~ You told me, you wouldnt't mind ~

Er hatte mir tatsächlich seine Gefühle gestanden. Mit einem breiten Lächeln lag ich auf meinem eigenen Bett und dachte immer wieder über unseren Kuss nach. Ein Gefühl von Freude überkam mich. Es fühlte sich so an, als würde mein Herz gleich aus der Brust springen, aber dieses Mal nicht vor Schmerz, sondern vor Glück.

Reece: Ich möchte dich am liebsten nochmal küssen. Und nie wieder damit aufhören.

Dümmlich grinsend las ich mir die Nachricht bestimmt schon zum tausendsten Mal durch, ehe ich antwortete:

Ich: Mir würde es wirklich nicht ausmachen, wenn du mich einfach greifen und küssen würdest. Also, lass dich nicht daran hindern.

Dann legte ich mein Handy beiseite und ging ins Bad, um mich fertig zu machen. Es war schon sehr spät, dennoch war ich alles andere als müde. Ich war hellwach, wahrscheinlich lag das an den Glückshormonen.

Reece: Ich werde mir merken, dass du das gesagt hast.

~

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, schneite es. Die ganze Straße war mit Schnee bedeckt und normalerweise hasste ich eigentlich den Winter, aber heute, heute konnte mir gar nichts mehr etwas ausmachen.

Meine Mutter warf mir schräge Blicke zu, als ich bei Frühstück leise vor mich hin sang und ohne zu murren meine Sachen anzog und mich zu Fuß auf den Weg zur Schule machte. Das mit dem Fahrrad fahren konnte ich vergessen, aber eigentlich genoss ich es ziemlich mit meinen Händen das weiße Pulver anzufassen und kleine Herzen auf Autoscheiben zu malen. Mich hatte es definitiv erwischt. Und wie es mich erwischt hatte.

„Hey, Maddie!", begrüßte Ronnie mich lachend, als sie sah, wie gut gelaunt ich war. Meine Finger waren zwar eiskalt, aber das machte mir so gut wie nichts aus.

„Schöne Nacht gehabt?", fragte sie mich mit einem anzüglichen Grinsen, wobei ich sie nur geheimnisvoll lächelnd ansah und erwiderte: „Vielleicht."

„Wie? Vielleicht? Hast du...ich meine, habt ihr...du weißt schon...", versuchte Ronnie mit weitaufgerissenen Augen die richtigen Worte zu finden, während ich meine Bücher in meinem Spind verstaute.

„Nein. Nicht so, wie du denkst." Ich lachte amüsiert auf, als ich ihr enttäuschtes Gesicht sah. „Hast du es dir zur Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen, dass ich entjungfert werde, oder was?"

Dieses Mal war es Ronnie, die auflachte und die Augen verdrehte. „Ich setzte mich nur für eure Beziehung ein."

„Morgen, Leute.", begrüßte ich Cassie und Jackson, die sich mittlerweile auch zu uns begeben hatten. Perfekter Zeitpunkt, sodass Ronnie mich nicht mehr über gestern ausquetschen konnte.

„Du, Maddie, ich hab da ein Problem.", meinte Jackson urplötzlich und ich sah ihn abwartend an. Neugierig waren alle Blicke auf ihn gerichtet, während er eine dramatische Pause einlegte, ehe er anfing zu erzählen.

„Also, ich kenne da ein Mädchen, mit dem ich wahnsinnig gerne ausgehen würde, aber sie gibt mir ständig einen Korb, obwohl es nicht zu übersehen ist, dass sie mich auch mag."

Ich blickte automatisch zu Cassie, die sofort errötete und Jackson schnell in die Rippen stieß, aber ohne sie zu beachten, fuhr er fort: „Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich tun soll."

Ali, die sich mittlerweile wortlos zu uns gesellt hatte, sah empört zu Cassie, die unser aller Blicke konsequent mied. Sie kochte vor Wut. Vor Wut auf Jackson.

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