Kapitel 3

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An diesem Abend kam John nicht nach Hause.
Natalie setze sich auf den Sessel aus Eiche und stellte ihren Tee auf den Beistelltisch.
Sie nahm ihre Hekelarbeit und wollte an dem Schal den sie für John begonnen hatte, weiter arbeiten.
Nach einer kleinen Weile merkte sie, dass sie heute schon wieder viel zu viel Hausarbeit geleistet hatte und der Schlaf übermannte sie.

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Sie saß in der Kutsche und fuhr mit ihrer Mutter zum Markt und wollte Kleider für den nächsten Ball kaufen.
Als die Kutsche hielt wurde die Tür aufgerissen, zwei Hände packten sie an den Schultern und zogen sie unsanft raus.
Dort wo die Hände sie gegriffen hatten wurde es eisig kalt.
Sie schreckte aus dem Schlaf, ihr Herz raste sie dachte das es gleich stehenbleiben würde. Sie versuchte sich zu beruhigen und wischte sich den Schweiß weg.
"Oh zum Glück, es war nur ein Traum." Sagte sie.

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Es war sehr spät in der Nacht als Natalie wieder auf dem antiken Sessel aus Eiche aufwachte.
Sie legte ihre Hekelarbeit zur Seite und stand auf um in ihr Bett zu gehen.
Immernoch mitgenommen von dem Traum stand sie auf und schaute durch den ganzen Raum.
Dann schüttelte sie den Kopf und sagte: " Natalie wirst du etwa hysterisch?" und lief zur Wohnzimmertür.
Dort angekommen wurde sie aber immernoch das Gefühl nicht los beobachtet zu werden.
Sie drehte sich noch einmal um und sah durch das ganze Wohnzimmer. Dann öffnete sie die Tür und verließ es.
Natalie lief den langen Flur entlang und stieg die Treppen zum Obergeschoss hoch.
Sie trat in ihr Zimmer und zog sich um.
Als sie die Gardine zu ziehen wollte sah sie ein Schatten in der ferne.
"Das John sich so spät noch nach Hause traut, am morgen kriegt er eine Abreibung dafür."sagte sie und und schaute weiterhin in den dunkelen Garten.
Sie wartete darauf das der Schatten sich in Richtung Haus bewegte, aber der Schatten blieb einfach nur stehen und starrte zu ihr hoch: " Oh mein Gott, wer ist das?" Sagte sie und zog die Gardine zu.
Pure Panik ergriff sie: " Wer war das? JOHN? WO BIST DU? Oh lieber Gott stehe mir bei.."
Natalie lief im Gemach auf und ab. Sie hatte riesen große Angst.
Was wollte jemand nachts um 3 Uhr von ihr?
Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, doch trotzdem konnte sie so nicht schlafen gehen.
Sie ging langsam zum Fenster, betete innerlich das dies alles nur ein Traum war. Sie hob ganz langsam die schwitzende Hand und schob den schweren Vorhang mit einer zitternder Hand einen kleinen Spalt bei Seite, so dass sie mit einem Auge durchgucken konnte.
Sie schwitzte und zitterte am ganzen Körper
Und versuchte im dunkeln eine Gestalt zu erkennen. " Zum Glück...da ist keiner, ich habe mich wahrscheinlich nur verguckt oder habe es mir nur eingebildet" rief sie und holte tief Luft.
Sie drehte sich um, ging zurück ans Bett und zog die Bettdecke zurück.
Sie legte sich ins Bett und schlief augenblicklich ein.

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"Verdammt was tue ich hier? Fragte er sich.
Als er zu ihr hochsah.
Er erinnerte sich an den Tag als er Natalie zu erstenmal begegnet war und seine Wut kochte wieder auf.
Sie sah viel besser aus als er in Erinnerung hatte.
"Du wilde Lady die mich den Schwarzen Wolf erschaffen hat, wirst mir gehören und es dein Leben lang bereuen mich so bloßgestellt und blamiert zu haben.
Diese Augen mit denen du mich herausgefortdert hast, diese werden mich niemals ohne Tränen anschauen.
Das schwöre ich dir..." sagte er und verschwindete im der Dunkelheit.

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John und sein bester Freund Adam fuhren zum bekanntesten Pub in London.
Sie wollten drinks zu sich nehmen und ein paar Runden spielen.
Die Kutsche kam vor dem prachtvollen Pub der viel Spaß versprach zum stehen.
Die Freunde stiegen aus der Kutsche und gingen auf den Eingang des Pubs zu.
Am Eingang vernahm man schon den starken Geruch von Tabak und Alkohol.
Sie traten ein und nahmen an einem leeren Tisch platz.
Sobald sie sich gesetzt hatten kamen auch schon zwei drinks.
Beide schauten den bediensteten verblüfft an, bis dieser in die Richtung eines Mannes zeigte, der vollkommen in schwarz gehüllt war und eine Maske trug.

Die wilde LadyLies diese Geschichte KOSTENLOS!