Die Rettung 2

1.6K 89 21

Sasuma's Sicht:
Seine Augen ziehen mich in den Bann, auch er kann seine Augen nicht von mir lassen. Doch Naruto legt eine Hand auf Gaaras Schulter und lächelt ihn an. Gaara sieht erschrocken zu ihm und dann flüstert Naruto ihm etwas ins Ohr. Gaaras Kopf dreht sich nach links und nun sieht er Chiyo an. Ich bewundere sie, nicht alle würden ihr Leben für jemanden anderes lassen. Die Bewohner Sunas und die Konoha-Ninjas legen eine Schweigeminute ein.

Ich muss verschwinden. Ich stehe auf und beachte darauf, dass mich niemand merkt und will im Wald verschwinden, als eine Hand auf meiner Schulter mich zurück hält. "Sasuma, du kommst mit uns", sagt Kakashi. "Nein, ich kann nicht. Akatsuki wird immer noch hinter mich her sein und woher wissen, sie dass ich nicht freiwillig bei Akatsuki bin?" "Ich sehe, doch, dass du nicht freiwillig bei Akatsuki bist und deine Verletzungen deuten darauf hin. Wir können dir helfen und beschützen. Also kommst du mit uns?", fragt Kakashi. Soll ich mitgehen?

Ich nicke. Kakashi atmet erleichtert aus und dreht sich wieder zu den anderen um. "Sie alle haben dich vermisst, besonders Shikamaru." Nun sehe ich auch das Team von Shikamaru. Als hätte Shikamaru es gespürt dreht er sich zu uns um und lächelt mich an. Wir gehen wieder auf Sakura und Naruto zu, als ein paar  Bewohner Sunas schreien: "Das ist doch die die Gaara entführt hat! Was macht sie hier?!" Ich senke den Kopf. Ich bin doch selber nicht stolz darauf! "Seit still, sie war nie daran schuld." Ruckartig hebe ich meinen Kopf und sehe geschockt Gaara an. Er verteidigt mich! Die Bewohner werden still.

Wir stehen noch eine Weile auf der Lichtung, als mir die restliche Kraft entweicht und ich auf den Boden sinke. Naruto und Shikamaru sind sofort zur Stelle und stüzen mich. Shikamaru nimmt mich Huckepack und zusammen machen wir uns auf den Weg nach Suna, denn dort findet ein Fest statt zu Ehren der Konoha-Ninjas, da sie Gaara gerettet haben.

Am Abend schaue ich aus dem Fenster und betrachte den Sternenhimmel über Suna. Wie ich das vermisst habe. Auf das Fest gehe ich nicht, da ich nicht will und es für alle das beste ist. Ich sollte nicht hier sein, Akatsuki wird versuchen mich wieder zu bekommen.

Ich seufze und drehe mich zu Gaara um, der ganz plötzlich im Raum steht. "Was willst du hier?", frage ich ganz leise. Er sagt nichts, sondern nimmt meine Hand und führt mich auf das Dach des Hauses. Wow, so kann ich die Sterne besser sehen. Wir schweigen uns gegenseitig an, doch ich fühle mich wohl und geborgen.

"Warum hast du dich vor mich geworfen?" Unterbreche ich die Stille, doch wieder gibt mir Gaara keine Antwort, sondern stellt eine Gegenfrage: "Warum hast du dich damals vor mich geworfen?" Gute Frage. Wir beobachten das Feuerwerk, das am Himmel erscheint. Ich bin immer noch erschöpft vom Kampf gegen Pain und Deidara und so schlafe ich an Gaaras Schultern ein.

Gaara's Sicht:
Als ich auf der Wiese erwache, treffen zuerst meine Augen die Augen von Sasuma. Das Schwarz, was keine Gefühle zeigt. Das Schwarz, was mir den Atem raubt und das Schwarz was mich fühlen lässt. Wir starren uns gegenseitig an, bis Naruto mich aus meiner Starre löst. Ich merke nicht wie Sasuma weg geht und Kakashi ihr folgt, erst als sie wieder kommen sehe ich wieder in ihre Augen.

Die Bewohner Sunas haben Sasuma erkennt und reden über sie. Sie senkt ihren Kopf. Ich kann sie so nicht sehen! "Seit still, sie war nie daran schuld", sage ich und ihr Kopf schnellt in die Höhe. Sie sieht mich erschrocken an. Ich gebe ihr nicht die Schuld. Es war meine Entscheidung.

Irgenwann sackt Sasuma zusammen und ich betrachte sie genauer. Meine Augen weiten sich kaum merklich. Woher hat sie die Wunden? Was ist mit ihr passiert? Zum Glück sind Naruto und, ich glaube Shikamaru heißt er, zur Stelle. In Shikamarus Augen erkenne ich, wie sehr Sasuma ihm bedeutet. So etwas verdient sie!

Wir kommen wieder in Suna an und am Abend ist ein Fest zu Ehren der Konoha-Ninjas, doch ich habe keine Lust. Ich gehe Sasuma besuchen und sehe, wie sie denn Sternenhimmel ansieht. Das mach ich auch manchmal. Seufzend dreht sie sich zu mir herum und fragt so leise, dass ich es kaum verstehe: " Was willst du hier?" Ich gebe ihr keine Antwort, sondern nehme ihre Hand und führe sie zum Dach. Dort sieht sie sich um, setzt sich und blickt in den Sternenhimmel. Ich setzte mich neben ihr und wir schweigen uns an. 

"Warum hast du dich vor mir geworfen?", druchbricht sie die Stille. Ich kann ihr die Wahrheit nicht sagen. Also frage ich ihr die gleiche Frage und auch sie gibt mir keine Antwort. Langsam schläft sie an meiner Schulter an.

Ich beobachte sie lange denke an unser erstes Treffen.
Rückblende:
"Hallo", flüstert sie, dass nur ich es verstehen konnte. Ich schaue sie an und dann hinter mir. "Ich meine dich!", sagt sie. Mit großen Augen sehe ich sie an und stottere: "I..Ich! Haaa...Hast du keine Angst?" Sie schüttelt den Kopf. Ein leichter Rotschimmer bildet sich in meinem Gesicht. "Willst du mit mir spielen? Ich bin übrigens Gaara", sage ich mit einem leichten Lächeln. Wir spielten Fangen." Sie war die erste, die mich nicht als Monster betrachte.
Rückblick Ende:
Als sie dann bei dieser geheimen Mission zusammen mit Akatsuki verschwunden ist, gab ich mir die Schuld, das ich sie hätte besser beschützen gemüsst und als sie dann mit Deidara vor mir stand/flog war ich froh, dass sie noch lebt. Ich musste sie beschützen, also habe ich mich vor ihr geworfen und ihr Leben gegen meins getauscht.

Aber eines geht mir nicht mehr aus dem Kopf, dieser Blick von Shikamaru, als sie erschöpft zusammen sackte, voller Liebe und Zuneigung. Das muss Liebe sein. Doch auch ich muss mir eingestehen, dass Sasuma mir was bedeutet. Aber sie hat mich nicht verdient.
Denn ich bin und bleibe ein Monster.

************************************
Hallo meine Lieben!!
Ein weiteres Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch.
Zwei Jungs kämpfen um das Herz von Sasuma, doch nur einer kann es auch gewinnen.

Der Schwarze Drache KonohasLies diese Geschichte KOSTENLOS!