~ The kiss & his place ~

Tausende Blitze jagten durch meinen Körper, während sich das Kribbeln in meiner Magengegend mit jeder Sekunde, die er mich küsste, mehr verstärkte. Ich hatte mir früher immer tausend Gedanken darüber gemacht, wie wohl mein erster intensiver Kuss verlaufen würde. Was ich tun und wie ich mich bewegen sollte. Aber, es war alles umsonst gewesen. Es passierte einfach. Ich ließ mich einfach von Reece leiten, passte mich ihm an und genoss einfach nur das Gefühl seiner Lippen auf meinen eigenen.

Als ich mich damals von Henry küssen gelassen hatte, dachte ich, dass dieses Gefühl nicht schöner sein konnte. Aber Reece ließ verdammte Millionen von Schmetterlingen in meinem Bauch flattern, während ich dachte vor Glück zu explodieren. Jetzt wusste ich endlich wo von jeder sprach, wenn er wirklich verliebt war. Und das war auch der Moment, in dem ich es nicht mehr leugnen konnte. Ich hatte mich Hals über Kopf in Reece Winchester verliebt. Es war zwecklos irgendwas anderes zu behaupten.

Ich presste mich noch näher an ihn und versuchte jede noch so kleine Lücke zwischen uns zu schließen. Mir entwich ein leises Stöhnen, als Reece uns herumwirbelte und mich gegen die harte Mauer drängte. Trotz der Kälte, die von der Gebäudewand ausging, glühte mein Körper regelrecht. Reece nutzte die Chance, als er mir ein Stöhnen entlocken konnte, um mit seiner Zunge zwischen meine Lippen in meinen Mund zu fahren. Ich ließ in bereitwillig gewähren, ehe ich mich an seinem T-Shirt festkrallte, wodurch es etwas hochrutschte und ich seine nackte Haut, die sich darunter verbarg, fühlen konnte. Reece erschauderte kurz, als meine kalten Finger auf seine erhitzte Haut traten, presste mich aber keine Sekunde später wieder näher an sich heran. Als ich spürte, dass er sich nach einer Weile wieder zurückziehen wollte, schlang ich meine Arme um seinen Hals und zog ihn wieder zu mir herunter. Noch wollte ich den Kuss nicht beenden. Bei Reece konnte man sich nie sicher sein, wann es einen nächsten geben wird. Geschweige denn überhaupt.

„Ich habe schon wieder die Kontrolle verloren." , hörte ich ihn leise gegen meine Lippen wispern und ich konnte nicht anders, als leicht zu lächeln. Niemals hätte er, geschweige denn ich gedacht, dass er sie wegen mir verlieren würde.

Die letzten zwölf Monate hatten sich wie Winter in meinem Herzen angefühlt. Nun spüre ich endlich wieder den Frühling in mir. Und dafür war ich ihm dankbar. Obwohl es mir zur gleichen Zeit verdammt große Angst bereitete. Aber in diesem Moment würde ich ihr nicht die Macht über meine Gefühle geben.

„Danke." , flüsterte ich, machte jedoch keine Anstalten mich von Reece zu lösen.

„Wofür?" , hörte ich ihn fragen. Meine Augen hatte ich immer noch geschlossen. Ich wollte die Nachbeben des Gefühls in mir so intensiv wie möglich erleben. Es tat einfach unglaublich gut.

„Dafür, dass du für ein paar Sekunden deine Mauern fallen gelassen hast." Ich hatte wirklich das Gefühl, dass Reece vollkommen schutzlos war. Keine Fassade, kein Vorspielen, keine Möglichkeit sich zu schützen. Zum ersten Mal hatte ich wirklich das Gefühl den wirklichen Reece vor mir zu haben und nicht nur Teile, die er manchmal aufdeckte.

„Nun, ich denke, ich mag dich mehr, als eigentlich geplant, Madison Crawley." Ich öffnete die Augen und blickte direkt in seine strahlend grünen Augen. Würde ich nicht immer noch in seinen Armen liegen, würden wahrscheinlich meine Knie nachgeben.

„Komm mit!" , forderte Reece mich auf, ehe er ein paar Schritte zurück trat und mir seine Hand hinhielt, die ich ohne zu zögern ergriff.

„Wohin gehen wir?" , fragte ich ihn, als wir anstatt wieder in den Club zu gehen, direkt auf den Parkplatz zusteuerten.

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