40.Kapitel - unpassende Begegnung - Teil 3

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Viel Spaß beim Lesen meine süßen! ❤️

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Cems Sicht...
Wie soll ich ihr das Ganze jetzt erzählen? Sie wird enttäuscht sein und mich hassen. Es ist nicht so leicht so etwas zu hören und zwar von der Person die man liebt und mit der man eine Zukunft aufbauen möchte. Aber es muss jetzt gesagt werden. Sie hat ein Recht darauf alles über mich zu wissen. Hade cem du schaffst das!

Nach einer kurzen Stille stand cem mit seinem Oberkörper auf, setzte sich ganz nah und gegenüber von Hira, schnaufte kurz, nahm ihre Hand und sah ihr dann in die Augen bevor er anfing zu erzählen. Sie sah ihn nur vielversprechend an und wartete darauf, dass er jetzt loslegte.

Cem: Off...hiram, es ist nicht so leicht zu erzählen..wie soll ich anfangen..?

Hira: Versuch es cem..bitte teile mit mir alles, nur dann können wir bald eine glückliche Ehe führen. Nur mit viel Vertrauen..

Sie drückte seine Hand und lächelte ihm ganz leicht um ihm mut zu geben. Und dies funktionierte er war nun bereit um zu erzählen.

Cem: okay..ich erzähl dir alles was zwischen mir und ecem war aber du musst wissen, dass das ganze vergangen ist und in der Vergangenheit bleiben wird. Und hör mir bis zum Ende zu ohne mich zu unterbrechen!

Hira nickte und platzte glatt vor Neugier. Als cem ihr alles erzählte, ekelte sich Hira anfangs und wusste nicht wie sie reagieren sollte. Zwar war das alles vor ihr passiert aber sie dachte dass cem sich das erste Mal in Hira verliebt hatte. Das war nämlich jetzt nicht der Fall. Sie löste plötzlich ihre Hände von seinen wobei sie cem, der traurig aussah und sich auf das schlimmste einstellte, geschockt ansah und dachte sie wäre jetzt sehr wütend und würde ihn wegschicken. Doch sie machte etwas womit cem nicht gerechnet hätte. Sie näherte sich ihm und umarmte ihn ganz tief und fest. Cem schlang seine Hände ebenfalls ganz fest um ihre Taille und atmete erleichtert und befreit aus. Ja, er fühlt sich freier da Hira jetzt alles wusste und er ihr nichts mehr zu verschweigen hatte. Nach einer langen Umarmung löste sich Hira von ihm, legte eine Hand auf seine Wange und ging mit ihren kleinen Fingern sein Bart entlang was cem mitverfolgte.

Hira: Schatz, ich muss sagen, dass man sowas von dem Mann mit dem man heiraten wird nicht gern hört aber ich bzw. du können die Zeit leider nicht mehr zurückdrehen so sehr wir es auch wollen und deshalb kann man auch nichts mehr daran ändern. Ich muss es akzeptieren und wir beide müssen mit deiner Vergangenheit abschließen. Ich hab mich in den jetzigen cem verliebt. Deine Vergangenheit ist vor mir passiert und hat auch vor mir geendet. Das was ich eben gehört habe hat mich geschockt und zugegeben auch angeekelt aber das ändert nicht meine sehr starke Liebe zu dir!

Als cem das hörte fühlte er sich einfach nur glücklich und bemerkte wieder was für eine verständnisvolle und reife Frau er an seiner Seite hat. Er hatte sich ein zweites Mal in sie verliebt. Er nahm ihr Kopf zwischen seine Hände und gab ihr einen gefühlvollen langen Kuss auf die Stirn. Danach waren sie Stirn an Stirn und man hörte nur ihr regelmäßiges atmen. Dies beruhigte beide.

„du weißt garnicht wie meine Liebe zu dir von Tag zu Tag wächst...seni seviyorum, vergiss das nie!", sagte cem mit einer fast flüsternden Stimme.

Nachdem er dies sagte, küsste er sie leidenschaftlich jedoch kurz und dann legten sie sich wieder eng umschlungen ins Bett und schliefen allmählich ein. Cem schlief auch noch mit einem ruhigen Gewissen ein und war froh seine Hira in seinem Leben zu haben.

Plötzlich ertönte ein piepen von Cems Handy was dazu führte, dass er aufwachte. Er löste sich vorsichtig von Hira, die noch tief und fest schlief, und richtete sich leicht auf, um sein Handy zu nehmen. Als er schaute von wem er eine Nachricht bekommen hatte, war diese von einer ihm unbekannten Nummer. Er sah misstrauisch drauf und öffnete die Nachricht dann ganz. Plötzlich spannte sich sein Körper wieder an und er fing an Hass zu schieben.

„cem, ich bins ecem. Ich hab deine Nummer von ali (=ein alter Freund von cem) bekommen. Wir müssen ganz dringend reden, denn es gibt da noch etwas was du wissen musst. Komm bitte jetzt sofort ins Krankenhaus, bitte...das muss geklärt werden...mach das für die alten Zeiten."

Cem wusste nicht so recht da er kein Kontakt zu ihr haben möchte. Doch er will komplett mit seiner Vergangenheit abschließen und deshalb entscheidet er sich doch hinzufahren. Er tat sein Handy wieder in seine Hosentasche, zog sich sein Hemd an, sah sich Hira nochmal kurz an, gab ihr einen Kuss einmal auf die Stirn und einmal auf ihre Nase, deckte sie zu und verschwand aus dem Haus und machte sich auf dem Weg zu ecem.

Ecem schien sehr aufgeregt zu sein und wusste nicht wie cem gleich reagieren wird nachdem er eine Sache zu hören bekommen wird. Sie spielte dauernd mit ihren Fingern und starb förmlich vor Aufregung. Sie hoffte, dass er jetzt wirklich kommt und sie nun alles klären können. Sie hatte ihn vermisst und wollte ihn jetzt bei sich haben. Sie würde es toll finden, wenn er jetzt einfach kommt und sie nicht alleine lässt und sie nebenbei noch über die Missverständnisse von früher reden könnten. Sie wartete und wartete mit einer optimistischen Einstellung.

Cems Sicht...
Was will die mir erzählen? Ich will nichts mit ihr zu tun haben aber trotzdem würde ich schon gerne wissen was sie mir noch zu erzählen hat. Deswegen entschied ich mich doch ins Krankenhaus zu fahren. Ich stieg in meinen Wagen und machte mich auf dem Weg zu ihr.

Angekommen ging er in ihr Zimmer und fand eine glückliche ecem im Bett liegen und ihn anblickend. Sie freute sich sehr über sein Kommen war aber dennoch sehr aufgeregt. Cem näherte sich ihr und hatte wieder diese Kälte Miene gegenüber ihr.

Cem: was willst du mir sagen? Erzähl schnell muss gleich wieder los.

Ecem machte sein Verhalten gegenüber ihr sehr traurig dennoch riss sie sich zusammen und kam zur Sache. Doch davor nahm sie plötzlich seine Hand wobei er dies geschockt beobachtete aber nicht reagierte. Sie versuchte sich dadurch mut zu gewinnen.

Ecem: damals...musste ich den Kontakt zu dir abbrechen. Jedoch nicht wegen meinen Eltern sondern wegen einer anderen Sache....

Cem war verwirrt. Wenn nicht ihre Eltern sie zum Kontaktabbruch gezwungen wer war es dann? Er sah sie misstrauisch und stumm an und wartete gebannt auf ihr weiterreden. Sie zögerte und drückte seine Hand fester. Jetzt kam sie zum Höhepunkt ihres erzählen und man merkte, dass es ihr sehr schwer fiel fortzufahren. Doch es müsste jetzt raus..

Ecem: eh- ich, ic-h war....

Sie hielt inne. Cem starb vor Neugier und Ungewissheit. Es machte ihn sogar schon aggressiv, dass sie endlich nicht zur Sache kam.

Cem: wirds heute noch? Sonst geh ich!

Ecem: off Cem es ist nicht leicht...i-ch war..ehmm...ich war schw-anger. Und zwar schwanger von di-r.

Wird sich nachdem cem das jetzt weiß etwas verändern?

Cok zor bir Aşk. - Eine sehr schwere Liebe.Lies diese Geschichte KOSTENLOS!