Danger - Part 64

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Kelsey POV:

„Ich weiß nicht." Ich zuckte mit den Schultern. „Aber eins kann ich dir sagen...", sagte ich grinsend. „Du würdest ein verdammt langweiliges Leben haben."

„Da hast du recht.", kicherte er und zog mich in seine Arme.

Ich seufzte. Alles in meinem Leben war endlich perfekt...zumindest zum größten Teil. Ein Problem hatte ich noch, um das ich mich kümmern musste.

„Justin?"

„Hm?"

„Wie spät ist es?"

Seine Augen weiteten sich. „Scheiße.", krächzte er und zog sein Handy aus seiner Hosentasche. Er stieß einen erleichterten Seufzer aus. „Oh danke Gott. Es ist erst halb elf. Du hast die Hälfte der Englisch-Stunde verpasst." Er runzelte die Stirn. „Tut mir echt leid. Ich weiß, dass ich gesagt habe, dass du nach der Mittagspause wieder in der Schule sein würdest--"

„Es ist in Ordnung." Abweisend winkte ich mit der Hand. „Es war ja nicht so, dass dein Auto mit Sprengstoff verkabelt wurde."

Er lächelte leicht.

„Wie sehr ich es auch hasse, diese Kuschelstunde beenden zu müssen." Ich setzte mich auf. „Wir müssen es."

Stöhnend legte sich Justin einen Arm über seine Augen und ließ sich nach hinten fallen. „Ich will nicht.", jammerte er kindisch.

Ich lachte und schlug ihm leicht gegen die Schulter. „Komm schon du Arsch, wir müssen gehen. Du hast es versprochen, erinnerst du dich?", gurrte ich spielerisch.

„Wie hast du mich gerade genannt?" Justin nahm den Arm von seinen Augen und sah mich skeptisch an.

Ich biss mir auf die Lippe. „Ach nichts.", sang ich unschuldig.

Er kniff die Augen zusammen. „Bullshit."

Ich schüttelte den Kopf. „Nope."

Er nickte. „Sag es, Kelsey."

„Was sagen?"

„Wie du mich genannt hast."

„Ich hab dich nichts genannt." Ich wendete den Blick ab und versuchte krampfhaft mein Lachen zu unterdrücken.

Grinsend legte er den Kopf zur Seite.

„Gut, dann muss ich es wohl irgendwie anders aus dir herausbekommen."

„Wie meinst du das?" Sie starrte mich mit großen Augen an.

„Das wirst du gleich sehen." Er grinste und bevor ich die Chance dazu hatte zu flüchten, stürzte er sich schon auf mich und vergrub seine Finger in meinen Seiten, worauf ich lachend aufquietschte.

„Nein, hör auf!", rief ich verzweifelt, da ich wollte, dass er aufhörte mich durchzukitzeln.

Er schüttelte den Kopf und grinste mich an. „Auf keinen Fall!"

„B-Bitte!", schrie ich erstickt zwischen meinen Lachanfällen.

„Sag mir, wie du mich genannt hast!", entgegnete er.

„Niemals!", lachte ich.

„Dann werde ich wohl nie aufhören.", kicherte er und kitzelte mich wieder überall.

Bestimmt war ich schon so rot wie eine Tomate und Justin's Finger brachten mich schneller dazu aufzugeben, als ich gedacht hatte.

„Okay!", schrie ich.

Er wurde immer langsamer, bis er schließlich ganz aufhörte. Doch seine Finger ruhten noch immer an meiner Taille. „Was war das?"

„Ich sage es dir!"

Er grinste zufrieden."Rede weiter."

Ich schüttelte den Kopf. „Erst gehst du von mir runter." Ich versuchte mit ihm zu verhandeln, aber Justin war schlauer und verstand sofort, was ich vorhatte.

„Ja klar, babe.", meinte er sarkastisch. „Denkst du wirklich, dass ich so blöd bin?"

„Nein, ich glaube dir einfach nicht, dass du aufhörst, wenn ich es dir erzähle."

„Und du glaubst, dass ich dir glaube, wenn du sagst, dass du nicht wegläufst, wenn ich dich loslasse?" Er zog eine Augenbraue in die Höhe.

Ich seufzte. „Ich hasse dich.", schmollte ich.

„Nein, tust du nicht."

Ich nickte. „Doch tue ich."

„Wenn du es wirklich tun würdest, wärst du jetzt nicht hier."

Ich seufzte wieder. „Du bist so kompliziert."

„Und du nicht, oder was?"

Ich zuckte mit den Schultern und lachte.

„Weißt du, du bist echt gut darin dzu versuchen das Thema zu wechseln."

„Danke."

„Bitte. Und jetzt sag mir was du gesagt hast und du bist ein freies Mädchen."

Einen Moment dachte ich darüber nach, bevor ich schließlich aufgab. „Okay, okay..." Ich nahm einen tiefen Atemzug. „Ich hab dich einen Arsch genannt.", murmelte ich.

„Einen was?", fragte er nochmal um mich zu ärgern und legte sich eine Hand ans Ohr.

Ich verdrehte die Augen. „Ich habe dich einen Arsch genannt, du Idiot!"

Er lachte. „Wirklich babe? Einen Arsch? Warum?"

„Ich weiß nicht, du bist halt einer."

„Du bist so komisch."

Ich lachte. „Da sind wir schon zu zweit, babe.", grinste ich.

„Mm." Justin biss sich auf die Lippe. „Es hört sich so sexy an, wenn du das sagst."

„Was?" Ich machte einen auf dumm. „Babe?", fragte ich mit leiser, verführerischer Stimme.

Er stöhnte. „Verdammt babe, die Dinge die mit mir machst..."

Ich grinste. „Ich weiß.", lachte ich. „Und jetzt lass uns gehen bevor jemand rauskriegst, dass wir abgehauen sind."

„Ich bezweile, dass es irgendjemand bemerken wird."

„Wenn wir Glück haben, werden sie es nicht." Ich stieß ihn von mir runter, stand auf und ging zu meinen Klamotten hinüber.

Ich wollte sie gerade aufheben, da spührte ich, wie sich zwei starke Arme um meine Taille schlangen. „Justin..."

„Hm?", murmelte er gegen meine Haut, bevor er mehrere Küsse auf meiner nackten Schullter plazierte, was mich leicht zittern ließ, weil er so sanft war.

„Nicht jetzt." Ich atmete unregelmäßig.

„Komm schon, baby." Er legte seine Hände an meine Brüste und drückte sie leicht, worauf ein leises Stöhnen meinen Lippen entkam. „Wir könnten einfach hierbleiben und die Gesellschaft des anderen genießen..."

Als ich kurz davor war mich der Versuchung hinzugeben, kam mein gesunder Menschenverstand wieder. Ich befreite mich aus seinen Armen und schüttelte den Kopf. „Nein Justin, wir müssen gehen."

„Warum zum Teufel hast du es so eilig wieder so schnell zurück in die Schule zu kommen?"

„Weil ich vielleicht schon fast 3 Tage verpasst habe?!" Ungläubig sah ich ihn an.

„Und? Wen interessiert's?", spuckte er. „Es ist nur Schule!"

„Nur Schule?" Ich lachte humorlos. „Justin, die Schule bestimmt unsere Zukunft. Natürlich ist sie mir wichtig. Ich weiß, dass du deine Zukunft schon vorausgeplant hast, aber ich noch nicht. Wenn ich was aus mir machen will, dann brauche ich gute Noten und muss ein Absolvent ohne Fehlverhalten sein."

Kichernd schüttelte Justin den Kopf. „Das ist total bescheuert."

„Nein, es ist die Realität. Es kommt mir so vor, als würdest du in deinem Kopf in irgendeiner Fantasie-Welt leben. Das du immer das bekommst, was du willst, hab ich recht?"

Er starrte mich mit einem strengen Blick an.

Das nahm ich mal als ein Ja. „Nun, da muss ich dir leider sagen, mein Freund, dass das bald ein Ende haben wird, besonders, wenn es um mich geht."

„Also, was? Wirst du mich jedes Mal wieder abblitzen lassen, wenn ich ficken will?"

Diese Worte kamen so gefühllos und gemein aus ihm heraus, dass es sich anfühlte, als wenn mir das Herz aus der Brust gerissen wird. Es fühlte sich an, als wenn alles um uns herum zum Stillstand kam, und Justin und ich die einzigen Menschen waren, die noch existierten.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, begann ich schließlich wieder zu sprechen. „Also das denkst du also, bin ich? Nur ein Sexobjekt?" Das letzte Wort sprach ich so angewidert aus, wie es nur ging.

Justin starrte mich lange an und wir schwiegen einfach.

Ich schüttelte den Kopf. „Du bist unglaublich Justin und das meinte ich jetzt nicht nett.", höhnte ich, beugte mich nach unten und griff nach meinem BH, bevor ich ihn mir überzog, genauso wie mein Top.

„Kelsey--"

„Ich kann's nicht glauben. Wir haben gerade aufgehört uns zu streiten und endlich haben wir uns mal besser verstanden..." Ich hielt inne und sammelte meine Gedanken. „Und dann fängst du wieder einen neuen Streit an?" Ungläubig sah ich ihn an. „Ein wie großes Arschloch kann man sein?"

Justin verzog seine Lippen zu einer geraden Linie, als er anscheinend nicht wusste, was er sagen sollte.

„Ich glaube, dass Kayla rechte hatte, was dich angeht.", spuckte ich angewidert. „Du interessierst dich nur für Sex."

„Wage es nicht dieser Schlampe zu glauben.", zischte er bitter. „Sie macht einem nichts als Ärger."

„Oder..." Ich spielte überrascht. „Du bist nur wütend, weil sie tatsächlich die Wahrheit gesagt hat."

„Nein.", spuckte er. „Wenn ich dich nur ficken wollen würde, hätte ich das schon vor langer Zeit getan."

„Warum hetzen?" Ich lachte verärgert. „Ich meine, du bist schlau. Du hast mir das Gefühl gegeben, dass ich dir etwas bedeute.", spottete ich. „Ich hab dir sogar geglaubt, als du gesagt hast, dass du mich liebst."

„ja, weil es stimmt! Ich liebe dich!"

„Du hast eine lustige Art, dass du zeigen."

„Willst du mich verarschen, Kelsey?", spuckte Justin.

„Nein!"

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Part 64 :)

Hope You Like It :) Fehlern? Schreibt mir bitte :)

Orginal übersetzer ist: GERMANDanger on Youtube :)

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