Kapitel 49

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It's not about finding a person you can live with; it's about finding the person you can't live without.

...

"Weißt du, an manchen Tagen frage ich mich wirklich, wie ich jemanden wie ihn verdient habe. Hast du mitgekriegt wie sehr er sich in den letzten Monaten verändert hat?" ich lachte leise und sah das Bild an, "Du hast damals an seine und meine Beziehung geglaubt, sogar als ich selber nicht an ein Zusammenleben mit Harry geglaubt habe." Ich holte tief Luft und schluckte stark, "Ich werde dir nie genug danken können Dan." erneut schnappte ich nach Luft und biss mir auf meine Unterlippe, "Ich wünschte ich könnte dich noch einmal in den Arm nehmen Dan, ich wünschte es mir so sehr. Viel zu oft erinnere ich mich zurück an unser letzten Filmeabend, damals lag mein Kopf auf deiner Brust, damals schenkte ich dem Film keine Aufmerksamkeit, denn ich konzentrierte mich damals nur auf deinen Herzschlag, du hast keine Ahnung wie Angst ich hatte dich zu verlieren, du hast keine Ahnung wie Angst ich hatte, dass dieses Herz aufhört zu schlagen –" ich unterbrach und wischte mit meiner Hand über meine Wange, sein Tod zerbrach mir heute noch mein Herz. "Ich hoffe du denkst nicht, dass ich dich vergessen habe, auch, wenn du es mir vielleicht nicht glaubst denke ich sehr oft an dich und an unsere Zeit, du warst einer der wichtigsten Personen in meinem Leben. Ich vermisse es so sehr mit dir zu reden, mit dir zu telefonieren oder dir einfach nur in die Augen zu sehen." ich schüttelte meinen Kopf und sah, während mir Tränen über die Wangen flossen auf sein Grab, "Du warst der Einzige der mich verstanden hat, was meine Krankheit betraf. Klar, Harry, Niall und Diana versuchten es auch, doch sie werden es nie verstehen. Mir fehlt das Lustig machen über unsere ungewollten Freunde." ich fing, mit Tränen in meinen Augen, an zu lachen "Es war einfach anders mit dir. Wenn ich jetzt einen Witz über meinen Tumor reiße, schauen mich alle nur komisch an, während du darüber gelacht hast. Dieses Gelächter nahm mir die Angst und jetzt seitdem du nicht mehr hier bist, habe ich konstant Angst ... ich hatte noch nie so Angst vor meinem Tumor." mein Lächeln verschwand, ich holte ein Taschentuch aus meiner Jackentasche und wischte mir die Tränen weg, "Du kannst dich noch an meinen Traum erinnern, oder nicht? Damals konnte sich doch Louisa nicht mehr an mich erinnern, dazu sind meine Anfälle in letzter Zeit viel Häufiger als sonst, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein? Ich habe keine Ahnung, vielleicht überdenke ich auch einfach alles und ... " mein Herz zog sich zusammen als ich an meinen Tod dachte, "Dan, ich will nicht sterben ... jedenfalls noch nicht. Du hast immer gesagt, dass, wenn es jemand schafft, dann ich, aber zurzeit zweifle ich daran, ich versuche und versuche, ich bin doch auch viel positiver eingestellt und nehme auch meine Medikamente regelmäßiger! Und trotzdem ... trotzdem ist er da ... in meinem Kopf." kurz starrte ich still auf sein Bild und schloss meine Augen, "Ich wünschte, du könntest mir Antworten. Hätten wir nicht die ganzen Videos in Barcelona, hätte ich schon vergessen wie deine Stimme klang, wie sich mein Name aus deinem Mund anhörte. Was ich jedoch nie in meinem Leben vergessen werde, ist dein Lachen ... deine Grübchen und die Fältchen um deine schönen, blauen Augen werde ich nie vergessen. Viel zu oft hat mir dieses Lächeln meinen Tag erhellt." ich sah sein Gesicht vor mir, was dazu führte, dass ich stärker anfing zu weinen, "Siehst du wie du uns fehlst? Merkst du nicht wie sehr wir dich hier eigentlich brauchen? Die ganzen Anfälle zusammen haben nicht so sehr geschmerzt wie dein Tod. Ich hoffe du machst dich nicht gerade über mich lustig, denn ich weiß wie du bist!" ich versuchte zu lachen, doch mein Lachen war ein bitteres lachen, eines welches im Herzen schmerzte. "Du hast bestimmt die Sache mit der Kinderlosigkeit mitgekriegt. Ich habe Angst davor, dass ich vielleicht das dritte Kind meiner Eltern nicht so lieben werde wie Carl, es klingt vielleicht total absurd, aber ich habe Angst davor, dass, wenn ich das kleine, süße Kind dann sehe, dass ich erst richtig realisieren werde, dass ich einfach so ein Geschenk Harry nie geben werde. Verstehst du was ich meine? Ich weiß Dan, ich bin erst 19, Gott ich werde in wenigen Monaten 20, aber ich kann den Gedanken nicht ertragen! Harry hat Verständnis gezeigt, aber ich habe wirklich Angst, dass er vielleicht in einigen Jahren anders denkt."

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