Trauer 38

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,,Also Taddl, wird jetzt ins Krankenhaus gebracht, sein zustand ist Stabil!", beendete die Lehrerin ihren Satz.
Ich weinte immer noch vor Erleichterung und  Angst.
,,Ardian du solltest schlafen gehen. morgen darfst du ihn natürlich besuchen."
Ich schaute hoch und nickte leicht.
Manu half mir hoch und ich schleppte mich mit letzter Kraft und Manus Hilfe zurück zur Jugendherberge.
Als wir ankamen waren alle Schüler im Eingang und fragten sofort.
,,Eh was denn passiert, is alles Ok?
Wo is Taddl, bla bla bla..."
Manu schob alle nur beiseite und brachte mich in mein Zimmer.
Dort brach ich erneut zusammen.
,,Taddl wird wieder!", fing Manu an mich zu beruhigen.
,,Ich geb mir so die Schuld daran, hätte ich mal auf ihn gehört!", schluchzte ich vor mich hin. ,,Nein du bist nicht Schuld!",sagte er entschlossen. Ich sah ihn nicht an. Ich war nur noch am weinen.
Ich legte mich schlafen und bat Manu aus dem Raum.

Am nächsten Morgen zitterte ich vor Aufregung, ich hoffte ich konnte endlich zu Taddl.
Wie bekloppt rannte ich zu unserer Lehrerin und fragte wann wir denn losfahren!
Sie amwortete mit bald und ließ mich zappeln.
Ich hatte keinen Hunger. Ich wollte nur noch eins, ZU TADDL!

-
Ich saß in meinem Zimmer und wartete. Es fühlte sich an wie Monate, ne wie Jahre oder mehr. Die Zeit war wie eingefroren.
Aber dann klopfte es und ich sprang auf. Mein Lehrer zeigte auf sein Auto und ich verstand. Wie eine Rakete saß ich dann auf seiner Rückbank. ,,Bist du soweit?"
,,Ja wir können losfahren!", sagte ich hastig.
Die Autofahrt war schrecklich. Ich wollte endlich da sein. Bei meinem Taddl.
Ich will ihn leben sehen. Ich möchte wieder mit ihm lachen. Ihn ärgern und ihn endlich küssen!
Die Sonne stand hoch und machte es nicht möglich aus dem Fenster zu schauen, weshalb ich nicht wusste wo ich war.
Dann hielt das Auto und mein Lehrer drehte sich zu mir um.

Armer Taddl

Tschü :*

Weil ich dich liebe • Tardy [ Abgeschlossen ]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt