Kapitel 7

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Nach der abgeblasenen Verlobung trank und dachte er die ganze Nacht an Natalie.
Sie war tatsächlich die schönste Frau auf dem Ball gewesen.
Sie trug ein dunkelblaues Kleid aus Seide, mit einem für seinen Geschmack nicht zu tiefen Ausschnitt.
Dieses dunkelblaue Kleid ließ ihre Augen so leuchten, dass jeder denken könnte mit ihren Blicken im Meer zu ertrinken.

Am nächsten Morgen wachte er als der schwarze Wolf auf.
Er schwor sich an dem Tag die Rache an Natalie, sonst würde er keinen Seelenfrieden haben.
Sein Leben hatte sich verändert und das nur wegen IHR!!!
Sie war an ALLEM Schuld, sie musste dafür bezahlen und zwar mit dem größten Opfer der Welt ihrer Freiheit und ihrer Selbstachtung.

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Der schwarze Wolf ritt seinen Hengst durch den dunklen Wald.
Es war stock dunkel und kaum etwas zu erkennen, doch er konnte sogar mit gebundenen Augen durch diesen Wald reiten.
Die letzten zwei Jahre war er immer durch den Wald geritten, um alles über das Leben von Natalie und ihrer Familie in Erfahrung zu bringen.
Eine Stunde später erschien ein Anwesen.
Ein riesen großes Anwesen von dem man nur Reichtum entnehmen konnte.
Das Gebäude verfügte über zwei Geschosse mit Dachgeschoss und 15 Gemächer. Die lange Südfassade aus roten Ziegelsteinen war im Erdgeschoss von 13 Fenstern gegliedert.
Die Nordseite des Haupthauses, erreichbar über eine Zufahrt. Es besaß Neben dem Hauptzugang zum Gebäude einen Seitenflügel mit einer Bruchsteinfassade und einen runden Turm.
Das Anwesen hatte ein riesigen Hanggarten, der stufenartig gegliedert war.
Seine Ebenen waren in verschiedenen Stilen gestaltet. Wie in jedem typischen Garten waren zahlreiche Pflanzenarten im Hanggarten einpflanzt.

Er ritt bis zu den Stallungen und pfiff nach dem Stallburschen Tyler, einem magereren Bauernjungen. Dieser erschien und nahm die Zügel entgegen.
Nachdem er das Pferd übergeben hatte lief er in Richtung Haupteingang.
Bevor er die riesen Eingangstür erreichte wurde sie auch schon geöffnet.
George war schon sehr lange als ein treuer bediensteter der Familie tätig.
"Willkommen zu Hause Herr" begrüßte er den schwarzen Wolf.
"Gibt es Neuigkeinten George? Haben die Jungs etwas berichtet?" Fragte er, trat ein und lief an George vorbei.
"Ja, gewiss Sir Drake. Die Spione berichteten, das zwei junge Männer... wie waren die Namen noch. Ah John McFury und Adam Darson den ganzen Abend überall nach Ihnen gesucht haben" sagte er zu seinem Herren und schloss die Eingangstüren.
Sofort blieb Drake stehen und sah George fragend an.
Seine Augen funkelten vor Genugtuung und er sich sagte: "Bald wirst du kleine wilde Katze mir gehören und deine Zukunft liegt dann in meiner Hand, mit einer Kratzbewegung kam ein spöttisches *MIAU* von seinen Lippen und er grinste giftig.
"Sir Drake werden Sie ausgehen?" Fragte George.
Drake antwortete: "Noch nie hatte ich so ein Drang auszugehen. Servieren Sie bitte das Abendmahl, bevor ich ausgehe möchte ich etwas zwischen die Zähne bekommen".
Nach dem Mahl machte Drake sich frisch und zog sich ein sauberen schwarzen Anzug an.
Er bindete den Umhang, legte die Maske an und setzte den Hut auf.
" George ich gehe aus, es wird sicher sehr spät werden, legen Sie sich ruhig schlafen." Sagte Drake und verließ das Anwesen.

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John und Adam suchten den ganzen Abend nach dem schwarzen Wolf.
Als sie erfuhren dass der schwarze Wolf jeden Abend den Pub aufsuchte, gaben sie auf zu suchen und beschlossen einfach im Pub zu warten.
John hatte schon den ganzen Tag getrunken.
Während sie warteten wurde er nervös und trank immer weiter, bis ein Schatten an der Eingangstür erschien.
John versuchte zu erkennen, ob er den schwarzen Wolf vor sich stehen hatte.
Adam stand auf, lief zum schwarzen Wolf und lud ihn auf ein Drink ein.
"Gute Nacht Sir" rief Adam.
John wusste nicht ganz wie er reagieren sollte, aber er wollte auf jedenfall mit dem schwarzen Wolf über sein Verlust reden.
"Schwarzer Wolf Sir, Sie haben letzte Nacht einen sehr großen Gewinn an mir gemacht, jedoch muss ich Ihnen sagen dass ich eine Schwester habe, für die ich bis sie heiratet verantwortlich bin. Daher bitte ich Sie das Spiel von letzter Nacht als nicht stattgefunden zu sehen.
Ich bitte Sie als ein Mann und als ein Bruder" sagte er.
"Warum sollte ich es als nicht stattgefunden sehen? Ich habe doch ehrlich gespielt und gewonnen" sagte der Wolf.
Diese Frage ärgerte John und er sagte: "Mr. Schwarzer Wolf unter EHRLICH verstehe ich etwas ganz anderes! Ich war viel zu betrunken und Sie haben mich provoziert und reingelegt."
" Sind Sie sich im klaren, was Sie mir da gerade unterstellen. Dafür kann ich Sie anzeigen."sagte der Wolf.
"Was kann ich tun damit Sie dieses Spiel aufgeben? Soll ich betteln? Ich flehe Sie an Sir geben Sie mir meinen Erben zurück ich kann dies meiner Schwester nicht erklären"sagte John.
Der Wolf platzte innerlich vor Freude.
Das tat ihm gut. Diesen Mistkerl so betteln zu sehen war für ihn eine Genugtuung.
Er schaute erst zu Adam dann wieder zu John und sagte: "NEIN! Ich habe gewonnen und es gehört alles mir und wenn Sie Ihr versprechen micht einhalten und mir irgendetwas von meinem Eigentum versuchen zu verweigern, werde ich Sie erst herausfordern und dann hinter Gitter bringen lassen."

John kochte vor Wut und lief rot an.
"Also gut wie ich sehe kann man nicht mit Ihnen reden.
Deshalb fordere ich Sie heraus.
Wir werden noch ein Spiel spie.."wollte er sagen, wurde aber von dem schwarzen Wolf mit einer Handbewegung zum schweigen gebracht.
Der schwarze Wolf schaute Ihn belustigt an: " Ich nehme an. Was wollen Sie setzen McFury?" Fragte er.
John konnte nicht fassen was für ein arroganter Mensch dieser Wolf war.
Er hatte ihn schon wieder gedemütigt und er sah es ein, er hatte nichts mehr, was er setzen konnte.
"Also gut, ich werde Ihnen die Chance geben alles zurück zugewinnen.
Obwohl Sie nicht setzen können, dürfen Sie ein einziges Mal spielen.
Wir spielen nur ein einziges Spiel.
Wenn Sie gewinnen bekommen Sie Ihren Erben und eines meiner Anwesen, aber wenn ich gewinne werden wir nach dem Spiel sehen, wie Sie mich bezahlen können. Einverstanden?" Sagte der Wolf.
Adam schaute seinen Freund böse an, schubste ihn von der Seite und schüttelte sein Kopf.
John hatte keine andere Wahl und sagte: "Einverstanden".
Sie spielten das selbe Spiel von letzter Nacht und John verlor erneut.
Er stand auf warf dabei Tisch und Stuhl um, noch nie hatte er sich so Elend gefühlt und sagte: "Sie dürften sehr stolz auf sich selber sein. Los sagen Sie schon was verlangen Sie?
Der schwarze Wolf sehr befriedigt von dem Lauf des Spiels. Innerlich hörte er sich immer und immer wieder *Meins* sagen. Sie gehört mir!!!
"Ich verlange als Spieleinsatz Ihre Schwester" sagte der Wolf.
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