Interview mit Bennet Carter

1.3K 108 9

me: So nun kommt das versprochene Interview mit Bennet Carter, der hier neben mir sitzt. Ich habe fünfzehn Fragen, die ich ihm nun stellen werde. Viel Spaß.

Also Bennet, Herzlich willkommen bei diesem Interview.

Bennet: Hallo. Freut mich hier zu sein. Ich wurde noch nie interviewed. Dafür reicht die Berühmtheit meiner Band eigentlich noch lange nicht aus.

me: Dann wird das nun dein erstes Interview. Ich freu mich drauf. Fangen wir doch mal mit einer einfachen Frage an. Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Bennet: Musik hören und Musik machen.

me: Wenig überraschend. Wo würdest du denn gerne leben? Bist du hier in Auckland rundum zufrieden oder wärst du lieber an einem anderen Ort zuhause?

Bennet: Auckland ist schon klasse. Und Neuseeland natürlich auch. Ich bin schließlich hier aufgewachsen. Aber in London zu leben, wäre wirklich genial. Die Musikszene dort ist viel lebendiger und es ist schon lange ein Traum von mir, wenigstens für eine gewisse Zeit mal dort zu leben und zu arbeiten. Die Gründe für New York wären ähnlich.

me: Wo wir gerade bei Musik sind. Gibt es sonst noch ein Talent - außer unglaublich musikalisch sein - dass du gerne hättest?

Bennet: Oh ja. Ich hätte gerne das Talent nicht ständig irgendetwas zu versauen. Ah und ein absolutes Gehör wäre auch nicht schlecht.

me: Stichwort versauen. Was verabscheust du am meisten?

Bennet: Nun da gibt es eine ganze Menge. Das fängt bei schlechtem Essen an und hört bei Arroganz und übermäßig eingebildeten Menschen auf. Wobei letzteres am schrecklichsten ist.

me: Na wer mag die schon?

Bennet: Das stimmt.

me: So aber nun zur nächsten Frage: auf was würdest du nicht verzichten können?

Bennet: Ganz klar Musik.

me: War das auch schon als kleines Kind dein Traumberuf? Also Musiker werden? Oder wollte der kleine Bennet etwas ganz anderes werden?

Bennet: Nun der Musikerwunsch hat sich relativ schnell ausgeprägt aber als ganz kleines Kind wollte ich erst Feuerwehrmann und dann Koch werden. Leider halten sich meine Kochfähigkeiten bis heute einigermaßen in Grenzen. Deswegen bediene ich in dem Restaurant, in dem ich arbeite ja auch nur.

me: Jetzt interessiert mich und meine Leser aber etwas ganz anderes. Wann hattest du zuletzt einen glücklichen beziehungsiehungsweise schönen Traum und wovon handelte er?

Bennet: Das ist noch gar nicht so lange her. Und der Inhalt. Nun , das ist ein wenig peinlich. Es ging um ein Mädchen, dass ich sehr mag. Mehr will ich da eigentlich auch gar nicht sagen.

me: Das verstehen wir natürlich. Auch wenn sich jetzt sicher alle immer noch Fragen, wovon du nachts träumst. Die nächste Frage betrifft ebenfalls ein Mädchen. Und zwar Amy. In letzter zeit verbringst du ja nicht mehr so viel Zeit mit deinem Groupie. Vermisst du sie?

Bennet: Das Groupie? Nein, nicht wirklich. Es ist entspannend auch so wohin zu gehen, ohne dass sie einem irgnedwann in den weg springt. Aber den Menschen, meine Freundin Amy, den vermisse ich schon. Ich sollte mich wirklich mal wieder mit ihr Treffen.

me: Ganz bestimmt. Und nun habe ich noch eine Frage von einem Leser. Sie würde gerne wissen, was du alles dafür tun würdest, dass deine Eltern normal werden würden und keine Kontollfreaks usw?

Bennet: Oh das ist eine gute Frage. Hm ich glaube ich würde dafür sogar meine Band aufgeben. Andererseits, wenn meine Eltern nicht so wären, wie sie sind, wäre das ja auch kein Problem. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich mich inzwischen damit abgefundne habe, dass meine Eltern so sind und sie meistens einfach ignoriere.

me: Nun das ist nicht unbedingt immer nett. Gehört das zu den Dingen die du bereust? Und was bereust du am Meisten?

Bennet: Nun ein wenig. Es ist aber besser, als sie immer zu ertragen. Am meisten bereue ich, wie ich damals mit meine Exfreundin umgegangen bin. Ich hätte nicht mich dafür verantwortlich machen sollen. Diese Entscheidung, würde ich wirklich gerne rückgängig machen.

me: Sicher. Exfreunde und freundinnen sind wirklich doof. Aber was ist deine größte Angst? Die hat mit denen doch hoffentlich nichts zu tun.

Bennet: Ich habe Angst, eines Tages allein dazustehen, ohne wahrgenommen zu werden. Ich hab schon Angst davor, dass Leute mich falsch wahrnehmen.

me: Ich bin sicher sie nehmen dich richtig war. Was ist denn deine deiner Meinung nach ausgeprägteste Charaktereigenschaft?

Bennet: Vermutlich als erstes meine Fähigkeit, alles irgendwie kaputt zu bekommen. Und meine Offenheit.

me: Wenn du so offen bist. Was du ja wirklich bist. Lügst du dann nicht so oft? Und in welchen Fällen lügst du?

Bennet: Nung gegenüber meinen Eltern, und ansonsten am meisten gegenüber mir selbst. Aber ich bin kein Heiliger, mir schlüpft schon auch recht oft mal eine kleine Lüge über die Lippen.

me: So wir haben es fast geschafft. Die vorletzte Frage. Wenn du eine Sache an dir ändern könntest, wa würdest du ändern?

Bennet: Meine Fähigkeit alles kaputt zu bekommen. Meine Gitarre würde dann hoffentlich mal ganz bleiben.

me: Last but not least habe ich noch eine Frage, die dein Ende betrifft. Wie würdest du gerne sterben wollen?

Bennet: Ohje darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Vielleicht auf der Bühne, wenn ich das Lebe, was ich liebe. Obwohl das wre für die anderen nicht so schön. Dann vielleicht einfach an einem schönen Sommertrag, wenn ich alt und grau irgendwo liege und Musik höre.

me: Dann hoffen wir, dass du noch sehr, sehr alt wirst und wünsch dir alles gute. Vielen Dank für das Interview.

Bennet: Oh ich muss mich bedanken. Das hat wirklich Spaß gemacht.


Soo das ist das versprochene Interview. Vielen dank an isabellaguanin und Loewenherz31 für die Fragen und auch an die diversen Wattygruppen in denen ich bin, dir mir ein paar Fragen geschickt haben, als ich verzweifelt nach mehr gefragt hatte :) An der Seite habe ich Bennets Lieblingslied Satellite und ein Bild von Bennet :D
xx Sophia




Ein Abend frisch gemähtes GrasLies diese Geschichte KOSTENLOS!