18.

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Leander:

Die Bäume lichteten sich und ich ritt auf eine freie Fläche, das Haus aus Holz war mit Schnee bedeckt.

Ich ritt zum Haus und band das Pferd an, dann ging ich zur Tür und klopfte zwei mal. Sofort wurde die Tür aufgerissen, und ein weinendes Mädchen sprang mir in die Arme. "Selena?" Fragte ich zutiefst besorgt. Warum weinte sie? "D-Dorian." Brachte sie nur heraus. "Hat ihn der plötzliche Schneefall geholt?" Fragte ich sofort. Sie nickte nur leicht. "Ich bin hier um euch alle einen Monat auf das Schloss zu holen. Wir beide müssen herrschen und zeigen, das wir würdig sind!" Wieder nickte sie, doch nun weinte sie nicht mehr. "Eigentlich wollte ich nicht mehr weinen. Danke das du gekommen bist." Ich nickte. Dann gingen wir ins Haus und sagten es ihren letzten beiden Familienmitgliedern. "Ich kann doch nicht gehen, meine Felder!" Sagte ihr Vater. "Ich werde jemanden beauftragen dies zu erledigen." Sagte ich nur und wartete auf die Antwort. Er nickte nur geschlagen. "Ich schaffe es eh nicht mehr alles." Murrte er und packte ein paar Klamotten in einen Lederbeutel. "Sie brauchen keine Klamotten, Ihnen wird alles bereitgestellt. Nehmen Sie nur ein paar wichtige Sachen mit." Er nickte nur und packte die Sachen wieder aus und verschwand dann in seinem Zimmer. "Bene?" Er lächelte. "Ich brauche nichts." Selena sah ihn zögernd an. "Dein Kissen?" Er zuckte zusammen. Dann lief er kurz aus dem Zimmer. "Brauchst du etwas Stern?" Fragte ich dann. "Nein, nur dich." Ich lächelte und schloss meine Hand um ihre. Dann klopfte es wieder an der Tür. Selena ging und es war der Kutscher für unsere Gäste.

"Wir reisen ab." Sagte ich noch, als alle drei in die Kutsche stiegen.
Der Schnee fiel nun nicht mehr, lag aber trotzdem noch ziemlich hoch. Die Kutsche kam nur schwer durch, weswegen wir den Umweg durch die Stadt machten.

Ich ritt überglücklich vorran. Mein Stern würde nun einen ganzen Monat mit mir zusammen regieren, und wir würden zeigen, das wir dessen würdig waren.

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