Englisch mit Mr. Volkov war ganz okay, nichts groß Besonderes. Doch das Training mit Mr. Cameron schien vielversprechend. Und tatsächlich, es war wirklich gut, er machte Schießübungen mit uns, Pfeil und Bogen. Ziemlich cool. In der Pause wollte ich mich um Jessicas Schwimmtalent kümmern und die anderen hatten gesagt, sie würden mitkommen und helfen. Oscar hatte mir eines seiner Shirts gegeben zum Schwimmen und Cassandra hatte mir einen Bikini da gelassen, für den Fall, hatte sie gesagt. Bird hatte uns ein Lunchpaket zusammengestellt, so genossen wir also unsere Pause am See.

"Gut, Jessy. Morgen machst du mit Taylor weiter, okay? Riley wird auch dabei sein." "Okay, viel Spaß mit den Jungs beim Shoppen", wünschte sie mir und ging. Sie hatte das wirklich super gemacht fürs erste Mal schwimmen ganz allein. Ich setzte mich zu den Jungs auf die Decke und lauschte ihren Plänen für Morgen. "Also, meine Eltern kommen mit, aber sie passen nur auf, dass nichts passiert", meinte Oscar und Leroy warf ein: "Dann können wir unsere Prinzessin also komplett einkleiden." Leroy ist mit Tim zusammen und er liebte es shoppen zu gehen. Die anderen vier waren da scheinbar so wie ich, wenn's passt, dann kommt's mit nach Hause. Tim schaltete sich mit ein: "Aber achte auf ihr Konto, wir wollen es nicht gleich leer räumen." Alle lachten und Jackson meinte: "Hast du eigentlich einen guten Laptop? Also hier meine ich." "Nope, ich hab nur meine Festplatte mitgenommen, falls ich was am Computer im Camp mache." "Darum kümmere ich mich morgen, was schwebt dir denn da so vor?", fragte Harry, so hatte ich ihn genannt, Harrison hörte sich einfach nach Stock im Arsch an. Aber ich hatte echt keine Ahnung, um sowas hatte sich immer Kethe gekümmert, also zuckte ich mit den Schultern. Seine Augen wurde riesen groß vor Begeisterung: "Oh mein Gott, ich ha vollkommen freie Hand?" "Ja, aber nur wenn du dich auch um 'ne gute Musikanlage für unser Zimmer kümmerst. Vielleicht auch eine kleine Glotze." "Wie viel Geld haben wir denn zur Verfügung?" "Das was mein Konto so hergibt, aber so um die Vier Tausend für Technik ist sicher drin." Er stierte mich an und ich grinste. Taylor fragte vorsichtig: "Bist du sicher?" "Ja, ich hab letztes Jahr zwei Apps verkauft, echt dämliche Spiele, aber die Leute wollten das Zeug, also ist mein Konto gut gefüllt." Harry stand auf, verneigte sich vor mir und rannte ins Wasser. "Ich schätze, euer Zimmer braucht 'nen Update. Aber das machen wir schon Ladys, sagt uns nur, was ihr euch wünscht. Die Schule bezahlt die Möbel und so. Euer Zimmer ist nämlich eigentlich eine Gerümpel Kammer und daher ist alles nur Zeug, was aus dem anderen Zimmern rausgeflogen ist. Das Zimmer wird so schön werden, dass wir nur noch bei euch rumhängen", jetzt hatte die Begeisterung seines Freundes auch Timothy angesteckt. Es war praktisch, aber plötzlich saß ich nur noch mit Taylor auf der Decke.

"Und? Was machst du morgen während ich shoppen muss?" Taylor sah zu den Jungs. Jetzt drängelte ich: "Komm schon, verrat es mir." "Ich will Zeit mit Riley verbringen, aber ich..." "Stehst du auf sie?", eine wirklich wichtige Fragen, denn das würde mich echt freuen. Nicken, ich lächelte. Jetzt wusste ich, sie war voll verknallt in sie. Riley ist eine Stufe über uns, genau wie diese Zicke Alissia. Sie ist wirklich richtig hübsch, also kann ich es gut verstehen. "Dann schnapp sie dir", sagte ich und sah ihr ängstliche lächeln. Gut, dann wird ich ihr auf die Sprünge helfen. Ich erinnerte mich daran, dass heute statt dem Nachmittagsunterricht ein Sondertraining der 6ten, 7ten und 8ten Stufe anstand. Die jüngeren Schüler hatten Ausfall, für die Abschlussklasse ist heute die Praxisprüfung. Eine der wichtigsten Prüfungen. Anschließend hatten sie die Chance zwei Praxisjahre anzuhängen, doch nach den Prüfungen gelten sie als Agenten. Die zusätzlichen Jahre sind Chancen überwacht und mit erfahrenen Agents über die Einsetzte zu diskutieren. In dieser Zeit wohnen die Agenten in eigenen Wohnungen. Also würde ich nach der Pause mit Riley sprechen.

Die Jungs schleppten uns ins Wasser. Wir fühlten uns wie ganz normale Teenager. Dass würde hier nicht oft vorkommen. Denn Agentenschüler hatten Diszipliniert zu sein und noch mehr so ein Drillmist. Wer daran glaubt, dass ich so bin, der hatte mich einfach noch nicht kennengelernt.

Die Legende der AgentinLies diese Geschichte KOSTENLOS!