Prolog

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Ich hatte schon früh gemerkt, dass ich Anders war. Doch ich hatte Glück: meine Familie liebte mich, egal wie ich mich entschied. Sie unterstützte mich, als ich mit dem Tanzen anfing. Sie half mir, als ich das Gefühl hatte in ein dunkles Loch zu fallen. Sie zog mich immer wieder hoch. Nun, nicht alle waren gleich einverstanden damit, wie ich mein Leben lebte aber es in Ordnung, denn die wichtigsten Personen in meinem Leben (meine Mum, mein Dad und meine Geschwister) standen immer hundert Prozent hinter mir. Egal was passierte. Doch leider führte das dazu, dass ich so auf mich und meine Probleme fixiert war, dass ich erst zu spät bemerkte, wie das Verhältnis meiner Eltern immer schlechter wurde. Die Nachricht, dass sie sich scheiden lassen würden, warf mich deshalb so aus der Bahn, dass die Zwei sich zum ersten Mal seit langem wieder einig waren: Ich sollte weg. Weg von meiner Familie, weg von allem was mir Halt gab. In ein Internat, in einem fremden Land, dessen Sprache ich zwar beherrschte aber die keineswegs die Meine war. Und all das zu meinem Schutz.

Als ich im Flugzeug sass und die Wälder meiner geliebten Heimat unter mir immer kleiner wurden, hätte ich nie gedacht, dass dies die richtige Entscheidung war. Dass dies so viel Neues mit sich bringen würde und dass dies der Beginn eines Abenteuers war, dass mein Leben verändern würde.


No, I can't - Yes, WE can. (boyxboy)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!