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~ We are different ~

Anstatt wie jeder normale Mensch freitags einfach mal zu entspannen, besonders nach dieser langen Schulwoche, kletterte ich, Madison Crawley, über einen bestimmt drei Meter hohen Zaun, um in ein verdammtes Schwimmbad einzubrechen. Und das wofür? Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung wofür. Ziemlich elegant sah es jedenfalls nicht aus. Eher wie ein verdammtes schwergewichtiges Nilpferd schaffte ich es mein Bein über den Zaun zu schwingen.

Unten stand schon Reece, der mir mehr als amüsiert dabei zusah wie ich mich nicht herunter traute. Es konnte ja auch nicht jeder so galant wie Mr. Unnahbar über einen verdammten drei Meter Zaun klettern. Ich war doch unsportlicher als gedacht.

„Komm schon, Mad! Oder willst du da oben Wurzeln schlagen?", zog mich Reece auf, woraufhin ich ihm nur beleidigt die Zunge herausstreckte.

„Was ist, wenn ich herunter falle und mir das Genick breche?" , erwiderte ich und sah skeptisch nach unten.

„Dann fang ich dich auf. Ist doch klar! Jetzt beweg deinen süßen Knackarsch hier runter, wir wollen schwimmen gehen!"

Ich errötete leicht, was man zum Glück nicht sah, da es stockduster draußen war. Nur der Rest meiner Freunde schien sich ausgesprochen darüber zu amüsieren.

Also nahm ich meinen gesamten Mut zusammen und fing an mich mit zitternden Beinen herunter in Richtung Boden zu angeln. Fraglich, ob ich hier je wieder heraus kam.

Als ich schließlich, mit den Nerven völlig am Ende, aber stolz auf mich selbst, neben Reece auf dem Boden ankam, grinste ich ihm triumphierend ins Gesicht.

„So elegant wie ein Elefant!" , hörte ich Reece leise murmeln, wofür er ein verächtliches Schnauben von mir erntete. Empört riss ich ihm meine Tasche aus der Hand und entgegnete beleidigt: „Elefanten sind sehr majestätische Tiere."

Dann stolzierte ich einfach an ihm vorbei zu Ronnie, Nate und Ali, die uns schon kichernd erwarteten. Jedenfalls quiekten Ron und Alison wie kleine Kinder. Nate grinste nur breit und schlug Reece kumpelhaft auf die Schulter.

„Ich bin drin!" , hörten wir Jackson von weiter hinten rufen.

Reece immer noch ignorierend stapfte ich den anderen hinterher. Jack hatte wohl irgendwie ein sehr alt aussehendes Schloss aufbekommen und hielt uns einladend die Türe auf.

„Denkst du, es gibt wirklich keine Alarmanlage?" , fragte ich Ali unsicher, die mit Nate vorweg ging.

„Wir haben uns extra unauffällig bei dem Besitzer erkundigt. Jetzt komm!" Meine Freundin griff nach hintern und zog mich einfach mit sich. Was solls? Wenn wir erwischt werden, würde meine Mutter sowieso nur fragen, wie wir so blöd sein konnten, nicht die Alarmanlagen zu überprüfen. Sie hielt nicht viel von strenger Erziehung. Dafür war eher mein Erzeuger verantwortlich. Aber den gab es ja nicht mehr in meinem Leben.

Wir standen schließlich vor einem riesen Schwimmbecken. Fasziniert legte ich meinen Kopf in den Nacken und sah durch die Glasüberdachung hinauf in den Himmel. Heute war eine klare Nacht. Man konnte die Sterne deutlich leuchten sehen. Es war einfach wunderschön.

„Wir schauen in den Himmel und jeder sieht verschiedene Dinge."

Ich fuhr erschrocken zusammen, als ich Reece Stimme ganz dicht neben mir hörte.

„Was bist du? Ein verdammter Poet?" , fragte ich ihn und sah in sein amüsiertes Gesicht.

„Nur jemand, der liest, Mad."

Unsere Unterhaltung wurde durch Jack unterbrochen, der sich bereits sein T-Shirt über den Kopf gezogen hatte. Seine Hose folgte.

„Wollt ihr ewig nach oben schauen oder endlich auch mal schwimmen gehen?" Mit einem lauten Freudenschrei machte er eine Arschbombe ins Wasser, wobei er jeden von uns dabei nass spritzte.

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