Kapitel 10

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Er konnte seinen Augen nicht glauben.
"Verdammt! Das darf doch nicht Wahr sein" sagte er und brachte sein Hengst zum stehen, stieg ab und war augenblicklich bei ihr, packte sie an den Schultern und rüttelte sie.
"Natalie bleib bei mir, du musst wach bleiben" brüllte er.
Er schaute nach der blutigen Platzwunde.
Dann nahm er sie ganz vorsicht auf den Arm, trug sie zu Tornado und legte sie Bauchüber auf den Rücken des Hengstes.
Für einige Sekunden kam sie zu sich und nuschelte: "Hilfe, bitte tun Sie mir nichts an Bitte" sagte sie bevor sie nochmal bewusstlos wurde.

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"John du bist am Ende des Wahnsinns! Du kannst doch nicht allen Ernstes immer noch spielen wollen.
"Du bist der beste Freund den ich habe, nein mein Freund dennoch werde ich dir kein Geld leihen" sagte Adam.
"Adam ich muss dieses Geld gewinnen.
Dieser schwarze Hund hat mir nur zwei Tage Zeit gegeben und heute Nacht läuft meine Zeit ab.
Dann wird diese Ratte zu Natalie gehen und.... er wollte gar nicht daran denken.
ICH MUSS, das bin ich meiner Schwester schuldig.
Seit ich alles verloren habe, bin ich nicht mehr nach Hause gegangen.
Sie ist wahrscheinlich verrückt geworden vor Sorge und ich will nicht wissen was sie mit mir macht, wenn sie mich in sie Finger bekommt.
Adam ich bitte dich Alter Freund, tue mir diesen gefallen.
Du wirst dein Geld sofort zurück bekommen, sobald ich es gewonnen habe" sagte Adam
"Wo willst du hingehen?" fragte Adam.
"Heute möchte ich ganz groß spielen, bei der höheren Gesellschaft" sagte John.
"Was? Wo willst du hingehen?" Sagte Adam.
"Ich habe vor in der höheren Gesellschaft im Londoner Spielhaus zu spielen" widerholte John.

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Drake lief in der Bibliothek auf und ab, es hätte ihm egal sein sollen.
Aber er ärgerte sich darüber, dass sie gestürzt war und sich verletzt hatte.
Er nahm sich ein Buch aus dem Regal, klappte es auf versuchte sich abzulenken und darin zu lesen.
Egal was er tat, sie wollte ihm nicht aus dem Kopf gehen.
Der Unfall spielte sich immer wieder in seinem Kopf ab. Er klappte das Buch in seiner Hand zu und warf es gegen die Wand.
Voller Wut rief er"George?"
Dann rief er ein zweites Mal: "George! George! Verdammt Wo bist du?"
Es klopfte an der Tür und Drake sagte :"Herein"
George trat ein und sagte: " Ja, Sir"
"Was hat der Arzt berichtet? Wie geht es der Lady?" Sagte Drake.
"Der Arzt war heute morgen hier und erzählte, dass es der Lady gut geht, das ihre Wunden zügig heilen und sie sich auf dem besten Weg der Genesung befindet" berichtete George.
"Ich wünsche den Bauern zu sprechen , in dessen Haus wir Lady McFury untergebracht haben" Sagte Drake und machte eine Handbewegung um George klar zumachen, das er sich entfernen darf.
Er lief zum Bücherregal holte ein anderes Buch heraus, setzte sich an den großen Arbeitstisch aus Eiche, klappte es auf und versuchte nochmals zu lesen.
Es klopfte an der Tür und George kam herein : "Sir Drake, Mathew ist gekommen und wünscht Sie zu sprechen" sagte George.
Drake nickte, stand auf lief mit einem Glas Whisky in der Hand zum Fenster und wartete auf den Spion.
Matthew öffnete die Tür, trat ein und begrüßte Drake.
Drake drehte sich um und fragte den Spion was es für Neuigkeiten gibt.
"Sir, John McFury und sein Freund Adam sind im Londoner Spielhaus.
Sie haben vor eine gute Partie zu machen und somit seine schulden an Sie zu zahlen" Sagte der Spion.
Drake rührte sich nicht.
"Sir werden wir etwas unternehmen?" fragte der Spion.
"Das werde ich niemals erlauben" sagte Drake und zitterte vor Wut.
Das Glas in seiner Hand zersprang in kleine Scherben.
"Sir, Sie haben sich verletzt"sagte der Spion und wollte zu seinem Arbeitgeber laufen, aber wurde kühl abgewiesen.

"RAUS....verschwinden Sie und schicken Sie mir George" sagte Drake.

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John und Adam saßen an der Bar des Londoner Spielhauses und tranken Whisky.
"Ich habe mir alle Tische angeschaut, die Spieleinsätze sind ziemlich hoch John.
Lass uns abhauen" sagte Adam.
"Nein ich muss gewinnen und meine Schwester retten" sagte John und kippte sein Whisky in sich hinein.
Er stand auf, lief zum Tisch mit der Rouletteplatte, setze sich und fing an zu spielen.
Nach 6 Runden die er gewonnen hatte, freute sich John, heute hatte er Glück.
Das Geld was er sich geliehen hatte, hatte er Adam schon zurück gegeben.
Er wollte nur noch einpaar mal spielen, dann hätte er genug Geld um seine Schwester zurück zu bekommen.

"Du hast genug gespielt und auch genug gewonnen. Lass uns gehen John" sagte Adam.
John anwortete: " In Ordnung eine aller letzte Runde möchte ich noch spielen und das was ich bisher gewonnen habe verdoppeln.
Dann brauchen ich und Natalie uns für die nächsten zehn Jahre keine Gedanken mehr über unseren Lebensunterhalt zu machen."

"Geehrte Damen und Herren das ist mein letztes Spiel heute Nacht.
Ich habe heute sehr viel Glück und daher möchte ich alles setzen und verlange von Ihnen einen Einsatz in der selben Höhe.
Wer von Ihnen möchte weiter spielen? Sagte er.
Alle Anwesenden des Tisches tuschelten und verließen den Tisch.
"Was denn will keiner mehr Spielen?" fragte John spottend.
Da näherte sich ein elegant gekleideter junger Mann und sagte: "Ich möchte mit Ihnen spielen.
"Ich bin Lord Christopher Kingston, der Earl of Kingston. Ich nehme an und verdreifache den Spieleinsatz sogar..." sagte Lord Kingston in einem eleganten Ton.
John zögerte einen Moment doch dann setzte er alles was er gewonnen hatte.
Das Spiel begann, John war so aufgeregt und er verlor den Mut, den er den ganzen Abend über hatte.
Die Roulettekugel drehte sich und als John sah, wo sich die Kugel verfangen hatte, konnte er seinen Augen nicht glauben.
Er hatte schon wieder verloren und zwar alles, was er die ganze Abend über gewonnen hatte.
Nicht nur dem schwarzen Wolf sondern auch dem Earl of Kingston hatte er sich verschuldet.

"Na sehen Sie sich das an, ich habe gewonnen.
Da ich den Einsatz verdreifacht hatte, haben Sie sehr viel Schulden an mich und ich werde in kürzester Zeit alles einfordern" sagte der Earl.

"Sie haben mich und mein Leben ruiniert" brüllte John griff nach einer Flasche, schlug diese an die Kante des Tisches und lief auf den Earl los.
Einige der Gäste gaben Schreckenslaute von sich, darauf hin konnte der Earl ausweichen, packte John am Arm und verdrehte es.
John konnte sich nicht mehr rühren.
"Lassen Sie einen Wachmeister rufen, dieser Kriminelle gehört hinter Gitter.
In dem Newgates Gefängnis wird man sich freuen ihn als Gast enpfangen zu dürfen" sagte er zu den Bediensteten.

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