch jeden einzelnen Raum, als mir eine goldene Kette auffällt, die meine Mutter immer getragen hat. Das ist das ein schönes Geschenk.

Sasuma betritt das Haus und ich ziehe sie in eine lange Umarmung. Wir lösen uns voneinander und ich gebe ihr mein Geschenk. "Das ist die Kette von unserer Mutter. Sie hätte sicher gwollt, dass du sie trägst." "Danke", haucht sie.

Sasuma geht in das Wohnzimmer und deutet mir auf dem Sofa Platz zu nehmen. Gespannt sehe ich sie an, sie scheint dennoch angespannt zu sein. Was hat sie vor? Sie macht mir unbekannte Fingerzeichen und ein Portal erscheint. Drei mir bekannte Personen kommen aus dem Portal heraus. Wie? Was?

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Hallo ihr Lieben!
Wer glaubt ihr kommt aus dem Portal heraus?

Bald wird meine Geschichte zuende gehen. Ich weiß es ist traurig, aber jede Geschichte muss einmal zuende gehen. ^^

Der Schwarze Drache KonohasLies diese Geschichte KOSTENLOS!