Kapitel 5

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"Oh Nein, NEIN! Was hast du Bastard jetzt schon wieder angestellt ?" stieß er heraus. Er stand wieder auf lief zur Tür, riss sie auf und brüllte nach Adam.
Als keine Antwort kam lief er zu seinem Gemach, stieß die Tür auf und ging hinein.
*War das nur ein Traum oder war das alles Real* dachte John immer und immer wieder.

"Adam du mieser Verräter. Wo warst du als ich alles verspielt und mich zum ärmsten Mann der Welt gemacht habe" sagte er und sah auf sein Freund im Bett runter.
John packte ihn am Kragen, riss ihn aus dem Bett und schubste ihn zu Boden, tritt ein paar mal zu, kniete sich zu ihm und schlug mit seiner Faust so fest er konnte zu.
Adam schaffte es ihn abzuschütteln und stand so schnell er konnte auf um sich einen Abstand von ihm zu schaffen.
Auch wenn dies nicht besonders viel half, fühlte er sich trotzdem sicherer.
"John ich habe versucht dich zurück zu halten, aber weder du mein Freund noch dieser maskierte Mann habt mir zu gehört" sagte Adam.
Verzweifelt fiel John auf die Knie und brüllte sein Freund Adam an.
"Adam was werde ich jetzt tun? Ich bin so arm wie ein Bettler.
Wie werde ich das Natalie erklären? Das kann ich nicht.
Ich muss alles so schnell wie möglich zurück bekommen.
Adam was wäre eigentlich wenn ich dieses Spiel als nicht stattgefunden erklären würde" sagte John und kam auf die Füße.
"Dann kann der schwarze Wolf dich zum Duel herausfordern und Natalies sowie dein Ruf wären ruiniert. Der schwarze Wolf ist umberechenbar, dem sind andere Menschen volkommen egal. Wer weiß was er tut und was für Gerüchte er in die Welt setzen würde" Sagte Adam. "Adam können wir nicht mit diesem Mann reden gehen?
Ich muss mit ihm reden und ihn von der ganzen Sache abbringen." Sagte John.
"Ich denke nicht das es Sinn macht aber wir können ihm einen Besuch abstatten und alles bereden" sagte Adam hoffnungslos.
John konnte sich einfach nicht beruhigen
und ging auf den kleinen Beistelltisch mit Alkohol zu. Nahm sich die Whisky Flasche füllte sich merere Gläser voll bis zum Rand und kippte alle nacheinander in sich herhein. Er war sehr wütend, wütend auf sich selber.
Nachdem Unglück mit seinen Eltern hatte er sich geschworen, seine Verantwortungen Ernst zu nehmen.
Er hatte Natalie versprochen, sie zu beschützen und immer für ihr Wohlergehen zu sorgen.
"Es tut mir Leid Natalie, ich habe versagt" sagte er. Nahm sich die ganze Flasche Whisky und hob sie an.
Als er zum zweiten Mal anhob, war die Flasche leer und er warf die Flasche mit aller Kraft zu den Boden.

●•~♡~•●

Natalie wachte auf und reckte sich wie eine zufriedene Katze, sie fühlte sich heute sehr gut.
"Ich fühle mich heute sehr gut, heute hat John Geburtstag.
Ich möchte heute auch alles mit John bereden und alle Probleme ein für allemal beseitigen.
Ich möchte und kann ihn nicht so leiden sehen und außerdem geht es zuweit, dass ich eine ganze Nacht alleine war" sagte sie.
Nachdem sie sich gereckt hat stieg sie aus dem Bett und machte es zurecht.
Sie wollte sich frisch machen, deswegen ging sie in die Küche und füllte mehrere Töpfe mit Wasser und stellte sie auf den Herd, wartete bis sie kochten und trug alle Töpfe nacheinander in ihr Gemach und füllte den Zuber.
Sie ging zu ihrem Schminktisch, zog die Schublade auf und schaute die Duft Öle durch.
Sie entschied sich für Lavendelöl, nahm das Fläschchen aus der Schublade und gab einpaar Tropfen ins Badewasser.
Nachdem sie die Temperatur des Badewassers kontrolliert hatte zog sie ihr Unterhemd aus, setzte sich in den Zuber und glitt ganz langsam ins Wasser.
Sie Seifte ihre Haare und ihren Körper mehrmals mit Seife ein und wuchs die Haare gründlich aus.

Das Wasser war noch schön warm und duftete angenehm nach Lavendel, deshalb rutschte sie etwas tiefer ins Wasser und verweilte im Zuber bis sich ihr ganzer Körper entspannte.
Als das Wasser lauwarm war stieg sie aus dem Zuber und griff nachdem Handtuch.
Wickelte es sich um den schlanken, zierlichen Körper.
Sie entleerte den Zuber, ging zum Kleiderschrank und öffnete die Türen.
Wie sie bemerkte waren leider die meisten ihrer Kleider schon abgetragen.
Da sie aber nicht mehr viel vom gesparten Geld ihrer Eltern übrig hatten, beschloss sie sich erst wieder Kleider anzuschaffen, wenn es einen besonderen Anlass dazu gab und dringend nötig war.
Sie schaute alle ihre Kleider durch und nahm sich das grüne seidene Kleid mit den kleinen Blümchen. Welches sie selten getragen hatte heraus , betrachtete es eine Weile und legte es auf das Bett.

Sie nahm sich das Korsett schaute sich im Spiegel an und sprach zu ihrem Spiegelbild:
" Wie komme ich nun in das Ding hier rein" .
Das Korsett vorne angelegt zog sie an den Schnüren am Rücken.
"Gleich, gleich habe ich es" sagte sie und taumelte nach links, rechts, vorne und hinten.
Sie hielt vergeblich die Luft an und sagte"Komm schon Natalie nur noch ein Stückchen. Gleich hast du es. Verdammt seist du dummes Ding".
Sie gab auf und warf das Korsett in den Kleiderschrank.
Erst zog sie die Unterröcke an und dann das samtene Kleid. "Ohne Korsett sehe ich sowieso besser aus"dachte sie.
Im Spiegel betrachtete sie sich eine Zeit lang und bemerkte, das sie seit dem letztem Ball vor einem Jahr, an Gewicht verloren hatte.
Natalie setzte sich wieder an den Schmincktisch, schaute die Duftöle durch und trocknete ihre Haar mit einem weiteren Handtuch ab.
Sie entschied sich für Lavendelöl.
"Fünf Tröpfchen reichen"sagte sich und rieb sich das Öl ind die Haare bis es weich wie Seide wurde, schimmernd glänzte und süß nach Lavendel duftete.
"Ich werde sie Flechten und zu einem Zopf hochstecken"sagte sie und fing an ihre blonden Locken zu flechten.
Wickelte den Zopf um sich selber, steckte ihn hoch und und befestigte ihr Haar mit den dunkelgrünen Spangen, die sie von ihrer Mutter zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte.
Aus ihrem Schmuckkasten nahm sie sich die Smaragd Ohrringe und legte sie an.
"So das wärs" sagte sie und verließ ihr Gemach um in die Küche zu gehen.
In der Küche nahm sie etwas Käse und Schinken zu sich und begann mit den alltäglichen Hausarbeiten.
Am Nachmittag waren alle Hausarbeiten erledigt.
Da sie John mit seinen Lieblingsmahlen überraschen wollte, begann sie mit dem Abendessen.
Es fehlten einige Kräuter, die sie aus dem Garten holen wollte.
Sobald sie den Garten betreten hatte schüttelte sich ihr Körper und sie bekam das Gefühl, dass sie nicht alleine war.

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