Kapitel 43

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Oh baby I have so much of you in my heart.

...

Mit dem Einkauf in meinen Händen ging ich durch die Eingangstür, mit meinem rechten Fuß schloss ich langsam die Tür hinter mir und ging leise in die Küche - ich hörte gar keine Geräusche weswegen Harry wahrscheinlich noch immer seinen Rausch ausschlief. Meine Jacke zog ich mir aus und hing sie um einen Stuhl danach band ich meine Haare zu einem Zopf zusammen und begann die Sachen in die Schränke einzuräumen.

"Hey." sagte plötzlich eine Stimme neben mir, ich zuckte zusammen. Ich drehte mich um und lächelte, er stand oben ohne in grauen Jogginghosen vor mir. "Du hättest mich wecken sollen." er setzte sich auf den Stuhl und griff nach meiner Hand.

Ich nahm seine Hand in meine worauf er mich zu sich auf seine Schoß zog sofort fing ich an zu lachen. Angelehnt an den Tisch und meine Arme um seinen Hals starrte ich ihn von der Seite an. Mir fielen seine Worte von letzter Nacht ein, weswegen ich ihm sofort einen Kuss auf die Wange drückte, "Ich wollte dich ausschlafen lassen."

Harry strich mir vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht und antwortete grinsend: "Wie Aufmerksam." Ich fragte mich ob er sich an letzte Nacht erinnerte, ob er sich an die Worte erinnerte die er mir sagte und ob er heute noch immer so wie gestern fühlte. Wenn ich eines wusste dann, dass Harry mit Alkohol in seinem Blut eine andere Person ist. Als könnte er meine Gedanken lesen sagte er: "Ich finde, dass wir gestern echt gut und erwachsen gelöst haben - meinst du nicht?"

Zuerst fing ich an zu lachen doch als ich seine ernste Miene sah, wusste ich, dass er keinen Spaß gemacht hat. "Wie meinst du das denn?" fragte ich schließlich nach.

"Naja." nun grinste er und legte seine Hand auf meinen Oberschenkel, "Früher als wir einen Streit hatten ist immer einer von uns gegangen und wir haben den anderen nicht ausreden lassen, wir haben dem anderen nicht einmal zugehört. Und gestern? Gestern haben wir uns normal unterhalten. Ich glaube, dass wir einen sehr großen Schritt nach vorne gegangen sind."

Ich nickte und wollte aufstehen, doch er hielt mich zurück. Ein Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus. "Du hast Recht. Ich bin echt froh, dass wir endlich das alles hinter uns haben." Harry erinnerte sich also an unsere kleine Diskussion, also sollte er auch noch wissen was er gestern zu mir gesagt hat ... oder nicht?

"Bist du eigentlich sauer?" fragte er vorsichtig. Zuerst sah ich ihn fragend an, denn ich wusste nicht auf was er hinaus wollte. Doch dann fiel mir das geplatzte Essen ein.

"Ach du meinst wegen dem Essen?" bevor er nur antworten geben konnte schüttelte ich heftig meinen Kopf, "Vergiss das Essen. Anfangs habe ich mir nur Sorgen gemacht weil du dich nicht gemeldet hast aber als Niall mich dann anrief verschwanden diese Sorgen auch wieder." ich wollte ihm nicht die Wahrheit sagen. Klar machte ich mir nach wie vor Sorgen wenn er abends unterwegs war, die Szenen aus der Vergangenheit waren in meinem Gedächtnis eingebrannt. Um das Thema jedoch zu wechseln fragte ich ihn: "Seit wann bist du eigentlich schon wach?"

Harry lehnte sich kurz zurück und sah auf die Küchenuhr, "Eine Stunde glaube ich. Ich war im Badezimmer als du durch die Tür gekommen bist."

"Du hast mich gehört?" lachte ich, "Gehört und nicht hallo gesagt? Ich dachte du wärst noch immer im Bett."

"Wolltest du mich denn dort haben?" wackelte Harry mit dem Augenbrauen. Sofort fing ich an zu lachen und schlug ihm leicht gegen die Schulter, die Röte in meinen Wangen versuchte ich zu kontrollieren.

"Hast du Hunger?" fragte ich schnell und stand auf, ich lehnte mich an die Küche an und sah zu ihm, er musterte mich von Kopf bis zum Fuß - mein Herzschlag verdoppelte sich als seine Augen meine durchbohrten.

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