Kapitel 12 - Michael

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Ich hatte ihn wieder. Mein Lukey war endlich wieder bei mir. Schon schräg das ich ihn nach nicht mal einem Tag vermisste, es hatte sich angefühlt als wenn er ein ganzes Jahr weggewesen wäre. Doch jetzt war wieder alles gut, ich lag in seinen Armen und er hielt mich fest. "Ich sollte wieder nach Hause", flüsterte ich nach einer Ewigkeit und er zog sich etwas zurück, sodass er mich ansehen konnte. "Darf ich dich mit zu mir nehmen, Mikey?!", fragte Luke anstatt mir zu antworten und ich schaute verblüfft zu ihm auf. Er wollte das ich mit zu ihm ging. "Du musst nicht, wenn du nicht...-Ich will, aber wir sollten ein paar Sachen von mir holen", unterbrach ich ihn und er grinste wieder. "Ok. Harry, Louis wir würden jetzt gern gehen", sagte er und die beiden nickten. Luke drehte sich wieder zu mir und gab mir einen Kuss auf die Stirn, weshalb ich sofort rot anlief. Mit gesenktem Kopf lief ich hinter Luke her und holte mein Handy aus dem Gästezimmer. Dann gingen wir zusammen wieder nach unten, wo Harry und Louis schon an der Tür warteten. "Pass gut auf unseren Michael auf, ok", sagte dann Louis zu Luke, der nickte und dann grinsend zu mir schaute. "Ihr könnt immer bei uns vorbei schauen", sagte Harry noch, als wir die Treppen hinab liefen. Ich winkte den beiden nochmal und formte mit meinen Lippen ein Danke. Die beiden streckten ihre Daumen in die Höhe, was mich grinsen lies. Dann drehte ich mich wieder um und lief schweigend neben Luke her. Es dauerte nicht mal eine halbe Stunde, da standen wir plötzlich vor einem kleinen Haus, welches in der Nähe eines Waldes stand und rings herum waren keine weiteren Häuser zu sehen.

 Es dauerte nicht mal eine halbe Stunde, da standen wir plötzlich vor einem kleinen Haus, welches in der Nähe eines Waldes stand und rings herum waren keine weiteren Häuser zu sehen

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"Wow", staunte ich und Luke drehte sich zu mir. "Gefällt es dir?", fragte er und ich nickte begeistert. "Wo wohnen denn deine Eltern?", fragte ich dann neugierig und Luke's Lächeln fiel. "Sie haben mich weggeschickt, weil sie so einen Sohn wie mich nicht haben wollten. Ich wohne hier allein", sagte er dann traurig und drehte sich schnell um. Er lief über die Veranda zum Haus und sperrte dann auf. Ich lief schnell zu ihm und drehte ihn zu mir. "Tut mir leid Lukey, das wusste ich nicht", sagte ich entschuldigend und strich sanft über seine Wange. "Schon gut. Ich hab dir nichts davon erzählt, da ist es klar das du fragst. Glaub mir ich bin nicht traurig, dass meine Eltern mich weggeschickt haben. Das war gut, denn so habe ich gelernt allein klarzukommen", erklärte er mir und ich nickte. Ein kleines Lächeln schlich sich wieder auf seine Lippen, als ich wieder über seine Wange strich und dann flüsterte: "Du bist aber nicht mehr allein." - "Ich weiß", erwiderte Luke und küsste meine Nase. "Oh scheiße. Wir haben vergessen bei dir vorbeizugehen", sagte Luke plötzlich und wollte schon loslaufen, doch ich hielt ihn auf. "Ich kann auch meinen Eltern Bescheid sagen, dass sie mir ein paar Sachen bringen sollen", sagte ich und zog ihn wieder zu mir. "Ok", sagte er und ich holte mein Handy aus der Hosentasche. Luke stellte sich hinter mich und schlang seine langen Arme um meinen Bauch. Wieder kribbelte mein ganzer Körper und ich vergaß fast meine Eltern anzurufen. Ich legte eine Hand über die von Luke und tippte mit der anderen auf den Hörer.
M: "Hallo Michael."
Ich: "Hi Mom, ich wollte fragen ob du mir ein paar Sachen vorbei bringen lassen kannst. Also was zum Anziehen für 2 Tage und mein ganzes Schulzeug, wenn das möglich wäre."
M: "Natürlich können wir dir das bringen lassen. Bist du immer noch bei Louis und Harry?"
Ich: "Nein, ich bin bei Luke."
M: " Oh..., ok. Ich lasse es dir vorbei bringen."
Und schon legte sie auf. Luke legte mal wieder seinen Kopf in meine Halsbeuge und sein leichter Bart kitzelte mich, weshalb ich leise kicherte. "Das hab ich vermisst", murmelte er und platzierte einen Kuss auf meiner freiliegenden Schulter. Ich hatte letztens Luke's Pulli in der Wäsche gefunden und nun hatte ich ihn an. "Sag mal ist das nicht mein Pulli?", fragte Luke, als ob er meine Gedanken gehört hätte.

Don't fight against it (stopped)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt