3. Beste Freunde

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"Aufstehen Stegilein. Du musst in den Kindergarten.", weckte Marcella ihren schlafenden Sohn. Er war sofort hellwach und hüpfte aus dem Bett, um ins Bad zu tapsen. Während er sich seine Zähne putzte suchte Marcella ihm Klamotten für den heutigen Tag heraus.
Am Ende lief Stegi dann in einem blau, weiß gestreiften, langärmeligen Shirt und einer normalen Latzhose rum. Er hüpfte wie ein kleiner Flummi durchs Haus und freute sich, dass er in einen neuen Kindergarten kam. Und besonders freute er sich auf neue Freunde. "Komm Stegi es geht los.", grinste sein Vater Pablo. Stegi griff sich noch seinen Rucksack und seinen Teddy, sein Vater wuschelten Sarah einmal durch die Haare und küsste Marcella auf die Stirn.
Stegi saß gespannt auf der Rückbank des Autos und fragte hibbelig alle fünf Minuten, wann sie denn da seien. Sein Vater antwortete alle fünf Minuten mit der gleichen Antwort: gleich.
"So Stegi jetzt sind wir da.", lachte er. Stegi schnallte sich schnell ab und versuchte die Autotür zu öffnen. Wäre da auch nicht die blöde Kindersicherung, hätte er es bestimmt auch geschafft, aber sein Vater kam ihm zur Hilfe. Seinen Teddy ließ er zur Sicherheit im Auto.
Sie liefen in das große Haus hinein und Pablo beauftragte Stegi hier zu bleiben, da dieser gerade in eine große Halle rennen wollte.
"Hallo, sie müssen Herr Timolia sein.", stellte sich plötzlich eine Frau vor Vater und Sohn. "Genau, Pablo mein Name.", lächelte eben erwähnter. "Und du bist dann sicher Stegi." Die Frau hockte sich vor den grinsenden Blondschopf und reichte ihm die Hand. "Ich bin Marie, die 'Chefin' hier.", lachte sie. Marie hatte braun, graue Haare, welche sie locker zusammen gebunden hatte. Sie war bestimmt schon Mitte 50, aber strahlte eine enorme Fröhlichkeit und Nettigkeiten aus. Stegi mochte sie sofort. "Dann lass ich euch mal alleine. Mama holt dich nachher wieder ab." Stegi nickte und wollte gerade weglaufen. "Und Stegi, mach keinen Unsinn!", mahnte sein Vater, bevor er den Jungen hier ließ und selbst zur Arbeit fuhr.
"Na komm Stegi dann bringen wir dich mal in deine Gruppe." Sie führte ihn in eine große runde Halle, wo insgesamt fünf Türen waren. In der Halle selbst konnte man mit Bobycars fahren oder mit Bällen spielen. "Und weil du ja nächstes Jahr in die Schule kommst, bist du in der Elefanten-Gruppe. Das ist die älteste Gruppe hier.", erklärte Marie freundlich. Stegi nickte aufgeregt. Sie führte ihn in die Gruppe und ging mit ihm auf zwei Erzieherinnen zu. "Hallo Mia und hallo Lara, das ist Stegi er ist ab heute ebenfalls in eurer Gruppe.", begrüßte Marie die zwei. "Hallo Stegi, wie wärs wenn ich dir mal deinen Harken zeige?" Angesprochener nickte und folgte hüpfend seiner Erzieherin aus der Gruppe. "Also Stegi, jedes Kind hat hier seinen eigenen Harken. Und deiner ist der hier!" Sie deutete auf einen Harken, wo ein Seepferdchen abgebildet war. "Dort kannst du deine Sportsachen, deinen Rucksack und deine Jacke so wie Matschhose hinhängen. Deine Puschen kannst du dann hier oben in das Fach über deinem Harken hineinstellen und deine Straßenschuhe kannst du unter die Bank stellen.", erklärte Lara ihm alles ausführlich.
Zurück in der Gruppe, steuerte Stegi direkt die Ecke mit den Legosteinen und anderen Bausteinen an. Er ließ sich auf den Po fallen und fing an etwas zu bauen.
"Stegi!", rief plötzlich eine Stimme aufgeregt hinter ihm. Erschrocken drehte er sich um und sah Tim. Er trug eine normale Jeans und einen Pullunder. "Tim!", grinste Stegi und sprang auf. Er rannte auf Tim zu und zog ihn am Handgelenk zu seinem gebauten. "Schau ich hab eine Burg gebaut!", grinste er stolz und ließ sich wieder auf den Po fallen. Tim setzte sich neben ihn und gemeinsam bauten sie die Burg weiter.
Sie wurden unterbrochen, als eine Glocke läutete. "Was ist das?" Fragend sah Stegi zu Tim. "Das bedeutet, dass wir jetzt in die Mensa dürfen und Frühstücken können." "Kommst du mit?" Tim nickte und die beiden Jungs schnappten sich noch ihre Rucksäcke bevor sie in die Mensa liefen.
In der Mensa packten beide ihre Brote aus und aßen sie.
"Du Stegi? Wollen wir gleich fragen, ob wir nach draußen gehen?" "Ja das wäre supi!" Ein begeistertes Funkeln war in Stegis Augen zu erkennen. "Dann müssen wir gleich Mia oder Lara fragen." Stegi nickte und sie aßen schnell noch ihre Brote auf.
Zurück in der Gruppe fragten sie sofort Lara, da Mia noch in der Mensa war und dort die Kinder beaufsichtigte. "Lara können wir gleich raus?", fragte Tim lieb. "Ich denke schon. Das Wetter ist ja auch super, aber wir warten noch bis alle wieder da sind." Tim und Stegi nickten synchron und setzten sich dann zurück in ihre Bauecke.
Als alle wieder da waren verkündeten Lara und Mia, dass sie nun rausgehen würden. In Windeseile stürmten die Kinder, Tim und Stegi eingeschlossen, zu ihren Harken und zogen sich ihre Straßenschuhe und Jacken an.
Stegi kämpfte noch mit seinem Reisverschluss, als Tim zu ihm kam. "Ich bekomme meine Jacke nicht zu!", murrte Stegi. "Soll ich dir helfen?" Stegi nickte und ließ Tim machen. Tim kniete sich vor ihn und fummelte an seinem Reisverschluss herum. Schnell hatte er das Problem gelöst und sie liefen den anderen Kindern hinter her.
"Lass uns zum Klettergerüst!" Schnell rannten sie zum Klettergerüst und kletterten hinauf.
Sie rutschten die Stange hinunter und kletterten dann wieder hinauf, nur um dann die Rutsche hinunter zu rutschen.
Erschöpft saßen sie auf dem Klettergerüst. "Du bist jetzt mein bester Freund Stegi!", grinste Tim. "Du meiner dann auch!"

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Hallo meine Früchtchen^^

Ich hoffe es hat euch gefallen :)

Ihr dürft übrigens gerne mal bei dem wundervollen Alfonso aka Alicia_DDriima  vorbeischauen :D
Sie hat eine GirlxGirl Story hochgeladen :3

Das letzte Kap hatte übrigens genau 777 Wörter xD

Bis denn meine Früchtchen<3
~Maddi

»Vertauschte Leben« Stexpert Lies diese Geschichte KOSTENLOS!