7.

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Leander:

Sie schwebte den ganzen Abend über die Tanzfläche und strahlte. Es gefiel ihr und das gefiel mir. Ich hätte Stunden weiter tanzen können, wenn sie nicht nach Hause gemusst hätte.

"Der Junge ist sehr süß, er hat mir nicht die geringsten Umstände gemacht, und Ihr Geheimnis ist bei mir sicher Prinz." Sie zwinkerte und schloss dann die Tür.
"Nun, das können wir nun nicht mehr ändern." Ich lachte und dabei bildete sich Gänsehaut auf ihren Armen. Sie versuchte es unter Dorian zu verbergen, doch ich hatte es gesehen. Ich hatte also einfluss auf ihren Körper. Das hieß doch schon einmal etwas. Ich führte sie etwas durch das Schloss um Zeit zu schinden.
Und sie ließ es geschehen. Eigentlich hätte sie nach Hause gemusst aber sie wollte wohl auch noch nicht das sie geht.

"Und hier sind meine Gemächer." Ich blieb stehen und wartete auf ihre Reaktion. Sie errötete. "Ich...ähm..." sie stoppte und wenn es möglich war, schoss noch mehr Blut in ihre Wangen. "Ja? Was wollten Sie sagen?" Verzweifelt spielte sie mit ihrem Kleid herum. "Ach, jetzt verstehe ich, Sie haben unanständige Dinge gedacht." Schnell sah sie auf den Boden. Nun waren nicht nur ihre Wangen rot, sondern ihr ganzer, wunderschöner Kopf. "Eigentlich wollte ich Sie zum lesen einladen. Nicht zu soetwas." Ich tippte an ihre Schläfe. "Ich kann nicht lesen." Flüsterte sie. "Und eigentlich müssten Sie das auch wissen." Sie sah wieder auf. Plötzlich funkelte sie mich an. "Ich bin nicht so intelligent wie Sie, aber hören kann ich umso besser. Ich bin nur ein Witzbold für ihre Zwecke." Warum um Himmelswillen war sie jetzt sauer? Den ganzen Abend war sie glücklich. "Sie sind keine Witzfigur." Das war das einzige was ich auf die Schnelle heraus brachte. "Ach, und dann haben Sie mich eingeladen weil ich Sie wirklich interessiere? Oder weil Sie Ihre Eltern nicht leiden können?" Sie sah mich so abscheulich an. "Selena...woher haben Sie das?" Ich musste es wissen dieser jemand würde bestraft. "Ach darum geht es Ihnen, wer mir die Wahrheit gesagt hat. Nicht zu glauben das ich dachte Sie mögen mich."
Verzweifelt schüttelte sie den Kopf. "So ist das nicht ich..." sie stoppte mich indem sie zwei Schritte zurückwich. "Es waren die Leute aus der Küche, als wir da waren haben alle davon getuschelt, aber tuen Sie Ihnen bitte nichts, Sie arbeiten hart, wie ich auch." Und dann, schlüpfte sie durch die nächstbeste Tür und verschwand. Ich hatte nicht einmal die Möglichkeit ihr alles zu erklären!

Und nun war sie weg, vielleicht für immer.

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