~ Pain ~

Zitternd vor Kälte, Verzweiflung und Kummer betrat ich den Apartmentkomplex. Meine Finger waren eingefroren, aber mein Herz war es noch mehr. Das einzige, was ich verspürte war Schmerz. Ein brutaler Schmerz, welcher mich wie eine Hysterische weinen ließ und jeden abschreckte, der mir auf dem Heimweg begegnet war. Ich ignorierte das ständige Summen meines Handys einfach und steuerte auf meine Wohnungstür zu. Mit zitternden Händen drehte ich den Schlüssel um und die Tür sprang auf.

Meine Mutter, welche im Wohnzimmer saß und Fern sah, sprang sofort auf und lief mir strahlend vor Freude entgegen, aber sobald sie mein Gesicht sah, entglitten ihr die Gesichtszüge und sie sah mich völlig schockiert an.

„Maddie, was ist passiert?", fragte sie mich fast lautlos.

Mit einem lauten Krachen flog die Türe ins Schloss.

„M-mom.", schluchzte ich auf und befand mich keine Sekunde später in ihren Armen. Ich nahm kaum wahr, wie sie mir beruhigende Worte zuflüsterte und über mein Haar streichelte. Verzweifelt krallte ich mich in ihrem T-Shirt fest und weinte.

~

„Weißt du, jetzt im Moment mag es aussehen, als würde eine Welt zusammen brechen, aber irgendwann wird jemand in dein Leben treten, der der Grund ist, warum es nie mit jemand anderem funktioniert hat."

Meine Mutter reichte mir eine Tasse Tee, von der ich einen Schluck trank und sie dann neben mich stellte. Ich fühlte mich einfach ausgelaugt. Müde vom Weinen, aber ich wusste, dass ich nicht schlafen konnte. Sobald ich die Augen schließen würde, würde das Gespräch wieder hochkommen.

„Ich wollte, dass er dieser jemand ist, Mom. Ich wollte es so sehr.", flüsterte ich, während ich an die Decke starrte und versuchte die Tränen wegzublinzeln, die mir drohten erneut die Sicht zu verschleiern. „Hab ich etwas an mir, was dafür sorgt, dass ich immer verarscht werde? Bin ich etwa so naiv?" Die Frage war eher an mich selbst als an meine Mutter gerichtet. Ich verstand es einfach nicht. Warum?

Meine Mutter gab mir keine Antwort. Sie hatte keine. Sie drückte mich einfach nur nochmal fest und ging dann. Sie hatte meine Zeichen verstanden. Ich wollte einfach alleine sein.

Zögerlich griff ich nach meinem Handy, um die Leute zu beruhigen, die sich wirklich um mich kümmerten.

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Ich schrieb Nate und Ali, dass es mir gut ginge und sie sich keine Sorgen machen mussten. Ich wollte nicht auf die anderen Nachrichten klicken, aber ich musste es einfach.

Ronnie: Es tut mir so leid, Maddie.

Bitte, lass uns reden.

Ich will dich nicht verlieren.

Ich mache mir Sorgen.

Reece: Ich weiß, dass ich ein Idiot bin, aber bitte, lass uns reden.

Es tut mir so unendlich leid.

Ich habe dir nie etwas vorgespielt.

Ich meine es Ernst.

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