Kapitel 51

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I want her to be the only girl that I love for the rest of my life and give her the best of me 'till the day that I die

...

"Ich kann nicht." flüsterte ich leise und schüttelte meinen Kopf, immer und immer wieder flüsterte ich den Satz – werde ich etwa verrückt? "Ich kann nicht." meinen Kopf schüttelte ich stärker, während ich meinen kleinen Bruder in der Hand hielt, er fühlte sich so leicht und doch so schwer in meinen Armen an.

Kinderlosigkeit.

Tumor.

"Ich kann nicht!" schrie ich plötzlich. Meine Tränen flossen unkontrolliert aus meinen Augen, "Bitte nehmen Sie das Kind, bitte." flehte ich die Hebamme an, sie sah irritiert zwischen meiner Mutter und mir hin und her und nahm meinen kleinen Bruder sofort in ihre Arme, "Ich kann nicht, es tut mir leid. Ich kann nicht." ich schüttelte den Kopf und sah zu meiner Mutter, "Mum ich kann nicht." meine Arme verschränkte ich vor meiner Brust und rannte aus dem Zimmer, meinen Vater und Carl ignorierte ich, Dads Hand hielt mein Oberarm, ich riss mich von seinem Griff los und schüttelte den Kopf, "Ich kann nicht." schüttelte ich den Kopf, meinen Vater, sowie die ganze Umgebung, sah ich nur mehr verschwommen.

Während dem Laufen rempelte ich Menschen an, anstatt mich zu entschuldigen, flüsterte ich ein: "Ich kann nicht." und rannte weiter, ich drohte an der Luft im Krankenhaus zu ersticken.

Mein kleiner Bruder war, neben Carl, das schönste Kind, welches ich je in meinem Leben gesehen habe und trotzdem konnte ich ihn nicht länger als einer Minute in der Hand halten. In konnte das Gefühl in mir nicht beschreiben, es ging einfach nicht, denn genau wusste ich auch nicht was in mir vorging. Die Nachricht bohrte ein tiefe Wunde in mir, eine welche ich versuchte zu ignorieren und vergessen, doch als ich Harry damals von der Diagnose erzählte, spürte ich den „leichten" Schmerz der Wunde, doch das Kind meiner Eltern, mein kleiner, wundervoller Bruder, sorgte dafür, dass der „leichte" Schmerz zu einem viel größeren, unerträglichen wurde. Es fühlte sich an, als würde jemand mit einem Messer in die frische Wunde noch einmal hineinstechen. Er, das neugeborene Baby, konnte rein gar nichts für mein Pech, für meine Kinderlosigkeit.

Plötzlich packte mich jemand an den Schultern und rüttelte mich. Meine ganzen Gedanken verschwanden in der nächsten Sekunde, während die Welt um mich herum wieder klarer wurde – Nana stand vor mir. Ich sah auf ihre Lippen, die sich eindeutig bewegten, doch ich hörte ihre Stimme nicht.

Ich schüttelte meinen Kopf und sagte erneut den Satz "Ich kann nicht." während die Tränen aus meinen Augen strömten.

Meine Großmutter runzelte die Stirn, wenige Sekunde später änderte sich ihre Miene und sie sah besorgt, ihren nächsten Satz verstand ich klar und deutlich: "Ist etwas mit Carol und dem Baby?"

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