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7:30 Uhr
Ich saß auf meinem Bett und starrte auf den Wecker. In einer Stunde begann die Schule. Ich stand auf und ging zum Spiegel, in dem ich mich betrachtete. Scheußlich, dachte ich und kämmte mir durch die braunen, langen Haare. Jeden Morgen das gleiche, um 7:30 Uhr stand ich auf, machte meine Haare, wusch mich, schminkte mich und zog mich an. Ich stand nun wieder vorm Spiegel. Schmunzelnd richtete ich meine Uniform und lächelte "Geht doch". Ich öffnete die Tür von meinem Zimmer und ging die Treppe runter zur Küche, wo meine kleine schwester, sie ist 7, am Tisch saß und frühstücke. "Guten Morgen" begrüßte ich sie und Viktor, der in der Küche stand und Leonie's und mein Lunchpaket machte.

Viktor arbeitet bei der Kripo und er war auch ein guter Freund meines Vaters, der mit ihm gearbeitet hatte. Das war auch der Grund dafür, dass er Leonie und mich nach dem Tod unserer Eltern aufgenommen hat. Ich war damals erst 11, als unsere Eltern bei einem Unfall starben. Viktor hat viel dafür getan, um uns aufnehmen zu dürfen und das bin ich ihm wirklich dankbar.

"Guten Morgen Skye." Ich ging zu ihm und nahm mir meine Lunchbox, die ich in meine Tasche packte. Ich schnappte mir schnell eins der Brote und setzte mich. "Papa, sag Skye das, was du mir auch erzählt hast!" Leonie wusste, dass Viktor nicht ihr echter Vater war, doch dass kümmerte sie nicht viel, immerhin hat er sie aufgezogen. Fragend sah ich ihn an. Er setzte sich mir gegenüber und fing an zu essen.
"Meine Schwester Anny, du müsstest sie noch kennen,..." "Die die an dem Großen See wohnt?" unterbrach ich ihn. "Ja genau, das ist Anny, du sollst mich aber nicht unterbrechen." er schaute mich leicht wütend an, lachte dann aber. Das war Viktor, wie er im Buche stand, wütend konnte er noch nie wirklich sein, er war immer fröhlich und lachte nur. Außer in dieser einen Woche, als meine Eltern starben und er um uns kämpfte. Ich streifte den Gedanken ab und hörte ihm wieder zu.

"Also Anny ist im Moment verreist und hat mir angeboten nächste Woche, von Donnerstag bis Montag, mit euch in ihrem Haus zu wohnen. Ich hab mit meinem Chef gesprochen und er meinte, dass wenn ich ein paar Überstunden mache, mir ruhig frei nehmen kann." ich schaute ihn mit großen Augen an und kaute langsam. "Nicht dein ernst oder? Anny's Haus ist der Wahnsinn!" "Doch das ist mein ernst, dass heißt aber, dass ich immer erst spät wieder kommen werde und du Leonie von der Schule abholen musst." "kein Problem" schrie ich, sprang auf und umarmte ihn. Dann schaute ich auf die Uhr. 8:15 Uhr. "ohoh" sagte ich und ging zur Tür. "Leonie, wann hast du schule aus?" "Um 12, aber ich bring sie dann zum Klavier Unterricht. Also musst du sie erst um 17 Uhr abholen. Achja wir haben übrigens neue Nachbarn, also begrüß sie." sagte Viktor. "Okaaay." rief ich und rannte aus dem Haus

Mein Blick hang am Haus der Nachbarn, bei dem alle Vorhänge zu gezogen waren. Komisch, dachte ich und schloss mein Fahrrad auf. Aus dem Seitenblick bemerkte ich etwas an einen der Vorhänge, also drehte ich mich um und schaute genau zu diesem Fenster.

Da stand ein Junge in ungefähr meinem Alter mit blondem Haar im Fenster und starrte mich an. Bei meinem Blick zog er panisch den Vorhang wieder zu. Was ist denn das für ein Typ? Fragte ich mich und schaute entsetzt, verwirrt und wie der letzte Vollidiot zu dem Fenster. Der Vorhang öffnete sich langsam und als der Junge sah wie ich ihn anstarrte, ging der Vorhang direkt wieder zu. Ich schüttelte nur meinen Kopf und radelte los. Meine Schule war mit dem Fahrrad nur 5 min weg, deswegen konnte ich spät los fahren und mir dabei noch Zeit lassen. Gemütlich fuhr ich den Weg entlang, als ich einen Blick hinter mir spürte. Langsam drehte ich meinen Kopf und erschrak leicht. Mein Nachbar folgte mir und er versteckte sich hinter einem Mülleimer. Starr schaute ich wieder nach Vorne. Noch 100 Meter, dann bin ich an meiner Schule... Ich kann nicht riskieren, dass er weiß wo ich zur schule gehe. Ich bog rechts ab und schaute ob er mir folgte, was er auch tat. Nun fing ich an schneller zu fahren, weshalb er zu laufen anfing. Nur eins wusste er nicht. Ich fing an zu grinsen. Ich bin ein Ass wenn es um Geschwindigkeit beim Fahrrad fahren ging. Ich raste um die Kurven und um den Block und nach 5 Min war ich dann mit einem Umweg an der Schule. Ich drehte mich um und sah ihn nicht. "Yaz!" Jubelte ich leise und joggte ins Gebäude.

Erleichtert Atmete ich auf und ließ mich neben Nina, meiner beste Freundin fallen. "Du bist spät dran" sagte sie. Ich schaute sie an und setze meinen 'ich muss dir was schlimmes erzählen-Gesicht' auf. Sie schaute von ihrem Buch auf und sah mich mit ihrem typischen Pokerface an. Dann seufzte sie leicht und klappte ihr Buch weg. "Fang an." "Also erst mal, wir fahren nächstes Wochenende zu Anny's Haus am See." "Cool war es das?" sie wollte das Buch wieder öffnen, als ich verdutzt auf piepste. Ich wollte gerade anfangen ihr das mit meinem Nachbarn zu erzählen, da kam aber schon unsere Lehrerin Frau Klingelsberger ins Klassenzimmer. "Unsere Lehrerin ist da, also erzähl es mir am Ende der Stunde." Ich seufzte laut. Frau Klingelsberger ermahnte mich sofort, was ein paar aus der Klasse lustig fanden. Direkt am ersten Tag nach den Ferien ermahnt werden... Das ist wirklich ein perfekter Start...

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Sry für die Rechtschreibung, ich werde es noch überarbeiten
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The MAFIA's boy *pausiert*Lies diese Geschichte KOSTENLOS!