Kapitel 2

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Einige Tage später als John zu sich kam, wollte er Natalie aufsuchen, um sich für sein schreckliches Benehmen zu entschuldigen.
Natalie wurde von ihrem Bruder geweckt, dem die Pein aus dem Gesicht zu lesen war.
"Guten Morgen liebe Schwester es tut mir alles wahnsinnig Leid" sagte er ganz leise.
Vergib mir bitte meine Dummheiten von dieser Nacht. Es wird nicht mehr vorkommen.
Natalie nickte und lächelte: " Es ist in Ordnung und jetzt werde ich uns sofort Frühstück vorbereiten" sagte sie.
"Ich habe heute sehr viel zu erledigen" sagte John.
"Heute werden einige Kräuter  und schwarzer Tee aus der Türkei eingeliefert und es wäre ein super Geschäft wenn ich sie günstig abkaufen könnte." Sagte er und ging  zur Tür um ihr Gemach zu verlassen.
An der Tür blieb er stehen und fragte ob sie irgendetwas brauchte.
Natalie sitze noch immer auf ihrem Bett aus Mahagoni und Samt. Sie zog sich an die Bettkante und suchte mit den Füßen den Boden ab.
Als sie ihre Hausschuhe gefunden hat stand sie auf und lief zum Fenster des Gemachs.
Sie blieb eine Weile vor dem Fenster stehen und sah sich den kleinen Garten an.
Erinnerungen kamen ihr in den Sinn.
Wie sie damals mit John verstecken spielten  und wie sie damals im Garten Lieder summend mit ihren Puppen gespielt hatte.
"Oh Mama ich Vermisse euch so" dachte sie.
Es war ein Jahr vergangen, aber es kam ihr vor als wäre der Unfall gestern passiert.
Eines Abends als sie vor dem Kamim ihren Tee trinken wollte, wurde sie informiert, dass es einen Unfall gegeben hat und das ihre Eltern leider verstorben waren und John schwer verletzt war.
Ein großen Teil des gesparten Geldes nutze sie für Medikamente und Ärzte um ihren Bruder heilen zu lassen.
Bis John gesund wurde war ein großer Teil des angesparten Geldes aufgebraucht und Natalie musste ihre Zofe entlassen, weil sie sie nicht mehr bezahlen konnte.
Als sie aus dem Tagtraum erwacht war, zog sie sich eines ihrer Kleider an und machte sich auf den weg in die Küche.
Sie bratete Eier mit Speck und kochte schwarzen Tee.
Die gebratenen Eier mit Speck verfeinerte sie mit etwas Kräutern bis es herrlich duftete und John von dem Duft angelockt wurde.
Er betrat die Küche  "Setz dich John das Frühstück ist bereit" sagte sie und teilte das Brot in 4 Stücke und ein stück Brot reichte sie ihm.
Er nahm das Brot, ihm lief das Wasser im Mund zusammen und er fing an von seinem Teller zu essen.
Natalie setzte sich ebenfalls und nahm sich auch ein Stück Brot.
Während sie an ihrem Tee nipte betrachtete sie John der sich wie ausgehugert über sein  Teller hermachte.
Als sie das Essen beendet hatten, stand John auf und verabschiedete sich.
"Wir sehen uns heute Abend" sagte er und verließ die Küche.
Natalie blieb noch eine Weile sitzen und genoss die Morgensonne die immer so schön in die Küche drang.

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Diese hochgesteckten Haare. Er griff nach der goldenen Mähne.
Sie fühlte sich wie Seide an und dieser angenehme Duft, sie roch nach Lavendel.

Wie an jedem Morgen aus dem Schlaf gerissen und total verschwitzt sagte er zu sich:" Ich hasse dich Weib. Du wirst es büßen dich Berühren gelassen zu haben. Niemand außer mir darf das, ich werde es niemals zulassen."

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Am späten Nachmittag kontrollierte Natalie das Geld was ihnen blieb und stellte fest das sie nicht mehr viel zu Verfügung hatten.
"Es muss dringend etwas passieren" dachte sie sich und als sie sich umdrehte sah sie türkis-grüne Augen die sie anstarrten.
Sie hatten beide die selbe Augenfarbe von ihrer Mutter geerbt.
"Hallo John wie lange stehst du da schon? Ich habe überhaupt nicht mit bekommen, dass du gekommen bist" sagte sie.

"Nicht lange, da das Geschäft was ich für heute geplant habe ist geplatzt, ein gewisser schwarzer Wolf war vor mir da und hat alles abgekauft" sagte er und wollte an ihr vorbei um sich etwas Geld zu holen.

"JOHN"versuchte sie ihn aufzuhalten. "Hast du schon so früh angefangen zu trinken? Du siehst doch das wir nicht mehr viel zur Verfügung haben. Du kannst doch nicht unser restliches Geld fürs trinken ausgeben."
"Doch ich kann" sagte er und schob sie beiseite.
Nahm sich etwas Geld aus dem Stapel und verschwand.

In ihr blieb nur eine dunkle Trauer zurück.
"Oh John es wird immer gute und schlechte Tage geben. Wann wirst du das begreifen es kann nicht immer alles blendend laufen."  Sagte sie und verließ die Küche.
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Die wilde LadyLies diese Geschichte KOSTENLOS!