~Again~

„Mr. Winchester ist doch ganz nett, oder?" , fragte Mom mich und meine Schwester, als wir gerade im Auto saßen.

Ich rollte mit den Augen und gab nur ein: „Mhm." zurück. Schließlich mussten wir den Bankangestellten nun wirklich nicht besonders toll finden.

„Und sein Sohn macht auch einen ziemlich sympathischen Eindruck, findest du nicht auch, Mads?" , fuhr sie fort, während wir gerade an einer roten Ampel stehen geblieben waren.

„Welchen Sohn?" , fragte ich unwissend, während ich mir meine Kopfhörer zu Recht suchte.

„Reece natürlich. Er ist der Sohn von Mr. Winchester und macht ein Praktikum in der Bank."

Ach so ist das also. Verärgert rümpfte ich die Nase und steckte mir meine Kopfhörer ins Ohr. Als ich die altbekannte Stimme von The Weeknd hörte, versuchte ich mich zu entspannen. Tief- ein und ausatmen. Bevor ich meinen Kopf an die Fensterscheibe lehnte, spürte ich noch die Hand meiner Mutter, die mir beruhigend den Oberschenkel tätschelte.

-

In unserer Wohnung angelangt, warf ich erstmal einen sehnsüchtigen Blick auf mein Buch, welches meine Mutter auf die Theke gelegt hatte.

„Erst auspacken!" , erinnerte meine Mom nochmal.

Also ging ich in mein Zimmer und fing erstmal an meine Bücherregale wieder aufzubauen. Ich hatte es mir vor ein paar Jahren selbst angeeignet und seitdem konnte ich jedes alleine aufbauen.

Während alle möglichen Songs durch mein ganzes Zimmer dröhnten, machte ich mich also an die Arbeit. Die Männer von der Umzugsfirma hatten zum Glück schon meinen Kleiderschrank, sowie auch mein Bett aufgebaut.

Nachdem ich meine drei Bücherregale erfolgreich aufgebaut und auch eingeräumt hatte, machte ich mich an meinen Schreibtisch. Es dauerte eine Zeit lang, bis ich alles dekoriert und auch meine Bilder aufgehängt hatte, doch am Ende sah alles viel schöner aus.

Spät nachmittags kam dann auch noch meine Schwester, die mir half meinen Schminktisch und meine ganzen Schminkaufbewarungssachen aufzubauen. Ich liebte einfach Make-up. Denn vor zwei Jahren litt ich an leichter Akne, was mir heute das Leben etwas erschwerte. Ein paar kleine Narben zierten mein Gesicht, aber niemand war perfekt.

Innerhalb von ein paar Tagen wurde ich mit meinem Zimmer ganz fertig und meine Mutter staunte nicht schlecht, als sie mir dann endlich mein Buch wieder gab.

Am Samstag- Vormittag beschloss meine Mutter mich in einem Club anzumelden. Sie meinte, dass ich meine sportlichen Aktivitäten, die ich in London immer gepflegt hatte, nicht vernachlässigen sollte. Also ging ich am Nachmittag zum ersten Mal dort hin.

Ich musste zugeben, dass der Tennisplatz ziemlich vielversprechend aussah und ich mich schon freute darauf zu trainieren.

Eine Angestellte namens Mira, wies mich ein und ließ mich dann aber in Ruhe trainieren, wofür ich ihr wirklich dankbar war.

Ich pfefferte einen Ball nach dem anderen irgendwo hin, bis ich auf einmal eine Stimme hinter mir hörte und direkt in das Gesicht von Reece Winchester sah.

„Nicht schlecht, Mad."

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Hier ist das nächste Kapitel :)

Ich hoffe, euch hat es gefallen<3

Wie immer würde ich mich sehr über Meinungen freuen.

Bis dann,

Eure Liz <3


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