„Noldu(=was ist) Cem?"

„Hira komm mal schnell her!", sagte er kurz und knapp.

Ich verstand nicht.

„hää wieso denn das? Du bist in der Firma."

„ja egal komm jetzt einfach schnell bitte!"

„meinst du's ernst?"

„es ist mein voller ernst! Hadee komm jetzt! Ich warte auf dich." befahl er mir mit einem coolen Ton und legte ohne eine Antwort von mir zu bekommen einfach auf.

Ich verstand nicht aus welchem Grund er mich jetzt zu sich in die Firma ruft. Egal mach dich mal auf dem Weg Hira und lass dich überraschen.

Ich packte ihm schnell noch etwas von dem Essen, was ich eben gemacht hatte ein und machte mich auf dem Weg zu ihm. In der Firma angekommen befand ich mich schon im Aufzug, um in seinen Stock zu gelangen. Jeder sah mich an und nickte mir höflich zu. Wahrscheinlich wussten sie wer ich war aber ich kannte keinen einzigen Arbeiter haha aber Cem hatte aufjedenfall nette Leute eingestellt. Ich bin stolz auf ihn!

Als ich in seinem Stock ankam, wusste ich jedoch nicht wo sein Büro war. Peinlich, ich bin seit einem Jahr schon mit ihm verheiratet und wusste nichts über sein Arbeitsleben, nur in welchem Stockwerk sich sein Büro befand. Dies hatte ich mal auch flüchtig mitbekommen. Ich sah eine Sekretären und entschied mich sie zu fragen. Sie weiß es bestimmt.

„willkommen, was kann ich für Sie tun?", fragte sie mich höflich und lächelte mir zu.

„hallo, ich bin Frau Arslan und wollte wissen wo ich meinen Mann finden kann."

„oh hallo Frau Arslan. Nett sie kennenzulernen.", sagte sie leicht geschockt aber blieb trotzdem nett und beschrieb mir den Weg zu seinem Büro.

Als ich es gefunden hatte, klopfte ich zur Sicherheit.

„herein!", hörte ich von ihm und ich drückte die Türklinke runter und öffnete die Tür.

Ich sah einen erschöpften und konzentrierten Cem. Der mir noch kaum einen Blick gewidmet hat. Ich kam leise rein, machte die Tür wieder zu und kam langsam auf ihn zu. Dieser sah sich immernoch irgendwelche Zettel an und bemerkte mich immernoch nicht. Er war wirklich total konzentriert und bekam von nichts mit. Wie attraktiv er dabei auch noch aussah.

„Hey Herr Arslan.", sagte ich mit einem lächelnden Gesicht und massierte seine Schultern. Ich stand mittlerweile schon hinter ihm und merkte, dass er die kurze Massage kurz genoss. Jetzt nahm er auch wirklich meine Stimme wahr, drehte sich abrupt mit seinem Stuhl um und zog mich auf sein Schoß, wobei er mich irgendwie fest im Griff hatte. Er nahm mein Gesicht in die Hände und gab mir eine langen leidenschaftlichen sowie wilden Kuss auf den Mund. Ich war total überfordert mit der Situation und konnte mich zuerst nicht bewegen. Als er mich küsste erwiderte ich den Kuss jedoch und schlang meine Arme um seinen Hals und machte mit bis ich merkte, dass wir uns in seinem Büro befinden. Ich löste mich schwer von ihm und sah ihn geschockt an. Fast hätte er mich um die Finger gewickelt und wir hätten mehr gemacht vor allem in seinem Büro.

„ceeem, nicht hier! Wir sind nicht zuhause.", schimpfte ich.

„off Hira ist doch egal. Wir sind in meinem Büro, wird schon keiner reinkommen. Komm mal her", sagte er und zog mein Gesicht wieder zu sich um denn Kuss fortzusetzen. Diesmal war das ein kurzer Kuss, da ich mich ganz von ihm entzog, heißt auch von seinem Schoß aufstand und mich auf den Stuhl gegenüber setzte. Er beobachtete mich dabei und richtete sich sein Hemd kurz und wirkte wieder erwachsen.

„okay, ich bin hier. Wieso hast du mich hergerufen?", fragte ich neugierig.

Er stand plötzlich auf und kam auf mich zu. Als er vor mir stand, kniete er sich zu mir runter um mit mir in Augenhöhe zu sein und sah mich plötzlich leicht besorgt an. Er nahm meine Hand und sah mir in die Augen.

„Schatz, ist alles okay bei dir? Du bist kreidebleich!"

„naja, ich hab Kopfschmerzen und das verursacht Übelkeit. Also ich musste mich auch übergeben und dieses Gefühl geht nicht weg aber es geht schon. Mach dir keine Sorgen um dich. Sag mir wozu du mich herbestellt hast.", sagte ich und lächelte ihn an um ihn zu beruhigen.

„sicher?", fragte er mich zur Nummer Sicherheit.

Ich nickte.

„ich hab dich gebraucht und tue es immernoch damit du mir den Stress nimmst und ich kann sagen es hat bisschen geholfen haha", sprach er und grinste wieder.

„du bist unmöglich Cem. Ich weiß nicht was ich sonst noch zu dir sagen kann haha!", sagte ich und schüttelte meinem Kopf. Ich versuchte mir jedoch ein Lachen zu verkneifen.

„ahh ich hab dir essen mitgebracht."

Ich stand auf und holte das Essen aus der Tasche und legte sie ihm auf sein Tisch. Während ich dies machte umarmte mich Cem von hinten, legte sein Kopf auf eine Seite meiner Schulte und sah mir dabei zu.

„du bist die beste Ehefrau die man sich wünschen kann. Ohne scheiß ich bin wirklich froh dich geheiratet zu haben!", sprach er mir leise ins Ohr und küsste mein Hals kurz.

„süüü-", wollte ich sagen jedoch sprach ich das Wort nicht aus, da es Cem nicht gefiel und ich wusste mit welchen Konsequenzen ich rechnen werde. Deshalb meide ich auch das Wort 'süß' auf ihn bezogen anzuwenden.

„ehh ich geh dann mal. Seni tutmiyim(=ich hallte dich mal nicht auf)!"

„schaffst du's in diesem Zustand heim zufahren oder soll ich dich fahren?", fragte er mich und seine Besorgnis könnte man von seinen Augen ablesen.

Ich drehte mich um legte eine Hand auf seine Wange.

„nein das schaff ich schon Schatz. Komm du einfach so schnell wie möglich nachhause okay?"

„ich hoffe haha", sagte er optimistisch gab mir einen Kuss auf die Stirn und begleitete mich bis zu seiner Tür.

Verabschiedet fuhr ich wieder heim und legte mich erstmal auf die Couch in der Hoffnung, dass ich diese Schmerzen endlich loswerde.

Plötzlich bekam ich wieder ein würgegefühl, was ich wieder versuchte zu unterdrücken jedoch war es diesmal nicht möglich und ich rannte so schnell ich konnte ins Bad und würgte ein zweites Mal. Dieses Gefühl war richtig schlimm. Es raubt einem wirklich viel Energie. Fertig gewürgt wusch ich mein Gesicht mit kaltem Wasser und versuchte mich zu erholen. Was war nur los mit mir? Es scheint so als würde mich eine Magen-Darm-Grippe oder so etwas in der Art befallen. Ich ging ins Schlafzimmer und zog mir bequeme Sachen an um mich hinzulegen und auszuruhen. Gerade als ich mir ein Tee machen wollte klingelte die Haustür. Komisch.

Ist Cem etwa schon da?-Ja wer könnte es denn sonst sein? Aber wieso hatte er die Tür selbst nicht geöffnet?-vielleicht hatte er sein Schlüssel vergessen.

Ich ging zur Tür und vermutete, dass Cem vor der Tür stand und machte ohne weitere Gedanken einfach auf. Doch als ich sah wer vor der Tür stand, weiteten sich meine Augen und ich konnte es einfach nicht glauben. Oh nein! Was sucht er/sie hier?

Cok zor bir Aşk. - Eine sehr schwere Liebe.Lies diese Geschichte KOSTENLOS!