~Best idea~

„D-das geht nicht! Meine Mom holt mich hier ab. Sie macht sich Sorgen, wenn ich auf einmal nicht mehr da bin!" , versuchte ich mich aus der ganzen Sache raus zu reden.

Das schien aber wohl nicht gut zu klappen. Denn Reece sah mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an und erwiderte: „Dann ruf sie an!"

„Gute Idee. Ich rufe sie an, dass sie mich abholen kommt."

„Du brauchst sie nicht extra herzubestellen, Mad. Ich fahr dich schon." , versuchte er mich umzustimmen, aber keine zehn Pferde würden mich in sein Auto bekommen.

„Das ist schon okay, Reece. Wirklich. Ich will nicht, dass du mich auch noch fahren musst. Das wäre Sprit Verschwendung."

Er sah mich zwar weiterhin nur verwirrt an, sagte aber nichts mehr, als ich mein Handy herausholte und die Nummer meiner Mutter wählte.

Ich erklärte ihr kurz die Lage, während sie hysterisch ins Telefon brüllte, dass sie in 10 Minuten da wäre. Hoffentlich fuhr sie vorsichtig. Immer noch etwas ermattet ließ ich mich auf eine Bank fallen und sah abwartend zu Reece hoch, der mich immer noch musterte. Schließlich ließ er sich neben mich auf die Bank fallen.

„Du bis ziemlich komisch, Mad." , meinte er, nachdem er mich eine Weile nur eingehend betrachtet hatte. Sein Blick verursachte, dass sich meine Wangen etwas erhitzten.

„Das Gleiche könnte man auch von dir behaupten!" , erwiderte ich, während ich versuchte irgendetwas aus seinem Blick herauszulesen, aber Fehlanzeige. Er verriet mir nicht, was er wirklich dachte.

Als schließlich ein Auto auf den Parkplatz bretterte, wusste ich sofort, dass es meine Mom war. Kaum stand der Wagen schon, lief sie hektisch auf mich zu.

„Spätzchen, was machst du nur für Sachen!" , rief sie mir aufgebracht entgegen, ehe sie völlig abgehetzt bei mir angelangt war und sich besorgt vor mich hingekniet hatte.

Es war wohl nicht die beste Idee sie angerufen zu haben. Sie machte die ganze Situation noch peinlicher. Danke, Mom.

„Ist alles halb so wild, Mom. Ich hatte nur zu wenig getrunken. Das passiert nun einmal." , versuche ich sie zu beruhigen, während ich einen unbeholfenen Blick nach links wagte, um Reece Reaktion auf meine Mutter zu testen. Ihn schien das Ganze seltsamer Weise kein bisschen zu amüsieren. Er sah nur stur geradeaus, die Lippen aufeinander gepresst. Komischer Typ.

„Reece, was machen Sie denn hier?" , fragte meine Mutter, sobald sie ihn auch bemerkt hatte.

Dieser blickte überrascht auf und murmelte dann knapp: „Wir sind uns zufällig begegnet."

Dass er plötzlich so komisch war, verwirrte mich, aber ich ließ mir nichts anmerken und lächelte meine Mutter stattdessen zustimmend an.

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