14.

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Selena:

Der Thronsaal war feierlich geschmückt. Überall standen Leute und unterhielten sich. Auf einer Erhöhung, sang gerade jemand. Und auf dem Thron saß heute nur die Königin.
"Bleib ganz ruhig, ich werde den ganzen Abend bei dir bleiben." Flüsterte Leander in mein Ohr. Ich nickte und dann liefen wir auf die Königin zu. Vor uns wurde sofort Platz gemacht. Alle wichen zur Seite und tuschelten miteinander. Ich versuchte sie nicht zu beachten und einfach neben Leander zu laufen, ohne zu stolpern.

"Schön das ihr gekommen seid, wenn auch zu spät." Ich machte einen tiefen Knicks und er verbeugte sich nur leicht.
"Und nun amüsiert euch." Damit entließ sie uns und wir traten nach unten. "Willst du der Musik lauschen, oder einfach nur reden?" Fragte Leander und sah mich an.
"Ich würde gerne der Musik lauschen." Er nickte, nahm meine Hand und wir setzten uns auf die Freien Plätze in der ersten Reihe.

Leander:

Dieses Stück hatte ich schon so oft gehört. Doch wenn sie das alles noch nicht kannte, war es kein Problem. Sie strahlte. Es machte sie so glücklich hier zu sitzen und einfach dem Gesag des Mannes zu hören, das ich automatisch auch glücklich war.

Nach der Zeit, wurde ich unruhig. Und Selena konnte auch nicht mehr richtig der Musik zu hören. Unauffällig nahm ich ihre Hand und zog Selena näher zu mir heran. "Wollen wir los?" Ich grinste sie an. "Liebend gern, doch dürfen wir schon gehen?" Ich strich eine ihrer Strähnen hinter ihr Ohr. "Ich darf was ich will, außerdem sind wir schon ziemlich spät dran. Die Königin ist inzwischen schon weg, weswegen alle so entspannt sind." Ich zeigte auf den leeren Thron. "Dann lass uns gehen." Sie stand auf und ging auf das Tor zu. Schnell ging ich hinter ihr her. Als wir das Tor passierten, zog ich sie an mich und wir küssten uns. Die Wachen sahen uns komisch an. Also hörten wir auf.

In meinen Gemächern zogen wir uns endlich aus. Ohne weiter auf die Kleider zu achten, hob ich sie hoch und trug sie zu meinem Bett, indem wir auch gestern lagen, und wiederholten es.

Doch dieses mal war es noch besser.

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