Gaara

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Sasuma's Sicht:
"Wir müssen reden!" Gaaras Stimme ist nur ein leiser Flüsterton. "Warum sollten wir. Mir kann man schließlich nicht vertrauen." Ich drehe mich zu Gaara um und sehe ihn still zu. "Es gibt einen Grund warum ich dir nicht vertraut habe." Ich neige meinen Kopf ein bisschen und starre ihn stumm an. "Der Grund dafür ist, weil ich von meinen Gefühlen weiß." Dieser Kerl verwirrt mich nur noch. "Was soll das heißen?", frage ich. "Bitte höre mir zu, du kannst mich nach meiner Erzählung antun, was du willst." Ich nicke nur.

"Wo soll ich anfagen... Als du damals, als wir klein waren, das erste mal in unser Dorf gekommen bist und du die erste warst die jemals mit mir geredet hat, da wurde mir warm ums Herz. Deine Augen zeigten Emotionen, die man jetzt nicht mehr erkennen kann. Dann als du mir deinem Sensei, wegen einer Mission zu uns gekommen bist, habe ich dich nicht sofort erkannt. Deine Augen waren damals schon versiegelt, keine Emotionen keine Reaktion. Man hat dich sogar schlimmer behandelt als mich. Als ich dann entführt wurde und du mich retten wolltest, ich dich aber fast getötet hätte. Wurde es mir klar, du bedeutest mir etwas. Ich wollte dich aber nicht in meine Nähe lassen, sonst hätte ich dich nur noch mehr verletzt. Deshalb habe ich dich abgwiesen und dir die kalte Schulter gezeigt.

Als Akatsuki dich mitnehmen wollte und du mich vor Kisames Schwert gerettet hast, ich fühlte mich wieder  schuldig, da ich dich nicht gerettet habe. Ich dachte ich hatte dich verloren, aber als du mit Deidara nach Suna gekommen bist, war ich froh, dass du lebst und jetzt konnte ich dich retten. Dann hat dich Danzo verbannt und du hast die Kage angegriffen, doch ich war dir nie böse. Für irgendetwas hast du das ja getan.

Beim Krieg, als du dich geopfert hast, fühlte ich einen Schmerz in meiner Brust und ich weiß, dass ich das nie mehr fühlen will.
Du fragst dich sicher, warum ich mich mit Kana verlobt habe, damit ich dich vergessen kann und du jemanden finden kannst der besser ist als ich. Doch ich fühle mich immer noch als ein Monster."

Gaara beendet seine Erzählung und ich gehe auf ihn zu und gebe ihn eine schallende Ohrfeige. "Du bist kein Monster hast du das kapiert!", schreie ich ihn unter Tränen an. "Wenn du ein Monster wärst, hättest du nicht so gehandelt! Also sag nie wieder, dass du ein Monster bist!" Ich gehe wieder ein paar Schritte zurück und schaue ihn unter Tränen an. Auch er hat angefangen zu weinen.

Er kommt auf mich zu und hält mein Gesicht mit seinen Händen fest und kommt mit seinem Gesicht langsam näher zu meinem Gesicht. Er legt seine Lippen behutsam auf meine Lippen. Erschrocken weiche ich zurück. Ich laufe weg. Was war das? Ich höre wie Gaara mir nachrufen und hinter mir her rennt.

Ich komme an den Fluss, wo ich heute noch meine Kontrolle verloren habe. "Was sollte das Sasuma?", fragt Gaara. Ich drehe mich schnell um und schreie ihn an: "Warum? Wieso verletzen mich alle, die mir wichtig sind. Sasuke, Itachi und du! Ich dachte du hasst mich und damit war ich zufrieden, denn wenn ich bei dir bin fühle ich etwas, was ich noch nie gefühlt habe. Verdammt! Wieso konntest du nicht einfach Kana heiraten! Du hast mein ganzes Leben verwirrt und nun küsst du mich!" Gaara kommt langsam auch mich zu. "Verdammt ich liebe dich!", schreie ich ihn an. Geschockt bleibt er stehen. "Was?", fragt er geschockt. Heftig schüttle ich den Kopf. "Ich liebe dich!" Wieso habe ich das gesagt?

Ich fange wieder an zu weinen und sacke auch den Boden. Gaara kommt näher kniet sich vor mir und wischt mir die Tränen weg. Ich sehe zu ihm hoch und er lächelt mich an. Meine Augen weiten sich, als Gaara mich zum zweiten Mal küsst. Er löst den Kuss und legt seine Stirn an meine. "Ich liebe dich, Sasuma Uchiha, Kage aller Nationen." Diese Worte machen mich sehr glücklich.

Gaara hebt mich hoch und trägt mich zu mir Nachhause. Sasuke ist, nachdem er mich gerettet hat, wieder verschwunden. Gaara legt mich in mein Bett und gibt mir noch einen Kuss. "Gaara warte", flüstere ich, als er die Tür öffnet. "Können wir den anderen noch nichts sagen." Er nickt, wünscht mir eine gute Nacht und verschwindet. Wie soll ich jetzt schlafen können!

------------------ nächster Tag -------------------
Gaara's Sicht:
Ich kann es nicht fassen, Sasuma hat es mir wirklich gesagt. Noch bis gestern wollte ich sie abweisen, doch als sie 'ich liebe dich' sagte, fühlte ich eine ungeheure Wärme, das konnte ich einfach nicht übergehen.

Wir brechen heute wieder nach Suna auf und sie bleibt hier. Solange sie zufrieden ist bin ich es auch und ich werde sie nie wieder verletzen.

"Gaara mach es gut, wir werden uns irgendwann wieder sehen." Naruto umarmt mich stürmisch, wird aber von Sakura zurück gedrengt. Sasuma beobachtet alles stillschweigend. Wir gehen los, als ich Sasumas Stimme in meinem Kopf höre.
Ich werde bald nach Suna kommen. Ich freue mich darauf.

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OMG!! Sasuma und Gaara haben es gesagt! Ich hoffe ihr seid mit der Wahl von Sasumas Freund zufrieden, denn ich bin es! *_*

Der Schwarze Drache KonohasLies diese Geschichte KOSTENLOS!