2. Ein neuer Freund

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Ein kleiner braunhaariger Junge stand vor ihr und sah aus seinen großen, braunen Teddyaugen zu Sarah hinauf. "Aber natürlich.", lächelte eben diese und ließ den Jungen schaukeln. Sie setzte sich auf eine Bank und beobachtete die Jungs.
"Ich bin Tim!", stellte sich der braunhaarige mit den süßen Teddyaugen vor. "Hallo ich bin Stegi!", erwiderte ihr Bruder grinsend. "Magst du im Sand spielen?" Nickend hüpfte Stegi von der Schaukel.
Gemeinsam setzten sie sich in den Sandkasten und bauten mit ihren Händen eine Sandburg.
"...und dann muss hier ein Burggraben drum herum, damit keine bösen Leute in die Burg kommen können!", erklärte Tim Stegi und buddelte mit seinen Händen einen kleinen Graben um ihre Burg. Stegi beobachtete ihn dabei mit funkelnden Augen.
Als Sarah auf die Uhr schaute, erschrak sie ein wenig. "Stegi komm wir müssen nach Hause!", rief sie und ging auf die zwei Dreckspatzen zu. "Hui, da müssen gleich aber mal zwei ordentlich duschen!", lachte sie. Stegi kicherte ebenfalls und Tim grinste nur. "Na komm Stegi. Ihr könnt euch ja morgen wieder hier treffen.", schlug Sarah den zweien vor und zog Stegi hoch. "Au ja! Tim dann bauen wir unserer Burg weiter, ja?" Tim nickte fröhlich und stand ebenfalls auf. Plötzlich stupste er Stegi an und rief "Du kriegst mich nicht!" Schnell rannte Stegi ihm hinter her.
Am Ende des Spielplatzes blieben sie stehen und kabbelten sich auf dem Boden.
"Sag tschüss zum Tim." "Tschüss Tim!" Er grinste Tim nochmal an und lief dann an der Hand seiner Schwester neben ihr her.
Stegi war voller Sand und seine kleinen Händchen waren total kalt.
Im Haus kam ihnen dann ihre Mutter entgegen, die sich bei Sarah bedankte und den dreckigen Jungen dann entgegen nahm. "Dann wollen wir dich Dreckspatz doch mal duschen!", lächelte sie und trug Stegi nach oben. "Aber ich mag nicht duschen!", schmollte dieser. "Morgen werde ich eh wieder dreckig!", bockte er weiter rum. "Woher willst du das denn wissen?" "Ich gehe morgen wieder auf den Spielplatz und treffe mich mit Tim!", erzählte er stolz, während Marcella ihn auszog. "Ach und wer ist das?" Sie stellte das Wasser der Dusche richtig ein und scheuchte ihren Sohn dann unter dies. "Den habe ich auf dem Spielplatz getroffen und wir haben eine Sandburg gebaut. Und morgen bauen wir sie weiter!", lächelte er und wusch sich den Sand von den Händen und aus den Haaren. 
Marcella nickte lächelnd und wusch Stegi dann die Haare. Das Wasser hatte sie in der Zeit ausgestellt.
"Mama darf ich mich selbst einschäumen?", bettelte er und seine Mutter gab ihm etwas seines Duschschaumes. Er rieb sich fröhlich damit ein und freute sich wie ein Schneekönig, als es immer mehr schäumte. Kichernd patschte er in die vollgeschäumten Hände und der Schaum flog zu allen Seiten.
"Komm Stegi abduschen und dann ab ins Bett!" Vorsichtig nahm sie sich die Brause und spülte Stegis Haare aus. Dann beim abduschen, hielt sie die Brause einfache auf ihren Sohn, welcher sich im Kreis drehte und fröhlich dabei kicherte.
Fertig geduscht und in ein Handtuch gehüllt stand Stegi auf dem Teppich im Bad. "Wenn du gleich noch eine Geschichte möchtest, musst du dich etwas beeilen Stegi!", mahnte Marcella und in Windeseile war Stegi in seine Unterhose und seinen Sesamstraße Schlafanzug geschlüpft.
Lächelnd und sich müde die Augen reibend tapste er hinter ihr her, in sein neues Zimmer. Warum sie überhaupt umgezogen waren wusste er gar nicht so genau, aber es war ja zum Glück nur ein andere Teil von Essen, wo sie hingezogen waren.
Mit einem gähnen kuschelte er sich in die Decke und lauschte der Stimme seiner Mutter, die ihm aus seinem Lieblingsbuch vorlas.
"Gute Nacht mein kleiner!" Sie küsste seine Stirn und strich ihm einmal durch die Haare. "Nacht Mami, aber du musst Papi sagen, dass er auch noch gute Nacht sagen muss!", forderte er in die Decke nuschelnd. Nickend und mit einem Lächeln ging sie hinunter zu ihrem Mann. "Pablo du sollst nochmal zu Stegi, gute Nacht sagen." Er nickte und stieg dann die Treppe zur oberen Etage rauf. Leise drückte er die Türklinke herunter und trat ein.
"Gute Nacht Stegi!", flüsterte er und küsste ebenfalls seine Stirn. Zufrieden murrte Stegi und schlief nun ganz ein.
Unten auf dem Sofa saß bereits Marcella und schaute fern.
"Würdest du bitte Stegi morgen bei seinem neuen Kindergarten absetzten? Sarah fährt ja früh genug los, damit sie noch das letzte Jahr auf ihrer jetzigen Schule machen kann." "Ich weiß doch Marcella." Er lachte kurz. "Und Stegi nehme ich auch mit." "Dankeschön."
Kuschelnd ließen sie den Abend auf der Couch ausklingen. 

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Hallo meine Früchtchen^^

Wuhuu Tim is da \^-^/
Applaus für Tim!

*Applaus*

Sehr schön :D

Bis dann meine Früchtchen<3
~Maddi

»Vertauschte Leben« Stexpert Lies diese Geschichte KOSTENLOS!