~Prolog~

Surrend öffneten sich die schweren Gittertüren. Zögernd folgte er der rundlichen, alten Frau, die ihn mitleidig angesehen hatte. Er hasste diesen Blick. Aber heute musste er ihn ertragen. Für sie. Sonst würde ihm niemand die Last abnehmen.

Während die Frau ihn durch die Gänge führte, erfüllte ihn wie immer ein Grauen. Womit hatte sie das verdient? Die Wände waren trostlos und grau. Insgeheim rechnete er jede Sekunde damit attackiert zu werden. Sie gehörte nicht hierher. Er dachte daran, dass er dieses Mal länger bleiben sollte. Aber er wusste, dass er das nicht konnte. Jedenfalls nicht alleine. Doch er hatte keine andere Wahl.

Während er sich Gedanken um das Schicksal einer anderen Person machte, musste 6616 Kilometer entfernt jemand mit dem eigenen versuchen umzugehen.

Das Mädchen trat mit den Tränen kämpfend hinaus. Wie konnte sie ihr das antun? Sie hätte es besser wissen müssen. Wie konnte ihr das nur entgangen sein? Ein letztes Mal blickte sie sich hoffnungsvoll in Richtung des Hauses um, aber sie wurde enttäuscht.

Stumm liefen ihr Tränen über das Gesicht, als sie sich durch die Dunkelheit auf die Straße kämpfen wollte. Hier konnte sie nicht bleiben. Sie musste weg.

Sie hatte es fast geschafft. Aber dann erklang eine scharfe Stimme hinter ihr:

„Kann ich dir helfen?"

Sie hätte nicht ahnen können, was diese vier Worte für sie bedeuteten. Also drehte sie sich um. Und lief dem Unglück mit offenem Armen entgegen.

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Was haltet ihr von dem Prolog?
Ich hoffe, dass er mir gelungen ist:)
Also lasst mir gerne eure Meinung da.


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