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Dieses Mal fahre ich allein in meinem Käferchen. Sein blau grau zog viele Blicke auf sich. Zwar mangelt es an Platz in diesem Auto, aber alles Wichtige passt rein. Ich fuhr nach Boston. Ohne zu hetzen oder ein Risiko einzugehen. Ab jetzt bin ich mehr als nur Tochter des Roten Kreuzes und Nachfolgerin. Es nur noch zu spielen reicht nicht aus. Jetzt muss ich mich selber davon überzeugen und auch so handeln. Volle Überzeugung steht jetzt ganz oben auf meiner Liste. Das muss mir in Fleisch und Blut übergehen!!

Kurz vor Boston machte ich eine Pause. Ich zog mir enge schwarze Klamotten an und achtete beim Shirt auf einen mäßigen Ausschnitt. Die High Heels runden das ganze ab. Ich sehe so aus, dass mir jeder auf Möpse und Arsch glotzen wird. Das ist praktisch meine Eintrittskarte und die Mary die man gut sehen kann um meinen Hals.

Als ich vor dem Tor stand, beachtete mich niemand, denn niemand saß im Häuschen um auf zumachen. Ich stieg aus, nahm meine Waffe und schoss in die Luft. Das konnten sie nicht ignorieren. Eine Tür flog auf und Männer kamen heraus gerannt. Alle hatten sie Waffen in der Hand. Ich stütze meine Hände an meine Hüfte und sah sie hochnäsig an. Ein Mann kam wie ein ängstliche Küken auf mich zu und fragte dann mit zittriger Stimme: "Wer sind Sie?" Jetzt bin ich beleidigt. Ist das denn so schwer zu sehen?! "Ich bin die Besitzerin und würde gern MEIN Gelände betreten", sagte ich etwas pissig. Er öffnete die Tür und ich setzte mich in meinen Käfer zurück. Einen Parkplatz brauchte ich nicht suchen, ich stellte mich einfach vor die Tür.

Ganz bestimmt stieg ich aus. Streckte meine Beine nach einander raus und schwang mich dann Lady-like aus dem Auto. Wütend knallte ich die Tür zu und schloss ab. Alle Männer starrten mich an und ich lächelte aufreizend. Ohne darauf zu warten, dass sie anfangen zu sabbern, stolzierte ich durch die Tür. Drinnen rief jemand durch die ganze Halle: "Was war da LOS!!!" Ich stellte mich in der Halle hin und rief zurück: "Inspektion!!" Alle Türen flogen auf. Gefühlte Millionen Augen glotzen mich an. Als ich oben an der Balustrade einen Mann erblicke, schreie ich ironisch: "Ich bin zu Hause!" Der Unterton ließ einige erstarren. Jetzt war der Groschen gefallen. Doch statt ihnen die Chance zu geben zu Kreuze zu kriechen ließ ich den Boss raushängen: "So Gentleman, an die Arbeit!" Ich wartete nicht auf eine Reaktion und lief die Treppe zur Balustrade hoch.

Ohne es gesehen zu haben, weiß ich, dass jeder mir auf den Arsch geglotzt hat. Den Leiter des Lagers sah ich böse an: " Dürfte ich erfahren, warum ich so herzlich begrüßt werde von der Kavallerie?!" Der Arsch war doch wirklich kein Stück eingeschüchtert! "Schieß nicht in die Luft wie ein kleines dummes Kind und du wirst anders Begrüßt", sagte er gleichgültig und ich schaltete auch in den Modus: "Mister, du arbeitest für mich und nicht umgekehrt. Ich bin hier und das ist mein zu Hause, also ordnen sie sich unter." "Dieses Lager steht unter meinem Befehl, akzeptieren Sie es oder gehen sie wieder", dumme Idee, das wird ihn einiges an Geld kosten damit er es bereut. Ich lächelte ihn amüsiert an: "Dan entziehe ich ihnen den Befehl, kein Problem. Dann gehen sie am besten direkt an die Arbeit in der Abfertigung. Oder möchten sie sich doch noch entschuldigen?" Zerknirscht hörte ich von ihm ein Sorry. Ich holte meine Tasche aus dem Auto und mehr hatte ich nicht mit.

Ohne um Hilfe zu bitten, schleppte ich sie die Treppen hoch und ließ sie dann auf den Boden im Büro des Leiters knallen. Er Blickte auf und ich sagte pissig: "Wenn sie spielen wollen Vomanow, dann werd ich das Spiel gewinnen." Sein Gesichtsausdruck war der eine genervten Vaters, doch er ist nicht mein Vater. Er ist ein Kerl, der denkt eine Frau ist nicht mehr wert als ihr Nutze als Brutofen. Das wird noch lustig werden. "Ich würde gern das gesamte Lager sehen und zwar jetzt", sagte ich deutlich und er erhob sich. Schön, wir zwei verstehen uns. Er deutete auf die Tür und schloss dann von außen zu. Hier ist also kein Vertrauen da zwischen Leitung und Arbeitern. Er führte mich in die Produktionshallen. Penicilin, Ibuprufen und was nicht noch alles hier produziert wird. In der Abpackhalle, sah ich die vielen Verpackungen und Pressen. Die Männer haben viel zu tun und kommen so wenigstens nicht auf dumme Ideen. Luftdicht verpackt werden sie in Kartons und Schachteln verpackt. Verkaufen tun wir an andere Mafiaorganisationen und an Krankenhäuser. Wenn der Interne Krieg vorbei ist, dann gehen Medikamente die vorher an die Mafia gingen nur noch Kostenfrei an zum Beispiel Afrika. Aber jetzt muss erstmal der Krieg gewonnen werden.

Die Legende der AgentinLies diese Geschichte KOSTENLOS!