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Ausgeschlafen war ich jetzt und angezogen. Gemütlich wanderte ich durch die Schule. Komisch, heute hing mir kein Schatten an den Fersen und Taylor und Riley waren auch nicht dagewesen, als ich aufgestanden war. Letzten Endes fand ich die anderen im Speisesaal. "Was ist hier los?", fragte ich Taylor flüsternd und sie antwortete: "Einteilung zur Prüfung, die anderen haben Abschlussprüfung und wir sind ein Teil davon. Hör einfach zu." Ich hielt den Mund, war aber trotzdem sauer, dass niemand mich geweckt hatte.

"Heute ist die Abschlussprüfung in Observierung und Festnahme! Dazu werden innerhalb der beiden Semester Partner zusammen arbeiten. Die Abschlussklasse observiert solange, bis sie den Beweis gefunden haben und simuliert dann eine Festnahme. Das sechste Semester taucht ab und versucht solange wie möglich die Informationen geheim zu halten und ebenso die Festnahme. Die Schüler Auflistung ist wie folgt..." Er rief alle Namen auf, nur meiner war nicht dabei. Im ernst? Ich werde von der Übung ausgeschlossen? Das gilt es zu klären. Ich wollte gerade losgehen, als Taylor mich festhielt: "Du weist dass du das Gelände nicht verlassen darfst." "Da werden überall Agenten und Agentinnen rum laufen, die mich im absoluten Notfall beschützen können, wo ist da also ein Problem?", fragte ich genervt und riss mich los. Oscar hatte es gehört und nickte mir nur zu. Mr. Green stand vorn mit den anderen Lehrern und teilte die Identitäten aus für die Übung/Prüfung. Als er mich sah, war er doch tatsächlich nervös. Er bedeutete mir zur Seite zu kommen, also war die Intention, dass er keine Szene gemacht haben wollte. Schön, hatte ich nicht vor.

"Warum werde ich ausgeschlossen?" "Du kannst das Gelände nicht verlassen, das ist zu gefährlich", sagte er eindringlich, aber das würde ich nicht gelten lassen. "Seit zwei Wochen ist nichts mehr passiert. Ich bin im Training, kann schießen und außerdem könnten mich im Notfall alle beschützen." "Damit bringst du alle deine Mitschüler in Gefahr", sagte er, als wäre damit die Diskussion beendet. Jetzt reicht es: "Wenn da Draußen etwas passieren sollte, dann wissen wir wenigstens, dass sie noch da sind. Wenn nichts passiert, dann wissen wir, dass sie entweder weg sind oder klug genug um nicht anzugreifen. Wir bekommen dadurch ehr Informationen, als wenn ich weiterhin hier eingesperrt bin." Er war sich nicht sicher, was er machen will. "Nate, lass sie doch mit mir die Übung machen, ich hätte gezielt ein Auge auf sie und bin in der Nähe", es war Jennifer Monroe. Perfekt, dann könnte sie mich die ganze Zeit über nerven. Ist ja schon genug, dass sie und Volkov zu meiner Armee gehören und mir dauernd auf die Finger schauen. Aber ich hatte sie überzeugt. Etwas wiederwillig gab er dann also nach: "Du wirst auf sie aufpassen und du, keine Dummheiten es ist nur eine Übung für euch. Wenn auch nur die Kleinste Kleinigkeit nicht stimmt, dann bringen sie sie zurück, verstanden?" Wir nickten beide und dann begann die Übung.

Wir wurden in der Stadt mit einem LKW verteilt, wir hatten Zeit uns einzuarbeiten und dann wurden die anderen auch in den Ort gebracht. Alle hatten mir viel Glück gewünscht, denn das war meine aller erste Stadtübung. Ich war der Frischling und Monroe die Routinierte, aber hier ging es darum zusammen als Team zu arbeiten. Ich steckte mir den Ohrstecker rein um mit der Zentrale in Verbindung zu sein.

Die Rennbahn von Saratoga war der perfekte Ort, angezogen waren wir jedoch nicht allzu passend. Also blieben wir auf der Straße, liefen einfach so herum, bis ich sie bemerkte. Es waren Jason und sein komische Kumpel. Sie folgten uns und ich deutete an, dass wir jetzt shoppen würden. Ich hatte einen Plan. Als wir den Laden betreten hatten, sagte ich leise: "Nimm dir ein paar Teile und geh zu den Umkleiden." Sie nickte und wir begannen mit dem Manöver. In der Umkleide waren kaum Leute und so konnte ich den Fluchtweg suchen. Die Flucht Tür stand offen und draußen rauchten ein paar Angestellte. Ich hängte die Teile weg und ging mit Jenny zu ihnen: "Könnten Sie uns einen Gefallen tun und die Tür da zu machen?" "Warum?", fragte der griesgrämig Raucher und ich versuchte verzweifelt auszusehen: "Mein Ex-Freund stalked mich und steht draußen vor der Tür und wir wollen eigentlich nur hier weg ohne das er uns sieht." Ich hatte verzweifelt genug ausgesehen, denn er bedeutete den anderen die Kippen auszumachen. Die beiden gingen zurück in den Laden und schlossen die Tür hinter sich und der Griesgram erklärte: "Natürlich helfen wir gern. Am besten geht ich von hier direkt über die Straße, setzt euch drüben in den Bagel-Shop und wartet. Von da aus kann man den Laden und die Straße ganz gut beobachten." "Danke Sir", sagte ich und zog Jenny mit mir.

Die Legende der AgentinLies diese Geschichte KOSTENLOS!