25. Kapitel- Homecoming

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„Na, also bitte. So hätte ich mir die Begrüssung nicht vorgestellt!", lachte die zierliche Blondine vor mir und schon liess Zayn die Zigarette fallen und zog sie in seine Arme. Aww. Seine Nase in ihren Haaren vergraben stand er da und ich wusste, dass er nahe am Weinen war. Deswegen winkte ich Perrie kurz zu und flüsterte lächelnd: „Wir reden später."

Sie gab mir einen Daumen nach oben und vergrub sich dann an Zayns Brust. Aww.

„Hast du sie- oh. Phi!"

Ich riss die Augen auf und starrte in Louis' graublaue Augen, die mich unsicher fixierten. Zudem biss er auf seiner Lippe herum und hatte leicht geschwitzt in seinem Anzug. Was taten sie hier? War der Rest auch hier? Und- hä?

„Komm mit", flüsterte Louis und zog mich sanft am Arm mit. Um die Ecke lehnte er sich an die Wand und strich sich müde das Haar aus der Stirn. „Wieso seid ihr hier?", fragte ich ihn leise. Er seufzte leise. „Das ist eine komplizierte Sache, doch- ich muss mich bei dir und auch bei Zayn entschuldigen."- „Ah ja?", fragte ich spitz und umklammerte mein Handy fester. Louis runzelte die Stirn und hob den Kopf, blickte mir direkt in die Augen. „Ja. Ich hab mich total daneben benommen. Zayn hat nie etwas behauptet, dass er zurückkäme und wir haben es nur von uns aus angenommen. Das war unser Fehler. Und mein zweiter Fehler war, dass ich dich so sehr verletzt habe. Weisst du- ich mag dich und ich... ja. Es ist- ach egal. Ich kann nicht gut mit Worten umgehen, das sind eher Harry oder Liam... nicht ich."- „Ich glaub, ich versteh dich." Ein Lächeln blitzte auf und sofort strahlte Louis' ganzes Gesicht. „Wirklich?", fragte er hoffnungsvoll. Ich zuckte mit den Schultern und nickte dann. „Klar."- „Hm... ich- die anderen sind auch hier. Perrie hat uns hergeschleppt. Sie meinte, dass es Zayn nicht besonders gut ginge und du regelmässig... gemobbt wirst."

Ich zuckte mit den Schultern und lehnte mich ebenfalls an die kühle Wand, schaute ihn von der Seite her an. Er war schön. Ein so schöner Mann.

„Es ist nur so, dass irgendwie jeder an der Uni glaubte, dass ich etwas mit dir am Laufen hab und ich hab es mehrmals probiert, das richtig zu stellen, aber man glaubt mir nicht, deshalb weiche ich nur aus. Aber es geht, ich hab auch einen neuen Freund gewonnen, der mir hilft."- „Hm... es tut mir trotzdem leid."- „Schon okay."

Ich lächelte müde und merkte, dass ich doch bereits relativ erschöpft war. „Brauchst du etwas zu trinken oder zum Essen?", fragte Louis auch sofort. Dankbar nickte ich und schon bot Louis mir seinen Arm an, wo ich mich unterhakte. So führte er mich zur Bar, wo ich uns zwei Fantas und zwei Stücke Kuchen bestellte. Mit unserer Beute stellten wir uns in eine Ecke und ich erkannte schon bald Harry und Niall in der Menge, beide von einer Menge Mädchen und Frauen umgeben. Liam dagegen tanzte ausgelassen mit Sophia, was total niedlich aussah.

„Wir haben etwas Stress", meinte Louis auf einmal und ich schenkte ihm sofort meine Aufmerksamkeit. „Wie meinst du das?" Er runzelte die Stirn und seufzte, dann flüsterte er beschämt: „Es gibt eine Frau, eine unserer Stylistinnen, die probiert, mir klarzumachen, dass sie schwanger von mir sei. Aber ich hab- ich hab vor viel zu kurzer Zeit mit ihr geschlafen und ich passe immer auf. Wirklich immer."

Ich hob eine Augenbraue und fragte spitz: „Und wieso schläfst du überhaupt mit ihr?" Er schüttelte den Kopf. „Ich hab- mir ging's überhaupt nicht gut, ich hatte ein schlechtes Gewissen dir gegenüber und auch El spuckte immer noch in meinem Kopf rum. Aber jetzt hab ich sie mit einem neuen Macker gesehen und verstanden, dass sie mich wirklich nicht braucht..."- „Hm... tut mir leid für dich", antwortete ich etwas beruhigt. Louis zuckte nur mit den Schultern und klaute ein Stück Torte von mir. „Hey! Das ist meine!"- „Mir doch egal", grinste er spitzbübisch. Ich verdrehte die Augen und streckte ihm dann die Zunge raus. Er runzelte die Stirn und beugte sich auf einmal vor. „Was hast du da?"

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