~A neighbour & hardcore-porn~ (Bild: Maddies Schwester, Josephine) 

„Ich bin wieder zu Hause, Mom!" , rief ich durch die Wohnung.

„Ich bin in der Küche, Schatz!" , gab sie zurück. Völlig fertig von dem langen Schultag-zu allem Übel musste ich auch noch nach Hause laufen- ließ ich meine Sachen erst einmal im Flur fallen und folgte dann dem leckeren Geruch, der aus der Küche zu kommen schien.

Als ich dort ankam, sah ich meine Mutter am Herd stehen. Sie hatte ihre blonden Haare zu einem Dutt gestylt und hüpfte zu ihrem Lieblingssänger, Billy Joel, in der Küche herum. Ich musste bei dem Anblick sofort anfangen zu lächeln. Es erinnerte mich an früher. Bevor es passiert war. Meine Mom war schon lange nicht mehr so durch die Küche gesprungen.

„Wann ist das Essen fertig?" , fragte ich sie, als mein Magen verräterisch knurrte.

„Gleich, mein Kind!" , lachte sie daraufhin ausgelassen.

„Wie war die Arbeit?" , fragte ich sie, während ich mir aus dem Kühlschrank eine Packung Orangensaft nahm und mir etwas davon in ein Glas goss.

„Grandios. Du solltest auch mal vorbeikommen. Ich bin mir sicher, dass Oma dir ein paar Cupcakes umsonst mitgibt. Außerdem gibt es dort Bücher, die dich auch interessieren könnten. Erst heute Morgen habe ich ein neues Packet in ein Regal geräumt." , schwärmte meine Mom glücklich. Sie strahlte über beide Ohren. Während meine Oma sich um die Bäckerei kümmerte, war Mom für die Bibliothek zuständig.

„Und wie war es in der Schule? Hast du schon Freunde gefunden? Sind sie nett zu dir?" , löcherte meine Mom mich. Eigentlich war es meine Absicht gewesen durch die Frage, die ich ihr gestellt hatte von dem Schulthema abzuweichen. Aber sie war leider nicht darauf angesprungen.

„Ja, sie sind ganz nett. Ich habe zwei Mädchen kennengelernt. Alison und Cassie. Sie sind wirklich cool. Ich glaube, dass ich mich mit ihnen verstehen könnte." Nicht so wie mit Emma, fügte ich in Gedanken hinzu wofür ich mich am liebsten geohrfeigt hätte.

„Das freut mich, Spätzchen." , erwiderte Mom warm lächelnd, ehe sie nach dem Kochlöffel griff und die Spagetti umrührte.

„Und?" Meine Mutter sah grinsend über ihre Schulter, während sie mit den Augenbrauen wackelte.

„Was und?" , fragte ich nach, obwohl ich schon wusste, was jetzt kommen würde.

„Gibt es denn auch süße Jungs?" , meinte sie und grinste noch mehr.

Ich spürte sofort wie mir die Hitze ins Gesicht schoss. Ich konnte und wollte nicht mit meiner Mutter über Jungs reden. Schon gar nicht, wenn mir bei ihrer Frage gleich ein Typ in den Kopf kam, der mich eiskalt ignorierte.

„Ach komm schon, Maddie. Erzähl mir doch auch mal etwas!" , maulte meine Mutter sichtlich enttäuscht. Sie sah nochmals über ihre Schulter und fügte noch hinzu: „Wenn du mir nichts erzählst, führt das oft zu einer ungeplanten Schwangerschaft, meine Süße. Das ist statistisch bewiesen!"

Ich konnte nicht anders, als mir beschämt eine Hand vors Gesicht zu schlagen. „Mom! Ich habe ganz sicher nicht vor ungeplant schwanger zu werden. Du brauchst dir bei mir keine Sorgen zu machen!" , rief ich peinlich berührt, aber auch lachend.

„Du weißt schon, dass sie das alle vorher sagen?" , erwiderte Mom ebenfalls amüsiert.

Ich grinste nur und flüchtete erst einmal in mein Zimmer, um mir gemütlichere Sachen anzuziehen. Schnell schlüpfte ich in ein altes T-Shirt mit Biene Maya Aufdruck und in eine graue Jogginghose. Gerade, als ich es angezogen hatte, hörte ich einen dumpfen Aufprall und zuckte erschrocken zusammen.

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