Kapitel 57

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I left dozen roses on your grave today.

...

"Harry bringt mich um, wenn er sieht wieviel ich wieder gekauft habe." ich schüttelte den Kopf und sah meine Einkaufstaschen an, "Er hat mir schon einmal gesagt, dass ich, seitdem ich mit dir befreundet bin, mir viel zu viele Sachen kaufe." lachte ich und ließ mich auf einem Stuhl nieder, Ana und ich haben uns entschieden nach der Shoppingtour ein Kaffee trinken zu gehen.

"Hey komm schon." sie lächelte mich an, "Wir beide wissen, dass er es liebt, wenn du mit mir einkaufen bist, weil erst seit du mit mir befreundet bist du dir solche Wäsche kaufst." sie zog langsam eine Spitzenwäsche aus meiner Tasche.

"Ana!" lachte ich und schlug ihr auf die Hand, "So etwas kannst du doch nicht in einem Kaffee aus der Tasche holen." ich schüttelte lachend den Kopf.

Sie lachte und verschränkte die Arme vor der Brust, dabei schüttelte sie den Kopf, "Mit Harry Styles zusammen und noch immer so prüde. Ich verstehe es einfach nicht." sie bestellte für uns etwas zu trinken und ein Stuck Kuchen, während ich Harry auf seine Nachricht antwortete. Er meinte, Steve würde ihn wieder total auf die Nerven gehen, doch ich wusste genau, dass Harry ihn als Freund schätzte. Es mag sein, dass Steve manchmal echt anstrengend ist, aber dafür war er ein toller und lustiger Freund, der sogar in den schlimmsten Situationen einen zum Lachen brachte.

"Erinnere mich noch einmal, dass ich dann später nochmal in den Supermarkt muss, meine Mutter braucht noch einige Sachen für ihr Essen heute." ich steckte mein Handy wieder ein und sah zu Ana, die mich mit einem Lächeln anstarrte. "Was? Meine Mutter hat doch erwähnt, dass Lucy ihr Freund und ihr Kind zum Essen heute kommen?" ich sah sie fragend an.

"Ach ich mein das doch nicht." grinste sie mich an, "Wann sollen wir anfangen es zu planen?" ihr Lächeln wurde von Sekunde zu Sekunde breiter, während ich sie noch immer fragend ansah, was meint Ana? "Bel, komm schon. Hauptsache du kannst die ganzen Künstler in ihre Epoche einordnen aber, wenn ich so rede kommst du nicht darauf was ich meine?" sie stützte ihren Kopf jetzt auf ihrer Hand ab, "Deine Hochzeit Bel, du bist Verlobt."

"Ohh." meinte ich und sah dann sofort auf meinen Ringfinger, "Gemälde sind nicht so kompliziert wie Menschen." grinste ich sie an. Ana atmete tief aus und rollte ihre Augen, worauf ich anfing zu lachen und ihr die Antwort gab, auf sie sie wartete. "Ich weiß nicht, Harry hat gemeint er würde mich sogar morgen heiraten und ich habe auch keinen Plan wann ich heiraten möchte, im Sommer? Ist doch viel zu heiß und erst in einem halben Jahr. Winter? Schlechtes Wetter. Frühling? Vielleicht zu kalt?" sprach ich schnell.

"Das Wetter spielt doch gar keine Rolle, es kommt doch auf euch an Bel, ob ihr bereit seid oder nicht." als unsere Getränke kamen, nahm sie sofort einen Schluck und sah dann zu mir, "Deine Eltern hatten auch ihre Feier im Dezember und die Feier war wunderschön!"

"Ich weiß." murmelte ich und rührte meinen Kaffee, "Eigentlich wollten wir erst nach dem Studium heiraten, aber ich befürchte, dass weder er oder ich noch so lange warten können." lachte ich nun als ich an uns dachte, wir waren beide verrückt. Verrückt nach dem Anderen. "Wenn wir schon von Harry reden." ich nahm einen Schluck und sah zu ihr, "Ich habe ihm von der Situation deiner Mutter erzählt, dass sie endlich weg von eurem alten Zuhause will und er hat gemeint, dass er ja so oder so jetzt bei mir einzieht, seine Wohnung frei wäre und er würde sie gerne deiner Mutter übergeben." Ana riss ihre Augen auf, "Harry hat auch irgendetwas gesagt wie, dass sie keine Miete zahlen muss bis sie hier eine Arbeit gefunden hat."

"Das meint er nicht ernst?" fragte sie unglaubwürdig, "Hat er das wirklich gesagt?" ihre Augen strahlten plötzlich.

"Er meinte, dass er dann die Wohnung ausräumen müsste, wenn er ausziehen würde und er keine Lust hat die Möbel wieder rauszugeben und er wüsste so oder so nicht wohin damit und wenn er jemanden findet, der die Wohnung so übernehmen würde, müsste er sich deswegen keinen Aufwand machen." lächelte ich sie an, "Und da er weiß wie ihre Situation derweil ist, möchte er eben kein Geld von ihr bis sie selber Fuß gefasst hat."

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