Prollog

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Es wurde langsam später. Die Dunkelheit viel über die Stadt, endlich. Er hatte schon befürchtet der Tag würde niemals vergehen. Schwungvoll wand er sich auf dem Absatz um und betrachtete die Zeichnung auf dem Boden.
Das mit Blut gezeichnete Pentagram funkelte noch immer und er wirkte zufrieden. Das würde ihnen das Monster vom Hals halten das sie gleich rufen würden.
Die letzten Wochen waren problematisch. Nur weil dieser Idiot von seinem Onkel unbedingt dieses Schwert wollte hatten er ihnen nicht gesagt das er einen Nachfahren von Merlin entdeckt hatte. Dabei hätten sie mit ihm einen viel wichtigeren Zauber ausführen können und nun fehlte Ihnen nicht nur die Hauptzutat sondern auch eine Person um ihn auszuführen. Erst durch diese Verhandlungen hatte er alles erfahren. Doch mit seinen Vater und seinen beiden Kindern waren sie nur zu viert aber Heute Nacht würde sich das ändern. Er strich über das Buch mit dem Pechschwarzen Einband und konnte die Magie fühlen die es ihm ermöglichen würde. Er schlug es auf und betrachtete kurz den Zauber den seine Familie schon Jahrhunderte ausführen wollte. Fast sanft strich er über das Papir er komnte es kaum noch erwarten doch es war noch nicht so weit. Er blätterte um und betrachtete die Abbildung der Dämonen die er gleich Beschwören wollte. Sie waren stark und gerisssen. Perfekt.
Noch einmal las er sich die Formel durch und begann anschließend die Beschwörung. Das Pentagram glühte und schon standen zwei Wesen in der Mitte. Es waren große dunkle Wesen mit gedrehten Hörnern. Knurrend kamen sie auf ihn zu, wurde jedoch von den Linien auf den Boden aufgehalten. Ein grollen verließ gleichzeitig ihre Kehle "Du wagst es uns zu beschwören?"
"Ja ich bin von nun an euer Meister"
Die Dämonen knurrten aber konnte sich gefangen nicht widersetzen.
Der beschwörer grinste "Ihr werdet frei sein wenn ihr eure Aufgabe erfüllt habt"

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Die Angst vor dem Feuer ist tief in uns verwurzelt. Schon seit Anbeginn der Menschheit fürchten wir seine zerstörerische Kraft. Auch als wir das Feuer zu nutzen begann, war diese Angst nie ganz zu überwinden. Hilflos von Flammen eingeschlossen zu sein und qualvoll zu verbrennen war ein Hororzenario das wohl jeder schon einmal in Gedanken durchlebt hatte.
Seltsamerweise wurde die Gefahr des Rauches, im Gegensatz zu den lodernden Flammen, von der Mehrzahl der Menschen nicht als Gefahr betrachtet.
Auch Violet hätte nie damit gerechnet das ausgerechnet dieser nun dafür sorgte das sie sich wie in der Hölle fühlte da er ihr den Atem raubte und das malte sie sich nicht nur aus. Das war ein real gewordener Albtraum.
Mitten in der Nacht hatte sie der Geruch von verbrannten Holz geweckt und als sie Nachsah stand das Wohnzimmer in Flammen. Die Hitze schlug ihr mit so einer Wucht entgegen das sie auf der Stelle zurück zuckte. Schweiß perlte von ihrer Stirn und der einzige Ausgang verspert von Feuer. Hektisch rannte sie nach ob und keuchte als die etwas kühlere Luft in ihre Lungen strömte. Die Tür schlug sie hinter sich zu und kramte in ihren Schubfach nach ihren Handy. Es rutschte ihr fast aus der verschwitzten Hand während sie den Notruf wählte. Mit panischer Stimme erklärte sie der Frau am Telefon was geschehen und wo sie zu finden war. Nun quwoll immer mehr Rauch in ihr Zimmer. Panisch lief sie zum Fenster doch zum springen war das einfach zu hoch. Hecktisch sah sie sich um und riss ihre Decke vom Bett. Sie stopfte diese unten in den Türschlitz. Dabei spürte sie die Hitze an ihren Fingern. Das Feuer war schon ganz nah und der Rauch brachte sie zum Husten. Hoffentlich waren ihre Eltern in Sicherheit.
Sie selbst lief nun wieder zum Fenster und öffnete es diesmal. Eine Weile stand sie dort und dann endlich sah sie blaue Lichter zwischen den naheliegenden Häusern. Ihre Rettung.

Das Haus war bis auf die Grundmauern niedergebrannt als Hauptkommissar McGowan  eintrafen. Es waren nur noch ein paar verkohlte Reste die an manchen Stellen immernoch etwas qualmten. Er sah sich um und ihm viel auf wie gerade zwei Leichensäcke aus den Trümmern gertagen wurden. Also hatte das Feuer ein paar Tote gefordert.
Wie war das nur geschehen? Sicher konnte ihm das einer der Anwesenden besser erklären als wenn er hier Vermutungen anstellte.
McGowan suchte nach dem Einsatzleiter der Feuerwehr. Als er ihn erblickt ging er auf der Stelle zu ihm und begrüßte ihm mit einem knappen  "Guten Morgen." Eh er zum Wesentlichen kam. "Was genau ist hier passiert?"
Feuerwehrhauptmann Leech deutete mit seiner noch immer behandschuhten Hand auf die Trümmer des Hauses und antwortete "Sie sehen ja selbst Herr Kommissar, so ein Feuer hatten wir in Lybster seit Jahren nicht mehr." 
McGowan zeigte auf den  Leichenwagen und fragte "Wer sind die Opfer?"
Das konnte der Feuerwehrman jedoch nur vorläufig beantworten. "Wir vermuten, dass es sich um den Hausbesitzer und seine Frau handelt. Wir fanden ihn im größten Raum des Hauses, der vermutlich als Wohnzimmer genutzt wurde und sie in der Tür zur Küchr. Die Körper sind so verbrannt, dass wir das jedoch erst nach der Obduktion mit Sicherheit sagen können. Auf welche Weise das Feuer zum Ausbruch kam, kann ich ihnen leider auch erst verraten, wenn unsere Brandexperten die Trümmer untersucht haben."
"Und wer hat den Brand gemeldet?" Wollte der Kommisar nun wissen.
"Violet Fay, die Tochter der vermutlichen Opfer. Sie wurde Nachts wegen des Brandgeruchs wach und  sah, dass das Wohnzimmer schon lichterloh in Flammen stand. Als wir dsnn ankamek, sah ich gleich, dass hier mehr viel zu retten war. Wir versuchten nur noch die Leute zu befreien, konnten aber nur das Mädchen am Fenster erreichen. Zum Glück war es recht windstill, sodass das Feuer nicht auf die Nachbarhäuser übergegriffen hat."
McGowan bedankte sich und ging dann zum Rettungswagen, der etwas abseits stand. Ein Glück hatte Leech gemeint doch die Eltern des Mädchens waren vermutlich tot ob sie das verkraftete.

The Chronik Of Myr (Band 2) Mächte Der Schwarzen MagieLies diese Geschichte KOSTENLOS!