Chapter 26

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Am nächsten Tag wurde ich durch mein klingendes Handy geweckt.
Wer ruft mich bitte um diese Uhrzeit an?
Etwas verschlafen und genervt schnappte ich mein Handy um zu gucken, wer mich stört.
Private Nummer zeigte mein Handy an.
Erst so früh anrufen und dann auch noch die Nummer unterdrücken, dass sind mir die liebsten.

"Ja?", ging ich etwas genervt ran. Ich hörte nur einen Atmen, was echt gruselig war.
"Hallo? Wer ist da?"
"Morgen 18:00 Uhr, ich freu mich auf dich", und schon legte er auf.
Ich konnte seine Stimme nur zu gut erkennen.
Jason.
Woher hat der meine Nummer?

Ich legte mein Handy weg und probierte nochmal zu schlafen. Es war schließlich erst 9:00 Uhr in der früh und ich hatte Wochenende.
Aber es klappte nicht. Wieder schwirrten sehr viele Gedanken durch meinen Kopf.
Was hatte er mit mir vor?
Woher hat er meine Nummer?
Was soll ich morgen anziehen?
Soll ich da wirklich hingehen?
Ich bin müde. Ich habe hunger.
Irgendwann fressen meine Gedanken mich noch auf.

Nach 10 Minuten hin-und herwälzen, kam ich zu dem Entschluss aufzustehen, da ich eh nicht mehr schlafen konnte.
Ich ging runter in die Küche, wo meine Eltern saßen und frühstückten. Sie sahen mich etwas geschockt an. Ich stehe ja sonst nie so früh auf. Ich nahm mir ein Brötchen und begann zu frühstücken. Dabei erzählten meine Eltern mir, dass sie heute noch mit mir einkaufen wollten.
Ein Super Morgen.
Erst werde ich früh geweckt und dann kann ich nicht mehr einschlafen und dann, muss ich auch noch mit zum einkaufen.
Als ich fertig war, ging ich gleich hoch und putzte mir die Zähne, machte meine Haare zu einem ganz simplen Pferdeschwanz und deckte meine Augenringe ab. Danach begab ich mich ins Zimmer und suchte mir Klamotten für heute raus. Ich entschied mich für ein kariertes Hemd, was ich in meine schwarze Hose steckte.
Zu meinem Erstaunen, war ich heute mal die, die als erstes fertig war. Meine Eltern waren noch oben und zogen sich um.
Das kam auch nicht sehr oft vor.

Als die beiden dann auch runter kamen zogen wir uns noch Jacke und Schuhe an und stiegen auch schon ins Auto.
Bei meinem Vater im Auto wird nur Schlager gehört, da er mich damit ärgern will, weil ich Schlager echt grässlich finde. Meine Richtung geht eher so in Black R'n'B' oder Rap und dann Schlager. Das passt nicht.

Nach einer gefühlten drei Stunden Fahrt, sind wir endlich angekommen. Das war so ein riesig großes Einkaufszentrum. Wo auch ein paar Klamottenläden waren. In der Zeit, wo meine Eltern also einkaufen gingen, ging ich durch die Läden und guckte nach ein paar neuen Klamotten. Ich wurde auch recht schnell fündig. Mit einer Leggins und zwei Shirts bewaffnet, verließ ich den Laden.
Auf einmal vibrierte mein Handy in meiner Tasche. Schnell probierte ich mein Handy aus dieser viel zu großen Tasche zu fischen.
Fenja rief an.
"Hey", meldete ich mich.
"Hey, ich hab mal ne Frage, also wir wollten heute auf so eine neue Eisbahn, die draußen ist. Hast du Lust mit zukommen?"
"Ja klar. Wann und wo?"
"Wir holen dich um 19:00 Uhr ab. Bis dann"
"Tschau."

Da kann ich meine gekauften Sachen ja gleich heute Abend anziehen. Passt sich ja.
Wir waren bisher nur in einer Eishalle Schlittschuhlaufen, aber draußen noch nie. Ich freute mich auf heute Abend, endlich wieder was mit den Mädels zu machen.

Ich lief noch ein bisschen durch das Center, jeder zweite knutscht hier mit irgendwem rum. Egal ob Mädchen Mädchen, Mädchen Junge oder Junge Junge. Und ich lauf "forever alone" durch all die knutschenden Paare. Da kommt man sich besonders toll vor.
Ich hatte wieder die Bilder vor Augen, wie Jason mich küsste und sofort breitete sich eine Gänsehaut aus. Seine weichen Lippen auf meinen..
Ich kann nicht abstreiten, dass es ein tolles Gefühl war. Nein mit Sicherheit nicht. Es war sogar atemberaubend. Ich leichtes lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus.
Warum hat dieser Typ nur so eine Wirkung auf mich...?
Eigentlich wollte ich mich nicht in ihn verlieben, aber mein Herz schreit förmlich nach ihm. Nur was mich noch etwas zurückhaltend macht, ob er genau dasselbe empfindet...
Ganz ehrlich? Ich glaube nicht wirklich dran.

Nach kurzer Zeit traf ich auch meine Eltern wieder, die mit zwei vollen Tüten mir entgegen kamen. Ich lächelte sie an und berichtete ihnen, dass Fenja, die anderen und ich heute Abend Schlittschuhlaufen fahren. Sie lächelten mich an und nickten.

Als wir wieder zuhause angekommen sind, war es schon um 13:00 Uhr und meine Eltern machten Mittag. Ich hatte sie gebeten, nicht für mich mit zu kochen, da ich keinen wirklich hunger hatte. Ich nahm mir meinen Laptop und setzte mich in mein Zimmer, auf mein Bett. Ich schaute noch die restlichen Folgen "Orange Is The New Black", die ich die ganze Woche über nicht geschaut hatte.
Nach der vierten Folge wurden meine Augen immer schwerer, bis sie irgendwann zufielen und ich im Land der Träume landete.

Irgendwann um 17:00 Uhr wurde ich wieder wach. Ich war zugedeckt und mein Laptop lag auf meinem Schreibtisch. Das kann nur meine Mutter gewesen sein. Mit zerzausten Haaren ging ich runter ins Wohnzimmer und setzte mich zu meinen Eltern auf die Couch.

Um 19:00 Uhr, naja eher 19:10 Uhr holte mich Fenja ab. Alessia und Ellen saßen auch schon im Auto und winkten mir fröhlich zu. Ich winkte zurück und schnappte mir meine Schlittschuhe und noch einen Schal ehe ich meine Eltern verabschiedete und zu Fenja ins Auto stieg.
Die ganze Fahrt über lachten wir und erzählten uns irgendwelche peinlichen Sache die wir miteinander erlebt hatten. Auch Fenjas Mutter, die uns fährt, konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen.

Dort angekommen sah alles wunderschön aus, es waren noch ganz viele andere dort und überall waren Lichter Girlanden, mit den verschiedensten Farben.
Wie in einem Traum.
Schnell zogen wir uns unsere Schlittschuhe an und düste los. Ellen und ich fielen ein paar mal hin, irgendwann lagen wir nur noch auf dem Eis und lachten uns schlapp. Als Ellen und ich einen kleinen Augenblick für uns hatten, musste ich ihr von dem Kuss erzählen und wie unbeschreiblich toll er sich anfühlte. Sie reagierte erst etwas geschockt, aber dann freute sie sich für mich. Sie gab mir noch einen kleinen Rat.
"Lass es langsam angehen."
Ich nickte und wir fuhren auch schon wieder aufs Eis. Der Abend war echt toll. Wir lachten und redeten sehr viel....


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