Kapitel 56

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Every time I think about you, I can feel my hand give in 'cause you're keeping me safe and warm even when I'm home alone wearing nothing but your cologne.

...

Bellas POV

"Frohe Weihnachten." lächelte ich seinen Grabstein an und strich leicht über sein Foto, "Ich weiß, ich weiß ich bin einige Tage zu spät." lachte ich nun laut und steckte meine Hände in meine Jackentasche, da es, wie auch gewohnt in dieser Jahreszeit, kalt war. "Hast du das Fotoalbum gesehen, welches mir meine Eltern geschenkt haben? Wahnsinn nicht wahr? Die haben echt peinliche Bilder reingeklebt von uns zwei! Ich mein du siehst, wie auch bei jedem anderen Bild, gut aus und ich? Peinlich!" ich lächelte und sah auf den Boden, "Aber schlimmes Foto hin oder her, ich glaube das war das schönste Geschenk, welches ich jemals bekommen habe." einige Sekunden sah ich lächelnd zu seinem Bild, "Ich hätte nie im Leben gedacht, dass das Jahr noch so toll enden wird, wenn ich mich nur daran erinnere wie es im Juli noch war.." ich schüttelte den Kopf und atmete tief aus, "Und jetzt stehe ich hier, vor deinem Grab und bin verlobt. Ich kann mir nur vorstellen wie du gerade lachst – dein besserwisserischer Lacher! Und jetzt würdest du sagen: ich habe es dir gesagt Bella. Du warst schon immer ein Besserwisser ..." ich lachte und schüttelte meinen Kopf und sah dann mit zusammengekniffenen Augen sein Foto an, "Ein Besserwisser der seine Kleidung in der ganzen Wohnung liegen ließ." bei der Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit fing ich wieder an zu lachen, "Drei Monate." nickte ich und schüttelte meinen Kopf, "Seit drei Monaten bist du nicht mehr hier, bei mir." ich atmete tief aus und drückte danach meine Lippen in eine Linie, "Ich wünschte du könntest diese ganze Situation sehen – ich glaube ich war noch nie so glücklich? Früher hatte ich in solchen Momenten große Angst, denn seit wann lief etwas bei mir so gut? Und jetzt? Gott jetzt genieße ich jede Sekunde und habe keinerlei Angst, denn ich spür, dass endlich meine Zeit gekommen ist glücklich zu sein." lächelnd sah ich mich am Friedhof um und erinnerte mich an eine Szene heute Morgen, "Weißt du was heute passiert ist?" fing ich wieder an zu lachen, "Ich habe meine Mutter dabei erwischt wie sie Hochzeits-Magazine durchgeblättert hat! Wer hätte das je gedacht? Carol Smith möchte, dass ich Harry heirate! Es tut so wahnsinnig gut zu wissen, dass meine Mutter endlich für diese Beziehung ist. Ihr Gesichtsausdruck als sie mich beim Türrahmen stehen sah! Göttlich!"

Hinter mir hörte ich plötzlich jemanden stehenbleiben, sofort verschwand mein Lächeln und ich drehte mich um – Dans Vater! Als er mich ebenfalls erkannte, breitete sich ein Lächeln auf seinen Lippen aus, "Bella!" sagte er völlig überrascht und lächelte mich an, genau dasselbe Lächeln besaß Dan auch.

"Mr. Finly!" lächelte ich ihn auch überrascht an und ging auf ihn zu, eigentlich streckte ich ihm meine Hand aus, doch Dans Vater drückte mich in eine Umarmung. "Es ist schön Sie zu sehen." lächelte ich und ließ die Umarmung zu.

"Ich hoffe ich habe dich nicht erschreckt?" er löste sich aus der Umarmung und sah dann über meine Schulter zum Grab seines Sohnes, "Oder gestört?" fragte er nun und sah mich an.

"Oh Gott nein." ich schüttelte den Kopf, "Ich wollte so oder so schon gehen." log ich und lächelte ihn an, "Wie geht es Ihnen und ihrer Frau?" ich sah mich um und sah Dans Mutter nirgendwo, "Geht es ihr gut?"

Er zwang sich zu lächeln, "Mehr oder weniger." er atmete tief aus, "Sie leidet noch sehr, ich glaube, dass ich sie in den letzten drei Monaten nicht einmal Lächeln sah. Es ist so als wäre ein Teil von ihr damals mit Dan mitgestorben." flüsterte er leise mit einer krächzenden Stimme.

"Geben Sie ihr einfach noch Zeit, es sind erst drei Monate vergangen." ich sah ihn mit einem schiefen Lächeln an, "Geht es Ihnen gut?" fragte ich vorsichtig.

Dans Vater zuckte mit seinen Schultern und sah auf den Boden, "Irgendjemand muss zuhause für positive Stimmung sorgen, meinst du nicht? Und in dem Fall bin ich es, würde ich daran zerbrechen, würde meine Frau nie wieder glücklich werden." er schluckte stark, während seine Augen langsam feucht wurden – den Schmerz sah man in seinen Augen und ich wünschte ich könnte ihm den Schmerz abnehmen.

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