"Und Bella mich." murmelte ich leise vor mich hin und schüttelte meinen Kopf. Eine Frage belastete mich jedenfalls noch: "Sagst du es Carol und Bella?"

"Wenn du es beiden sagen möchtest nur zu, ich mache es jedoch nicht." er schüttelte den Kopf, "Ich hasse nichts mehr als Lügen, aber in diesem Fall wäre es nur eine Notlüge, erzähl ihr, dass du bei Niall warst nach einer langen Nacht, weil bei Niall war sie nicht, da sie denkt, dass er noch nicht zuhause ist. Sie wird zwar ein wenig sauer sein, aber sie wird schneller davon hinwegkommen als, wenn sie erfährt, dass du die Nacht in einer Zelle verbracht hast."

Langsam machten wir uns auf den Weg zum Kaffee, "Welche Dinge hast du denn in meinem Altern angestellt?" grinste ich nun James an. Bellas Vater fing an zu lachen und sagte, dass es auf jeden Fall keine Kämpfe waren. In diesem Moment wünschte ich mir nichts mehr als einen Vater. Wieso musste meiner unsere Familie zerstören?

...

Wir schickten James als erstes durch die Haustür, zu dritten, wie kleine Jungs, gingen wir ihm hinterher ins Wohnzimmer. Dort saßen sie. Carol, Diana und Bella. Alle drei drehte in derselben Sekunde ihre Köpfe und sahen uns vier an – sie sahen uns nicht erfreut an. "Sieh mal an, unsere Männer sind zurück." lächelte Bellas Mutter.

"Also da Carol mich nicht mit diesem Satz meint, kann ich auch gleich zu Carl hoch ins Zimmer verschwinden?" alle Augenpaare sahen zu Steve, der mit den Fingern hoch in die erste Etage zeigten, "Uhm ich nehme das also mal als ja?" er presste seine Lippen in eine Linie und nickte, dabei verließ er vorsichtig das Wohnzimmer – glücklicher Bastard.

"Büro, jetzt." warf Carol James einen wütenden Blick zu und sprang von der Couch auf. "Ich hoffe du hast eine Ausrede wie, mein Akku war leer."

Bellas Vater folgte seiner Frau in das Büro gegenüber von ihrem Schlafzimmer, "Und wir zwei gehen lieber hoch zu Steve und Carl." nun sprang auch Ana auf ihre Füße und nahm Niall am Oberarm, ich drehte mich um und sah wie Niall ein „Viel Glück" mit dem Mund formte.

Bella sah mich nicht mehr an und starrte, mit verschränkten Händen vor der Brust, geradeaus. Langsam ging ich auf sie zu und hockte mich vor ihr hin, vorsichtig nahm ich ihre Hand, "Bella ..." murmelte ich leise. "Es tut mir leid, ich war mit Niall etwas länger unterwegs und danach habe ich bei ihm geschlafen."

Überraschenderweise riss sie ihre Hand nicht weg, sondern ließ sie in meiner Hand ruhen. Doch sie weigerte sich mich anzusehen. "Ich glaube du wirst es echt nie kapieren oder? Du kennst mich jetzt schon etwas länger und du solltest es am besten wissen, dass ich mir echt schnell Sorgen um dich mache, wenn deine Schwester mich weinend anruft und du dich Stunden nicht meldest! Oder irgendjemanden Bescheid sagst wo du hingehst? Deine Mutter hat sich auch Sorgen um dich gemacht! Wir alle haben uns verdammte Sorgen um dich gemacht Harry!" ihre Stimme hob sich ein wenig, "Aber das scheint dir irgendwie immer egal zu sein, weil du wirklich nie daraus lernst – du musstest dich doch nicht bei mir melden doch wenigstens bei deiner Mutter oder deiner Schwester." sie schüttelte sauer den Kopf, "Und dann verschwinden auch plötzlich Steve und mein Vater? Nach Stunden kommt ihr dann zu viert zurück! Deine Lüge, dass du mit Niall unterwegs warst kannst du dir auch echt sparen Harry." erst jetzt sah sie mir in die Augen, "Ich weiß, dass du mir seit Tag eins etwas verheimlichst – es macht mich nicht traurig, dass ich nicht weiß um was es geht, sondern, dass es mir nicht anvertrauen kannst. Du weißt wirklich alles über mich, ich habe dir alles gesagt, aber ich kann so etwas nicht von dir behaupten."

"Bella ich kann nicht." flüsterte ich und sah sie traurig an, "Ich kann es dir nicht sagen, nicht, weil ich dir nicht vertraue, sondern, weil ich Angst davor habe, dass du mich nicht mehr ansehen kannst sobald du es erfahren hast." ich leckte über meine Unterlippe und drückte ihre Hand, "Vertrau mir, bitte."

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