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~Layla & the flu~  (Bild: Layla) 

„Jetzt hör mir mal zu!" , zischte ich sauer, wobei Layla erschrocken zusammen zuckte und aufsah. Als sie dann aber erkannte, wer vor ihr stand, verwandelte sich ihre erschrockene Mine in ein herablassendes Lächeln.

„Was gibt's denn, Madison?" , zwitscherte sie von oben herab und ich hätte sie am liebsten gegen die Spinde gedrückt.

„Ich will nicht, dass du noch weiter Lügenmärchen über mich und meine angebliche Affäre mit Reece Winchester schreibst. Haben wir uns verstanden? Das geht mir nämlich ziemlich auf die Nerven."

Wenn sie dachte, dass, nur weil sie älter war, ich keine Angst vor ihr hatte, hatte sie sich eindeutig geschnitten. Layla lachte kurz auf. Dann fuhr sie sich einmal durch ihre schwarzen Haare und sah mich an, als ob ich nicht alle Tassen im Schrank hätte.

„Hör zu, Süße. Ich kann schreiben, was ich will und durch deinen kleinen dummen Auftritt hier, hast du mir ziemlich viel Stoff zum bloggen dagelassen. Dafür übrigens vielen Dank." Wütend presste ich meine Lippen aufeinander, während ich mich darauf konzentrieren musste, ihr nicht an die Gurgel zu springen. So selbstgefällig, wie sie schaute, hatte sie einen kleinen Dämpfer dringend nötig.

„Außerdem hättest du dich bei mir bedanken können. Schließlich kennt nun jeder Trottel an der Schule deinen Namen. Du bist sowas wie eine kleine Berühmtheit, Madison."

Und genau das war das verdammte Problem. Ich wollte, dass mich niemand beachtete. Ich wollte nicht von jedem gekannt werden.

„Was, wenn ich das nicht möchte?"

„Dann ist es schon zu spät. Du hättest dir vorher überlegen sollen, von wem du dich bespringen lässt."

Bespringen?

„Hast du gerade behauptet, dass ich mich von Reece vögeln hab lassen?" , zischte ich wütend.

Grinsend zuckte Layla mit den Schultern.

„Wer weiß das schon, Madison."

Gerade, als sie sich zum Gehen wenden wollte und ich sie sicher aufgehalten hätte, trat Ronnie neben mich und Layla versteifte sich automatisch.

„Gibt es hier ein Problem, Maddie?" , fragte sie mich besorgt, wobei ihr Blick an Layla haften blieb. Diese sah alles andere als glücklich aus.

„Ich glaube, sie will mir schaden." , erzählte ich ihr, obwohl ich normalerweise nie jemanden von meinen Problemen berichtete. Aber aus irgendeinem Grund hatte ich Hoffnungen, dass Ronnie mir irgendwie helfen konnte.

„Ach, möchte sie das?" , fragte Ronnie prüfend nach, während sie Layla mit ihrem Blick durchbohrte.

„Ein Wort über irgendwas, was in eurem Gespräch gerade stattgefunden hat und morgen weiß jeder, dass du dich Jackson nackt präsentiert hast, weil du so geil warst, aber er es dir trotzdem nicht besorgen wollte." , drohte Veronica ihr mit einem belustigtem Grinsen. Die beiden sahen sich feindselig in die Augen. Mir klappte derweil die Kinnlade herunter. Wäre ich nicht ziemlich wütend gewesen, hätte ich bestimmt laut los gelacht. Arme, arme Layla.

„Fein." , willigte Layla ergeben ein, was sie anscheinend erst einmal verdauen musste. Wütend machte sie auf dem Absatz kehrt und zischte ab.

Zufrieden sah meine neue Freundin mich an.

„Was war das gerade?" , brachte ich schließlich hervor.

„Ach, du musst nur die richtigen Infos zur richtigen Zeit gebrauchen, Maddie." Verschwörerisch lächelnd zwinkerte Ronnie mir zu. Dann machte sie sich auch auf den Weg zu ihrem Unterricht.

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