Kapitel 59

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And the first time ever I lay with you I felt your heart so close to mine and I knew our joy would fill the earth and last and last and last until the end of time, my love.

...

Bellas POV

Seitdem ich das Krankenhaus verließ, wich mir die Krankenpflegerin nicht von der Seite. Es fühlte sich so an als wäre ich keine neunzehn, sondern 91. Ich durfte keinen Schritt alleine machen ohne, dass sie gleich aufsprang und mir versuchte zu helfen – dabei war ich doch gar nicht körperlich angeschlagen, es ging mir gut. So wie immer nach einem Krankenhausaufenthalt. Doch dieses Mal war es ein wenig anders, denn die gefürchtete Operation stand unmittelbar vor mir.

Zwar wurde ich erst vor zwei Tagen entlassen, doch es fühlten sich wie Wochen an. Denn den ganzen Tag verbrachte ich in meinem Zimmer. Mum, Dad und besonders die Pflegerin meinten, dass ich mich die nächsten Tage erholen sollte.

Steve, Niall, Ana und Harry versuchten mich so gut wie es ging abzulenken, doch in ihren Gesichtern sah ich die Angst geschrieben – keiner von uns hat in diesen Tagen dieses eine Thema angesprochen. Wir gingen alle davon aus, dass ich es schaffen werde ... und ich werde es, oder nicht?

Eine "kleine" Operation und einige Chemotherapie danach ... werde ich doch wieder gesundwerden. Ich muss gesundwerden und ich werde es. Ich werde wieder gesund. In den Tagen im Krankenhaus führten die Ärzte dutzende von Tests durch um den Tumor auch ganz weg zu kriegen. Die Ärzte sahen sehr überzeugend aus ... sie werden es schaffen. Sie müssen es schaffen.

Die Idee mit der Pflegerin stammte von Maria. Die Dame, die mich nun seit zwei Tagen "pflegte" war eine sehr gute Freundin von Maria. Sie meinte, dass ihre Freundin sich bestens auskennen würde und sie sofort helfen könnte, wenn ich erneut einen Anfall bekäme.

Als ich ein Klopfen an meinem Fenster hörte, warf ich meine Decke auf die Seite und machte mich auf den Weg zu meiner Terrasse – es konnte nur Harry sein.

Meine Vermutung bestätigte sich, als ich meine Vorhänge auf die Seite schob – Harry stand in einem schwarzen Pullover und einer Tüte in der Hand vor mir. "Danke, danke, danke. Ich wäre fast vor langweile gestorben. Kannst du dir vorstellten, dass die Pflegerin zu Niall gesagt hat, dass ich jetzt schlafen muss? Wie soll ich denn bitte um halb acht schlafen?" beschwerte ich mich und zog ihn in mein Zimmer, schnell drückte ich ihm einen Kuss auf die Wange und sprach weiter, "Sie behandelt mich als könnte ich gar nicht gehen. Ich schätze ihre Fürsorglichkeit – ich mein das muss sie auch sein, immerhin wird sie sehr großzügig von meinen Eltern bezahlt. Aber man kann auch übertreiben, meinst du nicht?" wir setzten uns beide auf mein Bett hin.

"Die Luft in deinem Zimmer tut dir wirklich nicht gut. Wann hast du das letzte Mal dein Fenster geöffnet?" fragte Harry lachend und legte die Tüte auf mein Bett.

"Außer gerade eben – gar nicht. Sie lässt mich nicht einmal das Fenster öffnen. Du könntest krank werden Bella." machte ich zum Schluss ihre Stimme nach, "Komm schon ich war letztes Jahr in einem eiskalten See im April schwimmen und ich bin nicht krank geworden? Fünf Minuten Luft schaden auch mir nicht. Sie hat größere Angst davor, dass ich die Grippe bekomme als zu ersticken – stell dir das vor!" ich atmete tief aus und bemerkte Harrys Lachen. "Tut mir leid." entschuldigte ich mich, "Ich rede viel zu viel. Was hast du mitgebracht?" fragte ich nun neugierig und versuchte in die Tüte zu sehen.

"Hey." grinste er mich an und nahm die Tüte in die Hand, danach stand er auf und legte sie auf meinen Tisch hin, "Wir haben in den letzten Tagen kaum Zeit zu zweit verbracht, weswegen ich jetzt vorhabe mit dir einen Film zu sehen." lächelte er mich an und nahm einige DVD-Hüllen aus der Tüte, "Ich weiß ja, dass du diese klassischen, amerikanischen Filme vergötterst, deswegen habe ich Gemmas DVD-Sammlung durchstöbert." ich fing an zu lachen, während mein Herz schneller schlug. Ich wusste wie sehr Harry solche Filme hasste und trotzdem sah er sie mit mir an. "Ich hätte alle drei Teile von Der Pate" er zeigte mir die Hüllen.

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