Kapitel 13: Irgendwann ist immer das erste Mal!

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Yoongi starrte mich eindringlich an und schlug energisch gegen die Wand. Er war sehr angespannt. Ich wollte ihm ausweichen und das Zimmer verlassen, doch er zog mich zur Seite und trat die goldene Türklinke ab. "Yoongi?!?! Was zum..." weiter kam ich nicht, da seine Augen begannen rot aufzuleuchten, was mich verstummen ließ. Unverkennbar, es war pure Wut.

Er zischte: "Aish... Ich traue diesem Kerl nicht. Er ist fake von Kopf bis Fuß. Und er verbirgt etwas vor uns. Ich habe euch eben belauscht. Mit wem hat er vorhin geredet?" Ich schüttelte planlos den Kopf: "I-ich habe keine Ahnung! Er hat mit jemandem geredet, der im Vorgarten gestanden haben muss. Er meinte irgendwas, von wegen er habe noch nicht genug Informationen."

Yoongi zog eine Augenbraue hoch und setzte sich auf's Bett: "Informationen worüber?" Ich zuckte mit den Schultern und meinte: "Keine Ahnung, dass wollte er mir nicht sagen!" Ich verschränkte meine Arme und setzte mich neben Yoongi auf das Bett

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Yoongi zog eine Augenbraue hoch und setzte sich auf's Bett: "Informationen worüber?" Ich zuckte mit den Schultern und meinte: "Keine Ahnung, dass wollte er mir nicht sagen!" Ich verschränkte meine Arme und setzte mich neben Yoongi auf das Bett. "Wieso verdächtigst du ihn eigentlich? Was hat dich misstrauisch gemacht?" Hakte ich neugierig nach.

Er begann: "Als wir vorhin am Tisch geredet haben, hat er immer wieder gefragt, ob irgendwer von den Jungs auf dich steht oder was mit dir hat. Dazu wollte er wissen, was so unsere Hobbys sind und ob wir irgendwelche Verwandten auf dem Internat haben. Mag ja sein, dass die anderen sich nichts dabei gedacht haben, aber für mich lag es klar auf der Hand. Dieser Freak versucht unsere Schwachstellen ausfindig zu machen. Ich bin ein Menschenkenner, leider. Und neben dir wohnt ein ganz erbärmliches Exemplar der menschlichen Rasse!"

Er deutete misstrauisch auf die Wand, hinter welcher Ricks Zimmer lag. Ich nickte. Was war bloß los mit diesem Jungen? Rick machte mir langsam wirklich Angst. Aber mit einem menschlichen Typen wurde ich alle mal fertig. Wenn Yoongi so wütend war, vertraute ich auf seinen Instinkt. Er war zwar manchmal echt grob, aber er wusste, wie man mit gewissen Situationen umzugehen hatte.

Plötzlich knackte es in der Wand. Es begann wieder, mein persönliches Motel California. Oh mein Gosh! Mit paranormalen Sachen konnte ich einfach nicht umgehen. Ich hockte mich hinter Yoongi auf's Bett und wisperte: "Yoongi, hast du das auch gehö..." Er hielt mir die Hand auf den Mund und zischte: "Halt mal kurz die Klappe!" Wir wurden beide still und wieder hörte man ein Knacken.

Yoongi entfernte die Hand von meinem Mund und meinte: "Das war bestimmt nur dieses instabile, alte Gemäuer. Das hatte ich auch schon öfter in meinem Zimmer, also hör auf zu heulen!" Selbst wenn, alleine blieb ich hier bestimmt nicht. Ich sagte: "Ich habe Angst vor übernatürlichen Sachen, wehe du haust jetzt ab!"

Er grinste schief und zeigte mit einem Finger auf sich: "Ähm, ja weisst du, ich bin übernatürlich." Okay, der Punkt ging an ihn. Ich sagte: "Trotzdem, du bist aber nicht gruselig!" Jedenfalls, nicht ohne rote Augen. Lachend erhob er sich und sagte: "Keine Chance!" Er wollte die Tür öffnen, griff jedoch ins Leere. Vollidiot, die Türklinke hast du vorhin abgetreten. Seine Miene wurde unzufriedener und er setzte sich zurück zu mir, auf's Bett. "Du bleibst? Oh, danke, danke, danke!"

Bangtan Vampires [BTS FF] (Original)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!