11. Kapitel- Ihr seid wie Louis und Harry!

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Sonntag, 05.04.15

Ich wachte in Zayns Schlafzimmer wieder auf. Er selbst lag schnarchend neben mir, wie immer ein Kissen umarmend. Aww. Ich machte ein Foto und schickte es Perrie und Wali, Perrie gleich noch einen halben Roman an Erklärung dazu. Vielleicht hatte Waliyha sie schon auf den neuesten Stand gebracht oder auch Louis teilweise... hoffentlich nahm sie es mir nicht krumm.

Kaum hatte ich die Nachricht gesendet klingelte das Handy auch schon.

Ich stand auf und nahm ab, während ich ins Wohnzimmer tappste.

„Ja?"- „Endlich! Ich hab gestern Abend eine sehr verwirrende Nachricht von Louis bekommen- ihr seid abgehauen und habt seine Sachen entführt?"- „Nicht direkt. Er hat... Zayn mehrmals hart beleidigt und sich mit seinen Eltern verbündet, die uns jegliche wirkliche Information wie Geburtsdatum verheimlichten. Also- sie sagen, es sei ein Junge gewesen, doch... die Polizei hat nur eine SOPHIA Malik eingezeichnet..."- „Krass. Aber von Sophia kommt man rasch zu Saphira, oder nicht?"- „Hm, doch..."- „Krank. Vielleicht war es keine Entführung sondern eine geplante Sache, weil deine Eltern impotent wurden oder so?"

Ich riss die Augen auf. „Klar! Das hätte... dann hätten sie alle noch dicker gelogen als sowieso schon!"- „Hm... du könntest doch auch mal deine Eltern auspressen oder deinen Adoptivbruder fragen..."- „Hm... könnte ich... ja, das ist eine gute Idee... danke, Pez."- „Immer gerne. Und jetzt wirf mal Zayn aus dem Bett und gib ihn mir, er hat wohl genug geschlafen."- „Sorry, das weiss ich nicht, ich bin im Flieger eingepennt und er muss mich mitgetragen haben."- „Okay, dann lässt du ihn besser schlafen."- „Hm... viel Spass dir heute!"- „Danke", strahlte sie mich an und ich hörte ein Rascheln, dann ein Kläffen eines Hundes.

„Das war Hatchi... er vermisst Zayn auch. Grüss ihn lieb von mir."- „Mach ich. Ciao."

Sie hängte auf und ich starrte noch kurz auf das Display, dann schrieb ich Rea an. ich brauchte jetzt den Rat meiner besten Freundin, ich wusste nicht mehr, wo ich am besten anfangen sollte.

Keine halbe Stunde später, gerade, als ich die Kaffeemaschine zum Laufen überredet hatte, trat Zayn zu mir und fuhr sich gähnend durch die Haare.

„Morgen", brummte er dann und holte sich eine Tasse. „Morgen", gab ich zurück. „Rea kommt gleich vorbei, ist das okay?"- „Klar, sie wird mich ja nicht ansabbern."

Ich verdrehte die Augen und warf ihm das Geschirrtuch über den Kopf. „Hey!"- „Du solltest nicht so selbstverliebt sein."- „Das war ja auch ungefähr so ernst wie ‚Ich glaube an den Weihnachtsmann'."- „Den gibt's hier eh nicht, Problem gelöst."

Wir stritten uns gerade darüber, ob jetzt das Christkind oder der Weihnachtsmann glaubwürdiger war, da klingelte es an der Tür. „Ich geh schon", murmelte Zayn und rutschte von seinem Hocker runter. Ich nickte nur dankbar, denn ich wirbelte gerade mit Pancakesteig herum.

„Zur Seite! Sorry, meine beste Freundin braucht mich. Wo ist sie?"- „Eeh- da."

Zayn war sichtlich amüsiert ab Rea, doch diese stapfte nur auf mich zu und umarmte mich von hinten, küsste mich auf die Wange. „Hi", brummte sie mir dann ins Ohr. „Duftet lecker."- „Ist auch dein Rezept, Dummerchen. Hilf mir mal- Zayn, deckst du den Tisch?"

Wenig später sassen wir zu dritt am Tisch und assen still- bis Rea fragte: „Was ist denn in Bradford geschehen, dass ihr meine Hilfe braucht? Oder du, Phi?"

Ich seufzte und begann dann, ihr die Geschichte in ganzer Breite zu erzählen. Als ich verstummte biss sie sich auf der Lippe rum, lehnte sich zurück und kratzte sich mit einer Hand an der sommersprossigen Wange. Okay, jetzt dachte sie erst mal eine Weile nach, das konnte dauern. Ich stand auf und begann, all das Zeug in der Maschine zu stapeln und Zayn liess sie schliesslich laufen.

Leaving (ZM/1D)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!