Teil 24

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Teil 24

„Es ist schwirieg deine Freundin zu sein." seufzte ich und beobachtete Damian, während er meine  Haarsträhne um seinen Finger wickelte.

„Wieso?" fragte er und zog die Augenbrauen zusammen.

Ich rückte mein Kissen zurecht und stütze meinen Ellenbogen ab um meine Wange auf meiner Handfläche abzustützen.

„Weil jedes Mädchen auf dich steht. Erst Celly und dann kommt morgen auch noch dieses Mädchen. Wie war ihr Name noch gleich? Ach ja Ivy."

Damian lachte auf und rollte sich auf mich drauf. Er stütze seine Ellenbogen neben meinem Kopf ab und berührte meinen Körper dadurch kaum.

„Es ist auch nicht leicht dein Freund zu sein. Vielleicht fällt es dir nicht auf, aber jeder Junge starrt dich an wenn du tanzt. Das erste mal ist es mir in der Bar aufgefallen und das zweite mal am Freitag. Es ist schwirieg sich unter Kontrolle zu halten und nicht jedem die Augen auszuprügeln, der dich angafft." 

Ich runzelte die Stirn und legte den Kopf schief.

„Dir ist aber schon klar, dass sie wahrscheinlich alle auf Blake achten, und nicht auf mich." 

Er schüttelte den Kopf und stöhnte verzweifelt auf.

„Baby, du hast keine Ahnung wie du aussiehst wenn du tanzt. Vorallem wenn du beginnst zu lachen" er schloss kurz die Augen und sah mich dann wieder an „Gott du bist dir garnicht im klaren darüber, wie bezaubernd du bist."

Meine Mundwinkel zuckten nach oben, während er das sagte. Obwohl wir uns schon so vertraut waren, wurden meine Wange immer wieder rot.

„Ich liebe das." sagte er plötzlich und kam meinem Gesicht näher.

„Was?" fragte ich verwundert, da ich garnichts gesagt hatte.

Er lächelte in den Kuss hinein, denn er auf meinen Mundwinkel platzierte. Sein Oberkörper berührte meinen, so dass ich kurz sein schweres Gewicht auf mir fühlte.

„Wenn deine Wangen sich verfärben und rosa werden." antwortete er und drückte seine Lippen auf meinen anderen Mundwinkel. Konnte er nicht einfach die Mitte zwischen den beiden Mundwinkel küssen? Meine Wangen wurden noch wärmer und ich wollte einfach meine Hand ausstrecken und die Nachttischlampe ausknipsen. 

Ich legte meine Hände auf seine Brust und drückte ihn von mir weg.

„Hör auf mich ständig in Verlegenheit zu bringen." motzte ich mit gespielter Überheblichkeit und schaltete das Licht aus, so dass nur der Mond den Raum erhellter. Damian's Bett war riesig. Mindestens drei Leute hätten hier noch Platz zum schlafen gefunden.

Meine Wange landete wieder auf seiner nackten Brust und gab mir damit das vertraute Gefühl, dass ich so liebte. Die Wärme, der Herzschlag und sein unwiderstehlicher Duft.

„Als du heute von unserer ersten Begegnung gesprochen hast, hast du das ernst gemeint?" fragte er und massierte meine Kopfhaut.

„Ja." murmelte ich und fuhr mit dem Finger über seine Haut, obwohl ich nicht sehen konnte wo seine Tattoos lagen. Ich wusste nur, dass in der nähe sein neues und gleichzeitig mein Lieblings-Tattoo war.

„Weißt du in den letzten Jahren habe ich immer das gleiche in den Augen von Kerlen gesehen. Das gleiche was ich auch bei Ihm. gesehen habe" ich schluckte schwer und atmete ruhig ein „Ich konnte einfach keinem Jungen mehr vertrauen. Er. hatte mir ein ganz anderes Weltbild verschafft. 

Und dann kamst plötzlich du. In deinen Augen hatte ich das nicht gesehen. Anfangs dachte ich, ich würde mich täuschen, doch dann wurde mir immer mehr klar, dass du nicht so warst wie die anderen. Lang genug habe ich gegen meine Gefühle für dich angekämpft, aber es war sowieso nutzlos. Du bist mir einfach unter die Haut gegangen. Klingt ziemlich bescheuert oder?" 

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